Kapitel 6: Den Zugang zum Fühlen wiederfinden

Sexueller Missbrauch als Herausforderung an Seelsorge, Kirche und Bibelauslegung.

Im sechsten Kapitel seines Buches beginnt Helmut Schütz mit einem Rundgang durch die menschliche Gefühlswelt. Die wichtigste seelsorgerliche Aufgabe im Kontakt zu Menschen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, ist, dass sie den Zugang zum Fühlen wiederfinden.

Zum Gesamt-Inhaltsverzeichnis des Buches „Missbrauchtes Vertrauen“

Pfarrer Helmut Schütz

Pfarrer Helmut Schütz (Foto: Franz Möller)

Inhalt dieses Kapitels

Gefühle – wichtig und verdächtig

Ein bisschen Ordnung fürs Nachdenken über Gefühle

Gefühlstod und Lebendigkeit

Markus 5, 21-43: Bat-Jaïr als Inneres Kind der an Blutfluss leidenden Frau

Gefühle – wichtig und verdächtig

Gefühle sind wichtig, vom Beginn des Lebens an. „Das Kind wird geboren und befindet sich sofort in einer Beziehung zur Welt, in einem Dialog, den es aktiv mitgestaltet. Es nimmt sich selbst und die Objekte der Umwelt immer differenzierter wahr. Es antwortet und erwartet Antwort. Es will das, was es wahrnimmt, auch für wahr halten können. Es spürt die Spannung zwischen den Eltern und will auf seine Frage »Was ist los?« nicht hören »Nichts« und sich verwirrt fühlen. Es will weinen dürfen, wenn es sich weh getan hat, schreien, wenn es sich ärgert, und zittern, wenn es Angst hat, und nicht hören, dass es diese Gefühle nicht zu haben brauche, und sich schlecht und minderwertig fühlen, weil sie nun einmal da sind. – Es will Antwort auf seine Grundbedürfnisse nach lebendigem, leibhaftigem Austausch mit der Welt. Es will erkannt, d. h. gesehen und angenommen werden in den Bedürfnissen nach Bindung einerseits und in den Bedürfnissen nach Selbstdurchsetzung andererseits. – Es will sein dürfen und bejaht werden, gesehen und akzeptiert werden, Schutz und Halt erfahren, sich heimisch fühlen und erleben, richtig zu sein und etwas bewirken zu können.“ (1)

Und Gefühle sind verdächtig, nicht nur, aber gerade auch in unseren kirchlichen Kreisen.

Sogar in der psychoanalytischen Literatur tauchen solche Vorurteile auf: „Dass Gefühle für die Ultima ratio gehalten werden, taucht erst in der Romantik und modern im Psychoboom auf.“ (2) Selbst der wie kaum ein anderer um Takt und Einfühlsamkeit bemühte Psychoanalytiker Sándor Ferenczi geht davon aus, dass sich Denken und Fühlen im gleichen Moment nicht vereinbaren lassen: „Bevor sich der Arzt zu einer Mitteilung (einer Deutung, H. S.) entschließt, muss er vorerst seine Libido vom Patienten für einen Moment abziehen, die Situation kühl abwägen, er darf sich also keinesfalls von seinen Gefühlen allein leiten lassen.“ (3)

Gefühle stehen im Verdacht, das Denken zu untergraben, das Handeln in blinden Aktionismus zu verwandeln. Sie machen Angst, weil sie sich häufig bewusster Kontrolle entziehen, weil sie aus jenem Teil unserer Persönlichkeit gespeist werden, der unserem Wachbewusstsein nur in einem geringen Maße zugänglich ist. Menschen, die sexuellen Missbrauch erlitten haben, ängstigen sich in einem noch viel größeren Maß vor ihren eigenen Gefühlen. Vielen von ihnen wurde es in massivster Form, zum Beispiel durch Schlagen oder Drohungen, verboten, Gefühle auszudrücken, etwa durch Weinen oder Schreien.

