Irren ist biblisch. Doch auch Bibelkritiker können irren

Da die Bibel Gottes Wort in der Verpackung menschlicher Worte ist und kein historisches oder naturwissenschaftliches Fachbuch, enthält sie auch Irrtümer und Widersprüche. Das Buch „Lexikon der biblischen Irrtümer. Von A wie Auferstehung Christi bis Z wie Zeugen Jehovas“ von Walter-Jörg Langbein (2006 Berlin) versucht, theologische Laien darüber aufzuklären. Allerdings unterlaufen auch ihm dabei immer wieder Irrtümer und Fehleinschätzungen.

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Zwei Juden im rabbinischen Dialog: Jesus und der Schriftgelehrte

Ich las den heutigen Predigttext und dachte: Ist dies nicht ein schönes Beispiel eines interreligiösen Gesprächs? Ein Christ spricht auf Augenhöhe mit einem Juden! Und dann fiel mir auf: Nein. Hier sprechen zwei Juden miteinander. Der Jude Jesus als auch von Gegnern anerkannter Lehrer der Heiligen Schrift und ein weiterer jüdischer Schriftgelehrter tauschen sich über Mose und die Propheten aus.

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Markusbrief: „Vom Glauben als Vertrauen“

Eine Einladung von Markus an Demas, den befreienden Gott der Bibel kennenzulernen. Auf einen fiktiven Demasbrief, den ein am christlichen Glauben zweifelnder Freund an den Apostel Paulus schrieb, antworte ich mit einem Markusbrief. Ich gehe auf die Zweifel des Demas ein, indem ich meine Gedanken aus der Situation des Evangelisten Markus heraus (so, wie ich sie mir vorstelle) formuliere.

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Gast-Cartoon von Ralph Ruthe

Nach seiner sehr lustigen Bühnenshow in der Kongresshalle Gießen, unter anderem mit den Halloween-Erlebnissen der „HNO-(Giraffe-Nashorn-Koala)-Männer-WG“ und den von „Koyote und Roadrunner“ inspirierten Verfolgungsjagden von „Biber und Baum“, zeichnete Ralph Ruthe mir einen Gast-Cartoon für meine Homepage, der auf freundliche Weise mit dem gängigen Bild spielt, das sich viele Menschen vom lieben Gott machen.

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Bibelauslegung – politisch UND fromm

Eine Auseinandersetzung mit zwei faszinierenden Büchern zur Bibel: Ton Veerkamp liest die Bibel als „Politische Geschichte der Großen Erzählung Israels“. Carel van Schaik und Kai Michel verstehen die Bibel als Ergebnis der „kumulativen kulturellen Evolution“ der Menschheit. In ihrem eigenen Zusammenhang stelle ich beide Bücher hier ausführlicher dar: „Ton Veerkamp: Die Welt anders“ und „Die Bibel als Tagebuch der Menschheit“.

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„Seid beharrlich im Gebet!“

In einem musikalischen Gottesdienst, den Helene Weiss an ihrer Harfe mitgestaltet, predige ich über das Gebet – das ganz persönliche Gebet – das Geheimnis des Glaubens an Jesus Christus – und unsere Rede gegenüber den Menschen „draußen“: sie soll freundlich und mit Salz gewürzt sein.

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Die Bibel als Tagebuch der Menschheit

Vorstellung eines Buches von Carel van Schaik und Kai Michel. Sie nennen die Bibel „ein verdammt gutes Buch“ und betrachten sie aus evolutionsbiologischer und kulturhistorischer Perspektive. Ich habe am Montag, 5. März 2018, im Ruheständlerkreis des Evangelischen Dekanats Gießen einen Vortrag darüber gehalten. Und auch hier möchte ich neugierig darauf machen, das Buch selber zu lesen.

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Ton Veerkamp: „Die Welt anders“

Politische Geschichte der Großen Erzählung. Eigentlich sollte sein Buch „Nur Stimme“ heißen. Denn „Gott“ ist für Ton Veerkamp nach der „Großen Erzählung“ der Bibel kein höchstes Wesen, sondern die Stimme, die in der Tora Israels eine Grundordnung der Freiheit und Gleichheit absolut verbindlich zur Sprache bringt. In vier Vortragsentwürfen empfehle ich seinen herausfordernden Blick auf die Bibel dringend zur Lektüre.

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Ton Veerkamp: „Gott“ – nur Stimme

Als Antwort auf eine Anfrage zum Buch „Die Welt anders“ schickte mir Ton Veerkamp diesen Gastbeitrag für die Bibelwelt, eine, wie er mir schrieb, „etwas ausführlich geratene Antwort auf die Frage, ob ich andere Wege als die von Kornelis Miskotte und Karl Barth gehe. Die Antwort ist: ich gehe, durch diese Theologen auf den richtigen Weg gebracht, einen Schritt weiter.“

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