Kohelet ist auf Hebräisch der Versammler, der die Gemeinschaft in schwerer Zeit zusammenhält. In der Lutherbibel wird er Prediger genannt und dem weisen König Salomo zugeschrieben. Sein Tonfall ist mehr philosophisch als verkündigend.

Hiob, Daniel und die Weisheit der Bibel

von Artwork: Otto Rahm, copyright holder: Thomas Zlodi (Own Photo of original artwork) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Gottesdienste zu den Schriften, der dritten Abteilung der hebräischen Bibel. Zu den Schriften gehören in der Bibel der Juden zwei Teile zu je vier Büchern: Im ersten stehen nach den Psalmen die Bücher der Sprüche, Hiob und die Fünf Rollen (Hohelied, Ruth, Klagelieder, Prediger, Esther). Im zweiten folgen das apokalyptische Buch Daniel, die Bücher Esra und Nehemia sowie die Chronik.

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„Alles muss klein beginnen“

Abschied der Paulus-Kita-Kinder von Pfarrer Schütz. Fischli, Jamal und Zappi erzählen Geschichten aus der Bibel und dem Koran von Mücken und Fliegen, vom Senfkorn und vom kleinen Volk Israel. Szenen mit allen sechs Handpuppen für die Kita-Kinder des Kinder- und Familienzentrums in der evangelischen Pauluskirche Gießen

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Tanztheatergottesdienst „Traumwandler“

Im Alptraum weiß man nicht mehr, ob die Angst, die man empfindet, echt ist oder sich auf etwas Unwirkliches bezieht. Gute Träume sind dagegen von einem Grundgefühl der Leichtigkeit getragen, das einen nach dem Aufwachen über den Tag hinweg begleiten kann. Tagträume führen zu geheimen Vorstellungen und Wünschen und machen dazu fähig, unsere Welt mit etwas anderen Augen zu betrachten.

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Gottes Hand

Dorothea Steigerwald hat auf unterschiedliche Weise Gottes Hände gestaltet. Diese Skulptur hat mir eine Frau geschenkt, die keine Mutterliebe kannte, und die Vaterliebe, die sie erfuhr, brach ihr fast das Rückgrat, denn er verging sich an ihr. Doch es gab Menschen, die ihr zeigten: Gott hält mich trotz allem fest, richtet mich auf, ich kann neues Vertrauen zum Leben finden.

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Finden und Gefundenwerden

Jesus findet Philippus. Philippus findet Nathanael und sagt dem, dass er Jesus gefunden habe, obwohl doch Jesus ihn gefunden hat. Sind das belanglose Wortspielereien? Geht es vielleicht um das Problem, wie wir überhaupt Gott finden können? Haben nicht viele moderne Menschen die Suche nach Gott sogar aufgegeben, weil er, wenn es ihn gäbe, sich doch mehr um uns kümmern müsste?

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König David tanzt den Tanz der Freiheit

Michal: Ich bin verärgert, weil du halbnackt vor den Mädchen des Volkes getanzt hast. David: Ich habe vor Gott getanzt. Er hat mich als König erwählt. Michal: Aber du stellst dich auf eine Stufe mit Sklaven und Dienstmädchen. Das gehört sich nicht für den König. David: Ich bin gern der König der einfachen Leute. Wir tanzen den Tanz der Freiheit!

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Lob der Zweisamkeit

Die Frage: „Wie kann ein einzelner warm werden?“ entsteht in einer Gesellschaft, in der traditionelle Strukturen zerfallen und soziale Kälte entsteht. Da ist es wichtig, Orte zu finden, wo man zusammenrückt und Wärme erlebt, und Menschen, die einen tröstend in den Arm nehmen, wenn man Trauer und Unrecht zu verarbeiten hat, oder die zuhören, wenn man sein Herz ausschütten will.

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Urlaub und Heimkehr

Für Jesus gilt, was jeder Mensch beherzigen muss, der anderen helfen will: Er braucht selber Hilfe, um stark zu sein. Er braucht Seelsorge, um ein guter Seelsorger zu sein. Er braucht den Kontakt mit Gottes Geist, das intensive Gebet, um als ein Mensch aus Fleisch und Blut auf Erden zugleich der Sohn Gottes sein zu können – mit unendlicher Liebe.

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Königswelle und Windrose

Eine ostfriesische Windmühle als Gleichnis für die christliche Gemeinde. Ohne Königswelle läuft in der Mühle nichts. Wir nennen Jesus unseren König; ohne Jesus wäre in der Kirche alles tot. Jesus überträgt Kraft, die er von Gott gewinnt, auf alle Menschen; Jesus hält die Menschen in der Gemeinde zusammen, macht uns stark zu Taten der Liebe und zum Ertragen unserer Lasten.

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Gott will von uns gefunden werden

Gott – einer, der sich verbirgt vor unseren Augen. Gott – einer, der gefunden werden will. Und wir? Wir geben die Suche viel zu schnell auf. Wir fangen gar nicht erst an mit der Suche. Wir begnügen uns mit selbstgebastelter Erfüllung unseres Lebens, mehr schlecht als recht, es hilft einem ja keiner, es gibt nichts geschenkt, allein muss man‘s schaffen.

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