In manchen Therapiegruppen für sexuell missbrauchte Frauen ist eine „Sprachlosigkeit“ festzustellen, was Gefühle angeht. Diese ist u. a. darin begründet, wie mit ihren „Hilferufen, Emotionen etc.“ umgegangen wurde, vor allem in „massiven körperlichen und psychischen Misshandlungen (zum Beispiel bei Weinen in den Keller gesperrt werden, Schläge etc.)“ und in der „Angst der Patientinnen, bei einer Bearbeitung des Themas den damaligen Gefühlen von Hilflosigkeit, Verzweiflung, Verwirrung und Angst wieder ausgesetzt zu sein“ (4).

Außerdem wurde ihr Vertrauen auf die eigene Wahrnehmung ihrer Gefühle untergraben, wenn das, was sie als eklig empfanden, lustvoll und schön sein sollte, wenn sie zwischen Liebe und Hass hin- und hergerissen waren, wenn der vertrauteste Mensch plötzlich zum Auslöser panischer Angst wurde.

Ein bisschen Ordnung fürs Nachdenken über Gefühle

Vielleicht ist es eine Binsenweisheit; für mich jedoch war es eine neue Erkenntnis, als ich 1982 in einem Tagungsworkshop bei Joseph Cassius lernte, dass Menschen, denen es verboten ist, die sogenannten negativen Gefühle, wie Schmerz, Trauer, Hass, Wut, Ärger, Panik, Angst oder Furcht zu fühlen, auch Schwierigkeiten damit haben, Freude, Liebe oder Vertrauen zu empfinden (5). Es ist hilfreich, sich die so verschiedenartigen Gefühle in drei großen Gruppen eingeordnet zu denken:

  • die Skala der Gefühle, die mit der Befriedigung oder Nichtbefriedigung eigener körperlicher oder seelischer Bedürfnisse zu tun haben, die von der Freude und der Lust auf der einen Seite bis zur Trauer und zum Schmerz auf der anderen Seite reichen (siehe das Kapitel „Freude und Trauer“);
  • die Gefühlsreihe, die damit zu tun hat, ob ich mich in Richtung auf andere Menschen öffne oder verschlossen bleibe, vom Vertrauen bis zum Misstrauen und zur Furcht, Angst und Panik (siehe das Kapitel „Angst und Vertrauen“);
  • und schließlich die abgestufte Folge von Gefühlen, die mit der Beziehung zu anderen Menschen verknüpft sind, von Liebe und Zuneigung einerseits bis hin zu Ärger, Wut, Zorn und Hass andererseits. (Dieses Kapitel habe ich erst am 12.12.2010 fertiggestellt und hier veröffentlicht.)

Zwei weitere gefühlsmäßige Gegensatzpaare möchte ich an den Anfang und ans Ende stellen, nämlich:

  • vorne hin das Gefühl des Stark- bzw. Schwachseins, das der Differenzierung von Gefühlsinhalten noch vorausgeht und Fragen von Macht und Ohnmacht mit einschließt („Stark und schwach sein dürfen“);
  • und nach hinten den Komplex der Scham-, Schuld-, Sünden- und Selbstwertproblematik, dem das Selbstwertgefühl, Vergebung und Versöhnung, Umkehr und Verantwortungsgefühl sowie der innere Frieden gegenübersteht. (Dieses Kapitel wurde erst im Juli 2011 fertiggestellt und hier veröffentlicht.)
  • Und ganz am Anfang steht die Frage (die in diesem Kapitel behandelt wird), ob Gefühle überhaupt da sein bzw. gezeigt werden dürfen.

Im folgenden werde ich mich an diesem Schema entlangtasten, um darüber nachzudenken, wie sexuell missbrauchte Menschen mit Gefühlen umgehen und welche neuen Erlaubnisse sie im Blick auf Gefühle brauchen.

