Die Apostelgeschichte ist von demselben Autor, der auch das Lukasevangelium geschrieben hat. Sie beschreibt den Weg des Evangeliums ausgehend von Jerusalem, Judäa und Samarien bis an die Enden der Erde. Im Mittelpunkt stehen die Missionsreisen des Apostels Paulus, die ihn als Gefangenen und Prediger in die Hauptstadt des Römischen Reiches führen.

Die Apostelgeschichte des Lukas

Gottesdienste zu Texten um Petrus und Philippus, Paulus und Lydia. Die Apostelgeschichte ist für Lukas die notwendige Ergänzung seines Evangeliums. In ihr stellt er dar, wie die Frohe Botschaft von Jesus Christus von Jerusalem und Judäa aus in der ganzen Welt verbreitet wird und durch Paulus sogar ins Zentrum des Weltreiches, nach Rom, gelangt.

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Lebenslanges Lernen

Ja, ich möchte meinen bisherigen Lebensweg als Kette von Erziehungsmaßnahmen Gottes begreifen. Wobei ich von Gott weniger väterliche Strenge, sondern eher mütterlichen Trost erfahren habe. Leben in der Begleitung durch Gott bedeutet für mich also: Lebenslanges Lernen. Immer wieder im Vertrauen auf Gott von Altbekanntem Abschied nehmen. Sich auf Neues einlassen. Herausforderungen angehen und bewältigen. Manchmal auch an Grenzen stoßen.

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Ist Jesus in den Himmel geflogen?

Zwar ist die irdische Biographie Jesu mit seiner Kreuzigung unwiderruflich beendet. Zugleich ist er durch Gottes Willen als Auferstandener mit Gott im Himmel eins. Durch den Heiligen Geist kann Jesus allen Menschen nahe sein – so nahe, wie es eben nur Gott als dem Heiligen Geist möglich ist, der uns von innen her erfüllt und mit anderen Menschen zusammenführt.

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Tanztheatergottesdienst „Traumwandler“

Im Alptraum weiß man nicht mehr, ob die Angst, die man empfindet, echt ist oder sich auf etwas Unwirkliches bezieht. Gute Träume sind dagegen von einem Grundgefühl der Leichtigkeit getragen, das einen nach dem Aufwachen über den Tag hinweg begleiten kann. Tagträume führen zu geheimen Vorstellungen und Wünschen und machen dazu fähig, unsere Welt mit etwas anderen Augen zu betrachten.

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Tanztheatergottesdienst „Schönheit“

Sehr gut geschaffen sind wir alle, zum Ebenbild Gottes sogar. Wir sollten schön sein wie Gott in seiner Liebe. Nur dort, wo wir diese Liebe in uns verleugnen, sie nicht leben, sie uns selber und unseren Mitmenschen verweigern, da verzerren wir das Bild, das wir sein könnten und machen uns selber hässlich, was ja wörtlich hassenswert bedeutet.

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Augenkontakt zu einem Bettler

In diesen Sätzen kommt drei Mal das Wort „Sehen“ vor. Zuerst sieht der Gelähmte die beiden gesunden Männer und tut, was er immer tut, er bittet um eine Spende. Dann sehen Petrus und Johannes den Bettler an. Das ist nicht selbstverständlich. Diese Zeit nehmen sie sich, und Petrus sagt sogar: „Sieh uns an!“ Er will offenbar einen ganz bewussten Augenkontakt.

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„Ihr seid geistlich, der Geist aber ist Leben“

Ich sitze im Bus auf dem Weg zu einer Trauerfeier, da spricht mich eine Frau an: „Das ist aber nicht schön, eine Beerdigung bei dem schönen Wetter!“ Da dreht sich eine andere Frau um, die fünf Todesfälle in der Verwandtschaft hat verkraften müssen. Sie meint: „Manchmal wird es einem erst auf dem Friedhof bewusst, wie kostbar das Leben ist.“

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„Dass einer des anderen Sprache verstehe!“

Die europäischen Kolonialmächte, vor allem England und Frankreich, haben vielen Ländern Afrikas ihre Sprachen so sehr eingepflanzt, dass die einheimischen Sprachen kaum eine Schriftkultur entwickeln konnten. Ist eine Einheitssprache vielleicht eine zu große Versuchung für Menschen, Macht über möglichst viele andere Menschen auszuüben? Ist eine Vielfalt von Sprachen nicht ein Segen, wenn die Sprecher dieser Sprachen sich gegenseitig gelten lassen?

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Geburtstag der Kirche

Jesus hatte ihnen gesagt: „Ich schicke euch Heiligen Geist.“ Aber worauf warteten sie eigentlich? 50 Tage nach Ostern geschah es plötzlich: Es war, als ob ein Sturmwind durchs Haus wehte – so wie Gottes Wind, der einst die Wogen des Schilfmeeres geteilt hatte. Es war ihnen, als würde ein frischer Wind alle trüben Gedanken aus ihrem Kopf verjagen.

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Wo wohnt Gott?

Im Alten Testament ist der große Gott sich nicht zu schade, in der Nähe der Menschen, die er liebt, zu campieren. Der eine Gott, der vollkommen in Jesus gewohnt hat, will durch seinen Heiligen Geist auch in uns wohnen, indem er uns fest verwurzelt in seiner Liebe. So dürfen wir Himmelfahrt begreifen: Jesus will uns heute mit seinem Geist erfüllen.

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