Eingeboren

Eine weihnachtliche Betrachtung zu einem Wort und einem Vers aus dem Johannesevangelium. Was bedeutet eigentlich das merkwürdige Wort „eingeboren“, wenn der Evangelist Johannes vom „eingeborenen Sohn des Vaters“ spricht? Wie kann „das Wort Fleisch werden“? Was ist die „Herrlichkeit“, die man dann zu sehen bekommt? Nach Ton Veerkamp sollten all diese christlichen Begriffe von ihrem jüdischen Ursprung her ausgelegt werden.

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Gott will eine Bleibe bei uns haben

Eine adventliche Besinnung zu einigen Versen aus dem Johannesevangelium. Wenn Jesus sagt: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen“, meint er damit den Himmel, wo die Christen nach ihrem Tod hinkommen? Ein anderer Vers im Johannesevangelium legt nahe: Nicht wir kommen in den Himmel, Gott und Jesus kommen mit ihrer Liebe, Agapē, zu uns, suchen bei uns eine Bleibe.

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Zachäus’ Umkehr – eine unglaubliche Wundergeschichte

Sehen, wer Jesus ist, indem er mich sieht! Jesus sieht in Zachäus einen „Sohn Abrahams“. Staunend nimmt er wahr, dass dieser korrupte Betrüger fähig wird, nach Gottes Tora zu handeln, zur Wegweisung Gottes umzukehren, Recht zu tun und Armen Befreiung zu verschaffen, wie es dem NAMEN Gottes entspricht. So widerfährt auch seinem eigenen Haus „Heil“ – Befreiung in jeder Hinsicht.

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Gerufen zum Durchblick – Jesu blinder Jünger Bartimäus

Bild: Helmut Schütz

Jesus bleibt stehen, auf der Durchreise durch Jericho nach Jerusalem, wo er über den Jordan seines Leidens gehen muss: So ernst nimmt er den erblindeten, verelendeten Bar-Timäus. Aber warum hilft er nicht sofort, spricht ihn nicht an, geht nicht auf ihn zu? Warum lässt er ihn, der zwei Mal zu ihm als dem Davids-Sohn geschrieen hat, erst zu sich rufen?

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Lichtschein von oben wie ein Weihnachtsbaum

In einem vorweihnachtlichen Brief an Weggefährtinnen, Freunde und Interessierte an meinen Neuigkeiten meditiere ich über ein Bild des chinesischen Künstlers He Qi. Auf den ersten Blick erinnert mich das kegelförmige Licht, das vom Himmel über vier Personen herunterstrahlt, an einen Weihnachtsbaum. Ein verschneiter Tannenwald im Hintergrund scheint ebenfalls weiße Weihnachten anzudeuten. Dabei stellt das Bild eigentlich gar keine Weihnachtsszene dar.

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Jesus wa(h)r menschlich. Irrtümer im Neuen Testament?

Ein Buch von Walter-Jörg Langbein regt dazu an, sich mit Irrtümern auseinanderzusetzen, die angeblich oder wirklich im Neuen Testament vorhanden oder aber ihm als Bibelkritiker unterlaufen sind. Jesus verkörpert jedenfalls auch als Mensch, der irren konnte, die wahre Menschlichkeit, nach der Gott uns alle zu seinem Ebenbild der Liebe erschuf, ist er doch wahrer Gott UND wahrer Mensch zugleich!

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Das rote Seil im Rotlichtviertel von Jericho

Eine Frau aus Kanaan erweist sich als Prophetin Gottes: Die Hure Rahab bekennt, dass nur der Gott Israels in Wahrheit Gott ist. Aber es geht hier nicht um Nationalismus, nicht um den Sieg eines Volkes über ein anderes. Vielmehr nimmt Gott diese Frau aus Jericho in seinen Dienst, damit er befreiend wirken und Unterdrückung abschaffen kann.

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Irren ist biblisch. Doch auch Bibelkritiker können irren

Da die Bibel Gottes Wort in der Verpackung menschlicher Worte ist und kein historisches oder naturwissenschaftliches Fachbuch, enthält sie auch Irrtümer und Widersprüche. Das Buch „Lexikon der biblischen Irrtümer. Von A wie Auferstehung Christi bis Z wie Zeugen Jehovas“ von Walter-Jörg Langbein (2006 Berlin) versucht, theologische Laien darüber aufzuklären. Allerdings unterlaufen auch ihm dabei immer wieder Irrtümer und Fehleinschätzungen.

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„Ich mache das Höckerige zur Ebene“

Bild: Helmut Schütz

In seiner Feldrede fragt Jesus: „Kann denn ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?“ Eine blinde Frau fragt zurück: „Verstehst du nicht, dass diese Worte einen blinden Menschen verletzen müssen?“ Im Gespräch erzählt Jesus, was er von seinem blinden Jünger John gelernt hat. In puncto Barmherzigkeit hören wir niemals auf, dazuzulernen.

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Muss ein Christ wortwörtlich an die Bibel glauben?

Ein alter Freund, der Malermeister Simon Poppe aus Bremen, der jedem historisch-kritischen Bibelverständnis ablehnend gegenübersteht, fragte mich, ob wir nicht einmal per Internet einen Dialog über unsere Streitfragen führen sollten. Dabei sollte es weniger um den Versuch gehen, den jeweils anderen vom eigenen Standpunkt zu überzeugen, sondern eher darum, ein besseres Verständnis für die Position des anderen zu gewinnen.

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