Katharina Rutschky hat angezweifelt, ob es zu einer Heilung der Folgen des sexuellen Missbrauchs genüge, sich an erlebte Traumata zu erinnern, die damit verbundenen Gefühle zu fühlen und vielleicht sogar öffentlich zu zeigen: „Die Wunder, die man sich heute von öffentlichen und nichtöffentlichen Bekenntnissen, Geständnissen und Anklagen, dem Brechen des Schweigens und dem Erlebnis von »Wut und Trauer« in Selbsterfahrungsgruppen verspricht, stehen… in einem erstaunlichen Gegensatz zur Größe und Schwere des Schadens, der Kindern durch sexuellen Missbrauch zugeführt worden ist. Oder sein soll. Oder wie oder was?“ (6) Demgegenüber ist zu sagen: Es kommt tatsächlich einem Wunder gleich, wenn Menschen fähig werden, sich vielleicht erst nach vielen Jahren einem erlittenen Schmerz zu stellen und ihn zu verarbeiten. Dass dies nicht in einer einmaligen Aktion gelingen kann, dass auch nicht allein das Erinnern, sondern eine neue Erfahrung des in einer Beziehung Angenommenseins und Fühlendürfens heilend wirkt, sei hier nur kurz angemerkt.

Natürlich ist das ein Thema auch für Menschen, die sexuellem Missbrauch nicht ausgesetzt waren. Auch aus anderen Gründen kann der Zugang zu eigenen und fremden Gefühlen verbaut sein. Ganz gleich, ob wir als Seelsorger selber eigene Missbrauchserfahrungen kennen, es ist wichtig, dass wir selber gut mit unseren eigenen Gefühlen umgehen, um anderen ähnliche gute Erlaubnisse geben zu können.

Gefühlstod und Lebendigkeit

Die Erfahrung des sexuellen Missbrauchs greift derart tief in die Persönlichkeit und die Gefühlswelt eines Kindes ein, dass das Kind oft nur so mit diesem Trauma umgehen kann, dass es seine Gefühle völlig oder fast ganz vom bewussten Erleben abspaltet. Psychologisch wird dies als „Abwehrmechanismus der Dissoziation“ beschrieben; das Kind erreicht damit, dass „der Glaube an die liebenden und beschützenden Eltern gewahrt bleiben“ kann, allerdings zahlt es dafür einen hohen Preis, eben den, keinen freien Zugang mehr zu den eigenen Gefühlen zu haben. Nach Ursula Wirtz funktioniert diese „Bewältigungsform“ des Inzest-Traumas so: „Damit das Erlebte die bestehenden Überzeugungen nicht in Frage stellt, versucht das Kind, seine Gefühle abzuspalten. Zwar kann damit vielleicht der Glaube an die liebenden und beschützenden Eltern gewahrt bleiben, doch unter Umständen nur um den Preis schwerster psychotischer Episoden oder Persönlichkeitsspaltungen.“ (7) Sie zitiert ein Beispiel aus einem Selbsterfahrungsbericht von Sylvia Fraser: „…greift Danile nach meiner Hand. Ich überlasse sie ihm, entziehe ihr aber gleichzeitig jegliche Empfindung, ganz automatisch, ohne zu wissen, was ich da tue. Eine Wachshand bleibt in seiner zurück, sehr lebensecht, fast wie von Madame Tussaud.“ (8)

Das kann bis zu einer Art „Totstellreflex“ und bis zur „Fühllosigkeit einzelner Körperteile“ gehen. Wirtz schreibt: „Eine meiner Klientinnen erlebt über längere Zeiträume hinweg ihren ganzen Unterleib »wie eingefroren« und ist nicht in der Lage, den Urin zurückzuhalten, wenn sie intensiv an ihrem traumatischen Thema arbeitet. Sie hatte diese Symptome bereits, als sie in der frühen Kindheit vom Vater sexuell missbraucht wurde.“ (9)

Ich selber kenne eine Frau, die im Laufe einer langen Therapie erst langsam wieder lernen musste, einzelne Körperregionen und auch Bedürfnisreize zu spüren, vom Hunger und Sattsein, über ein Gefühl für ihre Ausscheidungsmuskulatur und ihre Genitalregion bis dahin, dass sie erst im Erwachsenenalter ganz neu eins ihrer Beine zu fühlen lernte, das sie jahrzehntelang hinkend nachgezogen hatte. Erst als sie es sich erlaubte, dieses Bein zu fühlen, konnte sie auch die Bewegung des Beins der unwillkürlichen Steuerung durch Hirn und Nervensystem überlassen. Dass sie es nicht hatte fühlen können, hing einerseits damit zusammen, dass sie an diesem Bein als Säugling immer im Bett festgebunden worden war, andererseits damit, dass sie im Kleinkindalter von ihrem Vater an diesem Bein im Keller aufgehängt und ausgepeitscht worden war, ein Ritual, an dem sich der Vater sadistisch selbst befriedigte.

