Religion als feierliche Umrahmung?

Wenn Kinder uns also fragen: Wieso wurde Jesus umgebracht? dann müssten wir eigentlich Antworten überlegen auf die Frage: Was tun wir dagegen, dass heute Menschen umgebracht werden, dass Menschen nicht leben, nicht glücklich leben können, weil sie einsam, ratlos, ausgestoßen sind, weil Menschen, die anders sind, nicht geduldet werden? Was tun wir dagegen?

Vintage: drei Engelchen auf einem Briefbogen mit zwei Rahmen, in die man etwas hineinschreiben kann

Ist Religion nur feierliche Umrahmung für gesellschaftlich-familiäre Traditionen? (Bild: pixabay.com)

#predigtGottesdienst am 29. März 1981 in Dorn-Assenheim, Weckesheim und Reichelsheim sowie am 5. April 1981 in Staden
Lied EKG 68, 1-4 (im EG nur im Anhang von Baden/Elsaß/Lothringen und der Pfalz 556):

1. Seele, mach dich heilig auf, Jesus zu begleiten gen Jerusalem hinauf, tritt ihm an die Seiten! In der Andacht folg ihm nach zu dem bittern Leiden, bis du aus dem Ungemach zu ihm wirst verscheiden.

2. Du ziehst als ein König ein, wirst dafür empfangen, aber Bande warten dein, dich damit zu fangen. Für die Ehre Hohn und Spott wird man dir, Herr, geben, bis du durch des Kreuzes Tod schließen wirst dein Leben.

3. Das Kreuz ist der Königsthron, drauf man dich wird setzen, dein Haupt mit der Dornenkron bis in’ Tod verletzen. Jesu, dein Reich auf der Welt ist ja lauter Leiden; so ist es von dir bestellt bis zum letzten Scheiden.

4. Du wirst, Herr der Herrlichkeit, ja wohl müssen sterben, dass des Himmels Ewigkeit ich dadurch mag erben. Aber ach, wie herrlich glänzt deine Kron von ferne, die dein siegreich Haupt bekränzt, schöner als die Sterne.

Lesung: Psalm 8

2 HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen, der du zeigst deine Hoheit am Himmel!

3 Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen, dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.

4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.

7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan:

8 Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere,

9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.

10 HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

EKG 287,1-3 (im EG nur im Anhang von Österreich 624 und Bayern/Thüringen 625):

1. Hilf, Helfer, hilf in Angst und Not, erbarm dich mein, du treuer Gott! Ich bin ja doch dein liebes Kind trotz Teufel, Welt und aller Sünd.

2. Ich trau auf dich, o Gott, mein Herr. Wenn ich dich hab, was will ich mehr? Ich hab ja dich, Herr Jesu Christ, du mein Gott und Erlöser bist.

3. Des freu ich mich von Herzen fein, bin gutes Muts und harre dein, verlass mich gänzlich auf dein Wort. Hilf, Helfer, hilf, du treuer Hort!

Gott sei mit uns – mit seiner Kritik und seiner Güte. Amen.
Predigttext: Matthäus 21, 10-17 (GNB)

Als Jesus in Jerusalem einzog, geriet alles in große Aufregung. „Wer ist dieser Mann?“ fragten die Leute in der Stadt. Die Menge, die Jesus begleitete, rief: „Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa!“

Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer hinaus. Er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenverkäufer um. Dazu sagte er ihnen: „In den heiligen Schriften steht doch, dass Gott erklärt hat: Mein Tempel soll eine Stätte sein, an der man zu mir beten kann! Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!“

Danach kamen im Tempel Blinde und Gelähmte zu ihm, und er machte sie gesund. Als die führenden Priester und Gesetzeslehrer die Wunder sahen, die Jesus tat, wurden sie wütend. Sie ärgerten sich auch darüber, dass die Kinder im Tempel laut riefen: „Heil dem Sohn Davids!“ Sie fragten Jesus: „Hörst du, was die da rufen?“ Jesus sagte zu ihnen: „Gewiss! Habt ihr denn nie in den heiligen Schriften gelesen: Du sorgst dafür, dass sogar Unmündige und kleine Kinder dich preisen?

Dann ließ Jesus sie stehen, ging aus der Stadt hinaus und übernachtete in Betanien.

Liebe Gemeinde!

