Ruhe und Frieden für einen Philosophen

Trauerfeier zum Abschied von Prof. Dr. Odo Marquard. Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung für Odo Marquard wurde am Samstag, 16. Mai 2015, 10 Uhr, in Celle durch Pfarrer Gabriel Alexander Reschke gehalten. Die Traueransprache hatte Pfarrer Helmut Schütz aus Gießen verfasst, auch die folgenden Gebets-, Lieder- und Bibeltexte ausgewählt.

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Gott – Mutter!

Wenn wir wach sind für das, was uns geschenkt werden kann, können wir besser ertragen, was wir Schmerzliches erleben, denn wir müssen es nicht allein durchmachen. Wir werden dann auch wachsamer sein für das Leid, das andere Menschen zu tragen haben. Der Gott, der uns wie eine Mutter tröstet, der will von uns, dass wir uns gegenseitig nicht allein lassen.

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Naturschutzgebiet für die Seele

Wie stellt ihr euch „Naturschutzgebiete für die Seele“ vor? „Ein ruhiger Ort, wo man alleine ist oder wo es zumindest nur gute Menschen gibt. Ein Ort ohne Krieg.“ Manche haben sich diesen Ort „grün“ vorgestellt, mit „Häusern und Tieren“, „weit weg vom Kampf“, wo man „mit Freunden und Familie“ zusammen ist und „wo man auf andere Gedanken kommen kann“.

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„Der Mensch geht auf wie eine Blume…“

Hiob will von Gott nur in Ruhe gelassen werden, aber Gott gibt ihm – Recht! Nicht Hiob muss zu Gott umkehren. Gott „wendete sein Geschick“, das heißt, Gott kehrt um, so dass Hiob umkehren kann. Gott ändert seine Haltung zu Hiob. Gott wird wieder der, den Hiob kannte. Der nicht nur ins Gericht mit ihm geht. Der ihn lieb hat.

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Zufriedenheit im Gottvertrauen

„Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzieht, ist desto süßer.“ Eins der Bilder, die uns Paul Gerhardt vor Augen malt, ist lustig: Gottes Hilfe schleicht wie eine Schnecke, so dass wir fast die Geduld verlieren. So haben wir Zeit, uns auf sie einzustellen, uns auf sie einzustellen und mit Gewissheit anzunehmen. Vorfreude versüßt ja auch schon die Wartezeit.

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Ausstieg aus dem Alltagstrott

Wie kann man konkret das Joch Jesu auf sich nehmen? Wir sollen von ihm lernen, „sanftmütig und von Herzen demütig“ zu sein. Gönnen wir uns eine tägliche Zone der Stille, des Betens, der Konzentration auf die Bibel oder ein anderes Buch, einen kleinen Ausstieg aus dem Alltagstrott, wie ihn die Maria sich gönnte, als sie sich Jesus zu Füßen setzte.

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Beten für die Obrigkeit

In Ländern, die zum Spielball anderer Mächte geworden sind, gibt es häufig gar keine funktionierende Obrigkeit, keine stabile Regierung, keine Polizei, die sich gegen gewaltsame Übergriffe durchsetzen kann. Es ist sicher nicht die schlechteste Idee, dafür zu beten, dass Menschen in allen Ländern ruhig schlafen und im Frieden leben können, zum Beispiel auch in Afghanistan oder Libyen.

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Sabbat – Tag der Freiheit und der Hoffnung

Markus malt die Sabbatfeier der Jünger Jesu als die fröhliche Einbringung einer Ernte aus. Sie bahnen Jesus den Weg durch das Saatland, als ob schon Erntezeit wäre, Zeit für den letzten Sabbat am Ende der Zeiten. Jesus wird Juden und Menschen aller Völker zu einer friedlichen Gemeinschaft unter Gottes Wort zusammenbringen und die Hungernden dieser Welt satt machen.

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Ein geschenkter Tag

Als Gott die Ruhe schuf… Heilig ist der Sonntag auch, weil mein Leben nicht nur aus dem besteht, was ich selber tue und lasse. Bevor ich meine Arbeit beginne, bin ich ein Mensch mit einer Würde, die mir niemand nehmen kann. Und wenn ich mit dem Arbeiten aufhöre, muss ich in der freien Zeit nicht nur meiner inneren Leere begegnen.

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Christsein – eine leichte Last

Jesus sagt: Versucht es mit meinem Joch. Lernt von meiner Art, Lasten zu tragen. Ich bin sanftmütig. Wer sanft mit sich selbst umgeht, nimmt sich an und bittet notfalls um Hilfe. Sanft miteinander umgehen heißt: auf Gewalt verzichten, behutsam sein und aufmerksam darauf, dass die anderen ebenso verletzbar sind wie wir selbst. Vielleicht haben gerade die Frechsten die größten Probleme.

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