Menschen, die ihre Gefühle nicht mehr spüren, fühlen sich oft wie tot. Ursula Wirtz beschreibt das, was missbrauchten Menschen angetan wurde, als „Seelenmord“. „Wenn ich Inzest mit Seelenmord in Verbindung bringe, dann möchte ich damit sagen, dass ein Totalangriff auf das Menschsein erfolgt ist, dass das Kind nicht länger so denken und fühlen kann wie andere Kinder, dass alles Verhalten eine andere Färbung bekommen hat. Die Identität ist zentral verletzt worden und zwar gerade auch die sexuelle Identität.“ (10)

Nach Anne-Els Stadler waren diese Kinder oft Menschen anvertraut, die „das Lebendige im Anderen“ nicht mehr erkennen. Sie sind „taub geworden und blind für sich selbst“ und sie benutzen die Umwelt „zur Aufrechterhaltung ihres eigenen seelischen Gleichgewichts. Sie missbrauchen sie. Das scheint notwendig zu sein für sie; denn in sich selbst finden sie nichts, an was sie glauben und auf was sie bauen können. Da ist alles tot und leer. Sie haben ihre Seele gemordet und werden zu Mördern an den Seelen anderer Menschen, besonders derjenigen, die ihnen wie die Kinder so ausschließlich anvertraut sind.“ (11)

Markus 5, 21-43: Bat-Jaïr als Inneres Kind der an Blutfluss leidenden Frau

Kein Wunder, dass wir in unserem Bibelkreis die Geschichte von der Tochter des Jaïrus – wir kennen ihren Namen nicht, könnten sie in Anlehnung ans Hebräische hilfsweise Bat-Jaïr (= Tochter des Jaïr) nennen – auch einmal unter dem Gesichtspunkt lesen konnten, dass es sich nicht um eine Erweckung vom biologischen Tod, sondern aus dem Gefühlstod gehandelt haben mag.

Eugen Drewermann erklärt die „hypnoide Starre, wie sie allem Anschein nach hier vorliegt… relativ leicht als eine geradezu schreckhafte Abwehr gegen jede Art genitaler Berührung – eine Art Totstellreflex, wenn man der (sexuellen) Bedrohung (von innen oder außen) nicht mehr entweichen kann.“ (12) Bereits in einer Schrift aus dem Jahre 1877 fand ich im Zusammenhang mit Überlegungen zur „übergroßen Sterblichkeit der unehelichen Kinder“, die „einer Ziehmutter in die Pflege gegeben“ werden, den schönen Satz: „Man sagt, der Mensch lebt soviel, als er liebt, hier aber heißts: ein Kind lebt soviel, als es geliebt wird“ (13).

Immerhin sagt Jesus selbst ganz klar: „Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft.“ Die Teilnehmerinnen am Bibelkreis, die Missbrauchserfahrungen hinter sich hatten, konnten sich gut in die Szene einfühlen, in der es endlich einen Menschen gab, der die anderen, bedrohlichen Menschen wegschickt, denen sie nicht vertraut, der sanft die Hand des Mädchens ergreift, ohne dass sie vor Verletzungen Angst haben muss, und der zu dem Mädchen direkt eine Beziehung aufnimmt und sie anredet: „Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ Auch Drewermann vermutet, dass Jesus dem Mädchen eine alternative Erfahrung vermittelt: „Während die Hand des Jairus bis zum Ersticken schwer auf seiner Tochter lag, richtet die Berührung Jesu auf… Während von der Hand des Jairus der Tod ausging, gewährt die Hand Jesu das Leben.“ (14) Indem Jesus sich berührend und sprechend dem Mädchen zuwendet, schafft er den Raum für eine vertrauensvolle Beziehung, in der das Mädchen sich selbst wieder fühlen kann, weil es ein liebevolles Gegenüber erlebt.