Warum musste Jesus eigentlich sterben? Warum waren Menschen so böse auf ihn, dass sie ihn verfolgten und zum Tode verurteilten? Vor allem Kinder stellen diese Frage oft, im Religionsunterricht oder im Kindergottesdienst. Denn Jesus ist für sie – wie wohl auch für uns Erwachsene – im Grunde ein guter Mensch, vielleicht der beste und unschuldigste, der je gelebt hat. Wieso hat man ausgerechnet ihn umgebracht?

Als Erwachsene haben wir uns daran gewöhnt: die Welt ist schlecht, Idealisten scheitern, Gutgläubige werden ausgenutzt, wer zu viel Rücksicht nimmt, kommt selbst zu kurz. Die Kinder sind noch nicht daran gewöhnt. Sie kucken uns erst allmählich unsere Einstellungen und unser Verhalten ab, machen uns nach oder rebellieren, passen sich an oder entwickeln eigene Vorstellungen. Je jünger Kinder sind, desto offener sind sie noch, desto häufiger kommen Fragen nach Dingen, die für uns längst klar sind oder die wir beiseite geschoben haben.

Wieso hat man Jesus umgebracht? Wenn er heute lebte, würden wir ihn dann unter uns dulden? Würden wir dann zu ihm halten oder ihn im Grunde doch ablehnen oder abwartend abseits stehen?

Schauen wir uns einmal die Geschichte genauer an, die ich zu Beginn der Predigt vorgelesen habe. Der Evangelist Matthäus hat da beschrieben, was er von dem ersten Besuch Jesu in Jerusalem weiß. Zuvor hatte er berichtet, wie Jesus auf einem Esel, begleitet von einer Menschenmenge, in die heilige Stadt der Juden eingezogen war. Wir hören von der Aufregung, die über den Besuch Jesu in Jerusalem herrscht; viele kennen ihn schon als Propheten aus Galiläa, als einen unter vielen, die man für den Messias gehalten hatte. Aufregung herrscht vielleicht auch, weil die einen Furcht vor einem Aufruhr gegen die Obrigkeit, gegen die herrschenden Römer haben, und weil die anderen gerade darauf warten, dass endlich einer die Juden von der Herrschaft der Römer befreit. Wird das Jesus sein?

Was tut Jesus? Er geht in den Tempel, in das Gotteshaus der Juden, in das Haus, in dem man glaubte, Gott am nächsten kommen zu können. Was Jesus dort tut, darüber freuen sich die einen, und darüber ärgern sich die anderen. Jesus gibt zu verstehen, was nach seiner Meinung ins Gotteshaus gehört und was nicht. Und er sagt das nicht nur, nein, er handelt sogleich; er zeigt Zorn, er zeigt Güte; er wird handgreiflich, er heilt, er nimmt in Schutz.

Das erste, was er tut, erinnert mich an das, was Demonstranten oder Hausbesetzer tun, diejenigen, die die Mehrheit unter ihnen ausmachen, die nicht Steine gegen Menschen werfen, sondern die geltendes Recht verletzen, um auf größeres Unrecht hinzuweisen. Jesus schmeißt die Tische und Stände der Geschäftsleute im Tempel um, die daran verdienen, dass im Tempel Opfertiere für Gott dargebracht werden. Er könnte sich doch ein wenig beherrschen, denken wir vielleicht, wenn wir ehrlich sind. Gerade an einer solchen Stelle merken wir, dass Jesus ein Mann von Fleisch und Blut war, einer, der zu seinen Gefühlen und zu dem, was ihm wichtig war, stand.

Aber verstehen wir richtig, was nach Jesu Auffassung nicht ins Gotteshaus gehört? Wenn wir unsere Gottesdienste heute ansehen, dann werden sie ja nicht gestört durch Geschäfte, die hier abgewickelt würden; es liegt eine feierliche Stimmung über einem Gottesdienst; hier ist Ruhe, dass man beten kann. Aber ist es das, was Jesus im Tempel gestört hat: dass durch das Lärmen der Geldwechsler und Verkäufer die Ruhe zum Beten nicht da war?

Nein, denn das zweite, was Jesus tut, ist: er duldet und unterstützt sogar, dass Kinder, die mit ihm in den Tempel gekommen sind, dort lärmen und Hochrufe auf ihn anstimmen. Es muss also nicht leise im Gotteshaus sein: Beten, das kann wohl auch ernst und still vor sich gehen, ebenso gibt es aber auch die laute Wehklage oder den lauten und fröhlichen Dank und das Lob für Gott.

