Von Josua bis zum König David

Gottesdienste zu Texten aus den ersten drei Büchern der Vorderen Propheten. Die Bücher Josua und Richter sowie das 1. und 2. Buch Samuel erzählen aus der Zeit vom Einzug ins Gelobte Land bis zum Königtum Davids, wie Gottes Wegweisung im Leben des Volkes Israel im Land Kanaan Fuß fasst und ob sich auch die Könige den Maßstäben dieser Tora unterwerfen.

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Kapitel 9: Geschichten erzählen

Geschichten teilen – Inklusive Religions-Bildung im multireligiösen Kindergarten. Im neunten Kapitel des Buches geht es Pfarrer Helmut Schütz um das Erzählen von Geschichten aus der Bibel und Koran für Kinder, zwischen Wahrheit, Geheimnis und Alltagsdeutung, zwischen Moral und Gerechtigkeit. Wer erzählt? Was wird erzählt? Werden Bilder verwendet?

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Jeftah und Batjah

Wie ein ehrenwerter Richter seiner Tochter Gewalt antut und wie dieses Mädchen seine Würde bewahrt. Jeftah baut Batjah mehr oder weniger bewusst in seinen Kontrollpakt mit Gott als Joker ein. Das ist typisch für Väter, die ihre Tochter ausnutzen: Sie gehen planvoll vor, aber sie schieben die Verantwortung der Tochter zu. „Was tust du mir an! Du machst mich traurig!“

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Um „fünf vor zwölf“ für den Frieden beten

Nach ergebnislosen Verhandlungen hält der biblische Feldherr Jeftah einen Krieg für unvermeidbar. Den Ausgang des Waffengangs überlässt er zunächst Gott (Richter 11, 27): „Der HERR, der da Richter ist, richte heute zwischen Israel und den Ammonitern.“ Doch dann will er mehr: den garantierten Sieg. Er schließt mit Gott einen Handel ab

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Alttestamen­tarische Besonnen­heit

Bilder des Heldentums im Buch der Richter: Jeftah und Batjah. In den Terroranschlägen in New York und Washington wurde deutlich: Auch die mächtigste Nation und das erfolgreichste Wirtschaftssystem der Welt sind nicht allmächtig, sondern verwundbar. Die Jeftahgeschichte mahnt: Gerade der Wunsch nach Kontrolle in einem Bereich, in dem absolute Sicherheit nicht erreichbar ist, führt zum Kontrollverlust.

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Reinthaler-Oratorium im Herbst 2001 bedrückend aktuell

Leserbrief zum Verriss eines Oratoriums von Carl Martin Reinthaler im Gießener Anzeiger. Gehört das im Herbst 2001 aus der Vergessenheit hervorgeholte Werk „Jephtha und seine Tochter“ von Carl Martin Reinthaler wirklich in die Rumpelkammer der Musikgeschichte? Ob das vernichtende Urteil Michael Treutweins musikalisch gerechtfertigt ist, kann ich als Nichtfachmann nicht beurteilen.

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„Marie, die reine Magd“

Plädoyer eines Seelsorgers für die jungfräuliche Unschuld eines sexuell missbrauchten Mädchens. Dieser Aufsatz geht von einer Hypothese aus: Jesu Mutter Maria wurde vielleicht missbraucht. Dennoch – das ist die These, auf die es Helmut Schütz ankommt – ist sie in Gottes Augen seine „reine Magd“, und Jesus ist durch die Kraft des Heiligen Geistes Gottes Sohn.

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Kapitel 15: Batjah – vom Vater geopfert, eine Gottestochter

Sexueller Missbrauch als Herausforderung an Seelsorge, Kirche und Bibelauslegung. Im fünfzehnten Kapitel seines Buches geht es Helmut Schütz um die Tochter des biblischen Richters Jeftah, die er Batjah nennt. Der Vater opfert seine Tochter – warum? welchem Gott? Benutzt er Batjah wie ein Missbrauchstäter? Wie bewahrt Batjah ihr Selbstvertrauen?

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Kapitel 14: Das Vertrauen zu Gott wiederfinden

Sexueller Missbrauch als Herausforderung an Seelsorge, Kirche und Bibelauslegung. Im vierzehnten Kapitel seines Buches durchdenkt Pfarrer Helmut Schütz Möglichkeiten, wie Opfer sexueller Gewalt neues Gottvertrauen aufbauen können. Und er stellt erstmals seine These auf, Maria könnte ein missbrauchtes Mädchen gewesen sein.

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