Beate Christ-Ernst benutzt diese Bibelstelle im Rahmen ihrer christlich orientierten Therapie in ganz ähnlichem Sinne, wenn es hilfesuchenden Personen schwerfällt, „für ihren Schmerz / ihre Gefühle eine Form des Ausdrucks zu finden… Besonders hilfreich ist mir dabei die Geschichte von Jairus‘ Töchterchen geworden (Markus 5, 21ff.). Vergleichen lässt sich die Tochter mit dem sexuell Missbrauchten darin, dass sie tot ist, von Klagen (Klageweibern) umringt dem Leben entzogen ist. Als Jesus kommt, geschieht Veränderung. Er schickt die Klageweiber hinaus und gibt die eigentliche Diagnose: Das Kind ist nicht tot, es schläft nur. Er holt das Mädchen, nachdem alle Klageweiber draußen sind, aus dem Schlaf. – Erst dadurch, dass den Klagen Raum gegeben wird, das Herz all die Klagen, Anklagen, Vorwürfe herauslässt – egal ob sie berechtigt sind oder nicht, kann das Kind zum Leben kommen. Dann erst kann wahrgenommen werden, dass das Kind nicht tot ist, sondern schläft, nur ausgestiegen ist, abgeschaltet hat und neu erweckt werden kann.“ (15)

Drewermann weist darauf hin, dass diese Erzählung nicht zufällig als Rahmen eine andere Geschichte umschließt, nämlich die von der „blutflüssigen Frau“. Er stellt fest, „dass in der Geschichte das Schicksal von zwei Frauen erzählt wird, von denen die eine seit 12 Jahren unheilbar daran leidet, als Frau leben zu müssen, während die andere ihr Leben gerade in dem Moment zu verlieren droht, da sie im Alter von 12 Jahren eben erst dabei ist, eine Frau zu werden… Erst gemeinsam und in wechselseitiger Ergänzung beleuchten beide Frauengestalten die Facetten ein und desselben Problems, wie man als Frau inmitten einer Gesellschaft von Männern leben und ein gewisses Maß an Glück und Gesundheit finden kann.“ (16) Auf die Idee, sich zu fragen, was die beiden Erzählungen inhaltlich verbinden könnte, kommen andere Exegeten nicht (17). Sie sind auch blind für die Bedeutung, die beide Geschichten für Mädchen und Frauen im Besonderen haben könnten, sondern legen sie ausschließlich allgemein im Blick auf den Glauben an Christus aus.

Blutfluss ist ein Symptom, das auch auf sexuellen Missbrauch zurückgeführt werden kann. „Beim Erleben sexueller Gewalt ist der Körper der Frau direkt betroffen. Die körperlichen und sexuellen Grenzen werden durchbrochen, die Gewalt wird den Körperregionen angetan, die der Täter zum Ausagieren seiner gewaltsamen Sexualität benutzt… In den betroffenen Körperregionen entstehen immer körperliche Anspannungen, um die erlittene Gewalt weniger spürbar zu machen. Diese Anspannungen bleiben in der Körperregion bestehen, auch wenn die Gewaltsituation beendet wird. Wenn die sexuelle Gewalt in der Genitalregion ausgeübt wird in Form von Berührungen, Reiben oder Penetration, reagiert der gesamte Unterleib. Die Genitalregion einschließlich der inneren Organe wie Blase, Uterus, Eierstöcke, Eileiter und Darm spannen sich an. Die Anspannungen führen zu Unterleibsschmerzen, Blasenentzündungen, Infektionen der Fortpflanzungsorgane, Pilzerkrankungen, Menstruationsproblemen und Blutungen… Durch die sexuelle Gewalt wird die Frau auch in ihrer Weiblichkeit zum Opfer, und sie will keine Frau mehr sein, will keine weiblichen Genitalien mehr, keine Blutungen, keine Fruchtbarkeit. Sie hat das Gefühl, diese Gewalt wäre ihr nicht geschehen, wenn sie keine Frau wäre.“ (18)