Jesus erinnert an ein altes Lied seines Volkes, den 8. Psalm, wo es heißt: Kindergeschrei zeugt von Gottes Macht. Ist es nicht so, dass wir uns gerade an bestimmte Zwischenrufe kleiner Kinder im Gottesdienst noch nach Jahren erinnern, wenn wir die Predigt und alles andere schon längst vergessen haben? Ist es nicht so, dass viele sich im Gottesdienst um so wohler fühlen, je weniger steif und feierlich und je menschlicher es zugeht?

Was ist es dann aber eigentlich, was Jesus so an den Geldwechslern und Taubenverkäufern im Tempel aufregt? Er schädigt sie ja, er wirft das Geld durcheinander, vielleicht fliegen Tauben davon, er beschimpft sie: Ihr habt aus dem Haus, wo man zu Gott beten soll, eine Räuberhöhle gemacht. Ich lasse einmal dahingestellt sein, ob die Händler und Wechsler ihre Kunden übers Ohr gehauen haben, ob Jesus auch anprangern will, dass sie armen Leuten unrechtmäßig das Geld aus der Tasche ziehen. Jesus ist aber wohl vor allem deshalb zornig, weil in diesem ganzen Opferbetrieb im Tempel die Religion selbst zu einem Geschäft gemacht wird. Wir zahlen und wir erheben Ansprüche. Und die Religion wird zu einer bürgerlich normalen Sache, der man sich nicht entziehen kann, wenn man nicht auffallen will. Wir tun unsere religiöse Pflicht, aber Gott soll uns in Ruhe lassen.

Vielleicht nimmt Jesus auch deshalb die Kinder in Schutz. Denn sie sind nicht in den Tempel gekommen, weil sie es mussten, weil sie von Gott eine Gegenleistung wollten oder weil sie nicht aus der Reihe tanzen wollten, sondern weil sie Jesus gern hatten und nahe bei ihm sein wollten.

Eine Frage drängt sich dabei geradezu auf: Was tun wir, wenn wir Kinder religiös erziehen? Leben wir ihnen christlichen Glauben und christliche Liebe vor, die sie dann von uns abkucken können? Gibt es bei uns genug Gelegenheiten, wo Kinder Spaß an der Kirche gewinnen können, vielleicht auch einmal gemeinsam mit den Eltern in Familiengottesdiensten? Oder fordern wir von unseren Kindern ein gewisses Maß von religiöser Pflichterfüllung, vom Religions- bis zum Konfirmandenunterricht – damit sie später auch in den Genuss der feierlichen kirchlichen Handlungen kommen können, die eben dazugehören – so wie damals die heiligen Handlungen, die Opferungen der Tiere im Tempel zu Jerusalem?

Wir sind eine Volkskirche, und daher spielt z. B. bei der Taufe oder der Konfirmation beides eine Rolle: der religiös kirchliche Sinn und der gesellschaftlich-familiäre Sinn des Festes. Jesus fragt uns durch sein hartes Auftreten im Tempel: braucht ihr die Religion nur als feierliche Umrahmung eurer Geschäfte, eures Unrechts, eurer Feste, die ihr für euch selbst feiert? Oder lasst ihr euch von Gott ansprechen, lasst ihr euch von Kindern mit unbequemen Fragen stören, sucht ihr Gott in den Menschen, die euch brauchen?

Das dritte, was Jesus im Tempel tut, ist nämlich: er macht Blinde und Gelähmte gesund. Er sorgt sich um Ausgestoßene. Er macht deutlich, dass Gottesdienst sich nicht in einer feierlichen Stunde erschöpft. Gottesdienst ist Dienst für andere Menschen. Wer Gott dienen will, der wird aktiv für andere.

Als Vorbereitung dazu ist es auch einmal wichtig, leise sein zu können. Zuhören zu können. Ein Gespräch kommt nur zustande, wenn man sich gegenseitig respektiert – das haben wir am Freitag in der Jugendgruppe gespürt, und hoffentlich auf Dauer gelernt.

Aber Stillsein ist kein Selbstzweck. Es kann auch sein, dass die Stille in der Kirche von vielen als Langeweile oder starre Steifheit erlebt wird. Und dass wir weiter Möglichkeiten suchen sollten, vom Zuhören auch zum Miteinanderfeiern, Miteinanderreden und Miteinanderaktivsein zu finden. In der Vorbereitung auf den Hamburger Kirchentag sehe ich dazu eine Chance, in Reichelsheim auch bei unseren Gemeindefesten, oder wenn wir von Zeit zu Zeit mit unseren Kindern gemeinsam Gottesdienste feiern.