Der Ergotherapeut Lutz Besser schreibt zu einem Bild, das von einer missbrauchten Frau gemalt worden ist, als Bildunterschrift: „In der Kindheit verletzte Weiblichkeit; Verletzung von Gefühl und Körper im Symbol von Herz und kindlich-jungfräulicher Vagina, Uterus und Ovarien. Letztere, ursprünglich lebenschenkende weibliche Organeinheit, wurde der Betroffenen nach jahrelangen gynäkologischen Beschwerden im Rahmen einer »Total-OP« herausgenommen, ohne dass je gefragt worden wäre: »Was hat man dir und deinem Körper angetan, dass er so schmerzen und bluten muss?« (19)

Josef Mayer-Scheu berichtet über seelsorgerliche Erfahrungen „mit Frauen, die – mindestens zunächst – ebenso wie die Frau in der Bibel an »Blutfluss« litten, auch wenn diese Symptomatik – körperlich – heutzutage leicht beherrschbar erscheint… Alle klagten bei meinem jeweils ersten Besuch auf der Station über die verständnislose, ruppige und wenig hilfreiche Behandlung durch das Personal, insbesondere der Ärzte. Nur beiläufig sprachen sie von ihren Blutungen, andeutungsweise auch von anderen Beschwerden und Symptomen im genitalen Bereich. Mir fiel auf, dass sie seelsorgerlichen Beistand wünschten, um über ihre schwierigen Eheverhältnisse zu klagen, vor allem über die Zudringlichkeit der Ehemänner und der Männer überhaupt, bis hin zu den rüden Behandlungsmethoden in der Klinik… Besonders bei den beiden Frauen, mit denen ich häufiger sprach, kamen Erfahrungen aus ihrer Jugend zutage, die mit einer Verfolgung, einem Vergewaltigungsversuch und möglicherweise einer Vergewaltigung zusammenhingen.“ (20) Dass „beide Frauen in ihrem Verhalten wie in ihrer Kleidung starken Eindruck auf einige Männer machten oder zu machen versuchten“ (21), deutet darauf hin, dass sie bereits früh in ihrem Leben gelernt haben, Nähe durch sexualisiertes Verhalten zu suchen, vor der sie sich ekeln, wenn sie sie bekommen – da sie eigentlich auf der Suche nach nichtsexueller mütterlicher oder väterlicher Nähe sind, ohne es zu wissen. Auch Mayer-Scheu ist diese Dynamik nicht bewusst, wenn er in der biblischen Geschichte die Berührung der Frau fast „wie eine »Vergewaltigung«“ Jesu empfindet, der von ihr sozusagen „ausgeraubt und schwachgemacht“ wird, und wenn er von Jesus sagt: „Er scheut sich nicht, dass im Nachhinein vor aller Augen deutlich wird, dass diese Heilungstat der Frau die Dimension der Geschlechtlichkeit und Sexualität zweifellos mit beinhaltet hat, ja ohne sie nicht möglich gewesen wäre.“ Mayer-Scheu hat sicher recht, dass die Sexualität in dieser Erzählung eine Rolle spielt, aber wenn er von der „Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit dieses Heilungsvorganges“ spricht, geht er einen Schritt zu weit: Jesus heilt gerade dadurch, dass er zwar die Nähe der Frau zulässt und auf ihren Wunsch nach väterlicher Nähe antwortet, aber gerade nicht sexuell reagiert (22).

Drewermann denkt bei der an Blutfluss leidenden Frau an ein „Charakterbild…, innerhalb dessen die Rolle der Frau, insbesondere die weibliche Sexualität, insgesamt als etwas Schmutziges, Schuldhaftes und Schändlich-Sündhaftes erlebt wird. Fast immer geht ein solcher Eindruck auf eine äußerst problematische Beziehung zurück, die eine Frau schon als Mädchen zu ihrem Vater hatte, den sie ebenso sehr geliebt wie gefürchtet haben muss. Hinter einer derartigen überstarken und höchst ambivalenten Bindung an den Vater indessen stehen regelmäßig schwere Enttäuschungen an der Mutter, die man als zu schwach und unterwürfig empfindet, um sich gegenüber der gewalttätigen Art des Vaters durchsetzen zu können… so wendet es (= das Mädchen) sich dem Vater zu, um in seiner Furcht vor ihm geborgen zu sein und in seiner Liebe zu ihm trotz aller Verwundungen wieder »vollständig« und »ganz« zu werden.“ Drewermann allerdings bleibt dabei stehen, die Erzählung vom „generellen ödipalen Syndrom“ her zu interpretieren; zieht man die hier angedeuteten Linien jedoch aus, so können sich durchaus gerade auch Frauen in der Schilderung Drewermanns wiederfinden, deren Väter sich realer inzestuöser Übergriffe schuldig gemacht haben (23).

Festzuhalten bleibt: In der seit zwölf Jahren unter Blutfluss leidenden Frau mag man durchaus die gleiche Person sehen wie in dem zwölfjährigen Mädchen. Auch die erwachsene Frau wird von Jesus als Tochter angeredet, auch in der Beziehung zu ihr ist es ihm wichtig, sie anzuschauen und anzureden, direkt Beziehung aufzunehmen und nicht nur zuzulassen, dass sie an seiner Hilfe und Kraft durch eine heimliche Berührung Anteil nimmt. Jesus gibt hier ein Modell von Hilfe, indem er auf ein zartes Signal von tiefer körperlicher, aber vor allem auch seelischer Not aufmerksam wird, und eine Beziehung zu dieser Frau vor aller Augen herstellt. „Das ist es wohl, was Jesus sagen will, wenn er die ihm bis dahin unbekannte Frau »meine Tochter« nennt: … Ich möchte die Ängste, die Zerstörungen, die Minderwertigkeitsgefühle aus Deinen Herzen nehmen, die er (= Dein Vater) durch seine eigene Enge und Angst, durch sein Missverstehen und Unverständnis, durch seine Kälte und seine Gewalt in Deine Seele gelegt hat. Ich möchte Dich lieben auf eine Weise, die Dich Dir selbst als Frau zurückgibt.“ (24)

Er überschreitet also nicht nur persönlich ein Tabu, indem er sich unwidersprochen von einer „unreinen“ Frau anfassen lässt, sondern gibt ihr öffentlich Recht und nimmt Beziehung zu ihr auf – er, der Mann, zu einer absolut rechtlosen und bereits von vielen Ärzten enttäuschten und ausgenutzten Frau.

Als wir diese Geschichte kürzlich (im Herbst 1995) noch einmal im Bibelkreis besprachen (eine Teilnehmerin suchte ein biblisches Beispiel für die Erfahrung, Gefühle, die man als Kind nicht hatte fühlen dürfen, als Erwachsene doch noch zu fühlen, und mir fiel diese doppelte Erzählung von einer Erwachsenen und einem Kind ein), da steuerten die Patientinnen und Patienten weitere wertvolle Einzelheiten zur Interpretation bei. Zum Beispiel, dass sich die Frau wie ein Mädchen verhält, das den Vater am Rockzipfel zupft, damit er sich um sie kümmert, aber gleichzeitig Angst hat, sie könnte vielleicht geschlagen werden oder man könnte ihr unterstellen, sie wolle ihn nur verführen. Offen um Nähe bitten, nimm mich wahr, fass mich an, nimm mich in den Arm, das wagt sie nicht, aber ein heimliches Signal setzen, das ist möglich. Wie ein Kind im Kindergarten, das schlägt, vielleicht weil es sich nach körperlicher Nähe sehnt, aber das nicht ausdrücken kann oder darf. Dass Jesus sich anders verhält, als erwartet, ist eine ungeheure Befreiung: Sie fühlt sich ertappt, schuldig, Jesus sieht aber, dass sie es nicht böse meint, sieht nur ihr Vertrauen, dein Glaube hat dir geholfen, und er schenkt ihr – nicht Vergebung, sondern Frieden, innere Ruhe, das Gefühl, nicht böse zu sein. Frieden als Gegenstück zur Schuld, als Gegengefühl zum Schuldgefühl!