Jesus trat also dafür ein, dass Religion für den Menschen da sein soll. Mit Religion zu tun bekommen, heißt mit Gott zu tun bekommen, von ihm Hilfe zu erfahren oder in Anspruch genommen zu werden. Jesus wandte sich scharf dagegen, dass Religion zu einem Mittel zum Zweck gemacht wird, als bürgerliche Pflichtübung oder als Vorwand für Geschäfte. Er wandte sich ferner gegen religiöse Vorschriften, die zwar die Stände der Geschäftsleute im Tempel duldeten, nicht aber die Heilung von Kranken am Feiertag oder das Lärmen von Kindern.

Die Verantwortlichen damals waren wütend auf Jesus, weil er alles umstürzte, was üblich war. Nicht nur die Tische der Wechsler, sondern mit ihnen den Einfluss derer, die damals zu sagen hätten. Jesus sollte das Recht dazu haben, geheiligte Regeln und lang überlieferte Verhaltensweisen durch neue zu ersetzen? Dieser hergelaufene arme Wanderprediger aus irgendeinem Dorf im hinterwäldlerischen Galiläa? Menschen, denen die bestehenden Verhältnisse wichtiger waren als die Suche danach, was Gott wirklich von den Menschen und für die Menschen wollte, die haben Jesus verfolgen und umbringen lassen.

Am Anfang habe ich gefragt: Wenn Jesus heute lebte, würden wir ihn dann unter uns dulden? Jetzt sage ich: er lebt unter uns. Er wurde umgebracht, aber Gott hat ihn auferweckt. Er starb, indem er allen verzieh, die ihn nicht unter sich dulden wollten, und heute können wir Gott uns nicht mehr anders vorstellen als in der Gestalt dieses verzeihenden Christus, der unsichtbar lebt und alle Tage bei uns ist. Jesus lebt unter uns – dulden wir ihn unter uns, indem wir uns von ihm begeistern, ermutigen, herausfordern lassen? Oder lassen wir ihn erneut kreuzigen durch unsere Gleichgültigkeit, unsere Bitterkeit, unsere Anspruchshaltung, unsere Selbstsicherheit? Danach werden wir gefragt, und jeder von uns muss seine eigene Antwort darauf finden.

Wenn Kinder uns also fragen: Wieso wurde Jesus umgebracht? dann müssten wir eigentlich Antworten überlegen auf die Frage: Was tun wir dagegen, dass heute Menschen umgebracht werden, dass Menschen nicht leben, nicht glücklich leben können, weil sie einsam, ratlos, ausgestoßen sind, weil Menschen, die anders sind, nicht geduldet werden? Was tun wir dagegen?

Der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied EKG 263, 1-4 (EG 389):

1. Ein reines Herz, Herr, schaff in mir, schließ zu der Sünde Tor und Tür; vertreibe sie und lass nicht zu, dass sie in meinem Herzen ruh.

2. Dir öffn ich, Jesu, meine Tür, ach komm und wohne du bei mir; treib all Unreinigkeit hinaus aus deinem Tempel, deinem Haus.

3. Lass deines guten Geistes Licht und dein hell glänzend Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnen unerschöpfter Güt,

4. und mache dann mein Herz zugleich an Himmelsgut und Segen reich; gib Weisheit, Stärke, Rat, Verstand aus deiner milden Gnadenhand.

Taufe
Tauflied EKG 151, 1-3 (EG 206):

1. Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzuleben; dieses Kindlein kommt zu dir, weil du den Befehl gegeben, dass man sie zu dir hinführe, denn das Himmelreich ist ihre.

2. Ja, es schallet allermeist dieses Wort in unsern Ohren: »Wer durch Wasser und durch Geist nicht zuvor ist neu geboren, wird von dir nicht aufgenommen und in Gottes Reich nicht kommen.«

3. Darum eilen wir zu dir; nimm das Pfand von unsern Armen; tritt mit deinem Glanz herfür und erzeige dein Erbarmen, dass es dein Kind hier auf Erden und im Himmel möge werden.

Fürbitten, Vaterunser, Abkündigungen und Segen
Lied EKG 141, 3 (EG 163, 1):

Unsern Ausgang segne Gott, unsern Eingang gleichermaßen, segne unser täglich Brot, segne unser Tun und Lassen, segne uns mit sel’gem Sterben und mach uns zu Himmelserben.

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