Auf diesem Hintergrund haben wir dann noch einmal die Geschichte von der Tochter des Jaïrus als die Geschichte des inneren Kindes dieser blutflüssigen Frau gelesen. Was Bat-Jaïr erleidet, ist als Vorgeschichte einer Frau verständlich, die mit ihrem Körper, mit ihren Gefühlen, mit ihrer Rolle als Frau massive Schwierigkeiten hat. Jesus schickt alle weg, die nicht zur Familie gehören, und sagt ihnen nachher, sie sollen nichts weitererzählen. Das ist nicht nur allgemein eine Abwehr von Sensationsgier und Wundersucht, sondern es ist auch ein Zeichen dafür, dass es hier um eine ganz intime Geschichte geht zwischen Eltern und ihrer Tochter. Seine drei ihm vertrautesten Jünger nimmt er allerdings mit, so wie ein Therapeut, der intensiven Kontakt zu einer Patientin lieber im Schutz einer Gruppe bzw. im Beisein eines Co-Therapeuten aufnimmt.

Ich denke in diesem Zusammenhang an einen Ratschlag, der in der Fernsehsendung „Ärger, Depressionen: TV-Psychologin Brigitte Lämmle gibt Ratschläge“ in Südwest 3 am 13.5.1995 inzestgeschädigten Frauen gegeben wurde: sich lieber Hilfe bei einer Therapeutin als bei einem Therapeuten zu suchen oder, wenn bei einem Mann, dann nur, wenn auch eine Frau im Raum ist. Thijs Besems und Gerry van Vugt meinen dazu: „Die Frage, ob für den therapeutischen Prozess von Inzestbetroffenen ein Therapeut oder eine Therapeutin am besten wäre, ist unserer Meinung nach falsch gestellt. Das ist eine entweder-oder-Frage. Unsere Antwort ist: sowohl als auch… Wenn man sich aus kostenpolitischen Gründen diese Möglichkeit nicht überlegt, dann wäre es richtig, sich zu fragen, ob weniger Sitzungen mit zwei Therapeuten nicht viel mehr bringen als viele Sitzungen mit einem Therapeuten… Wir möchten noch einmal betonen, dass es gerade in der Anfangsphase wichtig ist, dass beide Geschlechter in der Sitzung vertreten sind, wenn folgende Schwerpunkte behandelt werden: die Unmöglichkeit und der Wunsch die Erlebnisse mitzuteilen und die zutiefst verletzten Gefühle von Verraten-Sein und Im-Stich-gelassen-Werden.“ (25) Auch in der Phase des Ausdrückens der Aggressivität arbeiten sie „immer als Paar mit der Klientin… In dieser Phase ist es wichtig, dass die Frau sich von zwei Therapeuten gestützt fühlt. Das kann ihr das Vertrauen vermitteln, dass sie ihre Kontrolle aufgeben kann, ohne dass etwas Schlimmes passiert.“ Denn „therapeutisch ist es wichtig, die aggressive Äußerung der Frau aufzufangen bzw. sie hervorzurufen, ohne sie dafür zu strafen… Wir müssen sie hindern, sich und uns zu gefährden, und müssen sie vor neuen verletzenden Erfahrungen schützen.“ (26)

Es sei an dieser Stelle nur kurz erwähnt: In den meisten Fällen wird es allerdings dennoch nicht möglich sein, Beratung oder Therapie zu zweit zu machen. Dann kann es für eine Klientin von Vorteil sein, zunächst von einer Therapeutin den mütterlichen Schutz zu erhalten, den sie bereits in der Kindheit gebraucht hätte. Manche können sich aber einer Frau anfangs eben deswegen nicht anvertrauen, weil sie zu ihrer Mutter gar keine Beziehung hatten, während der Vater sich wenigstens um sie kümmerte, wenn auch missbrauchend, und werden sich einen männlichen Therapeuten aussuchen. Auch allein kann ein männlicher Therapeut mit einer Inzestbetroffenen erfolgreich arbeiten, wenn er die Grenzen der Klientin nicht erneut überschreitet und wenn er in der therapeutischen Beziehung auch der Sehnsucht des inneren Kindes der Klientin nach mütterlichem Schutz genügend Raum gibt.

Sie soll leben dürfen – mit ihren oft konflikthaften Nähewünschen und Eifersuchts- und Rivalitätsgefühlen zu Vater und Mutter, die nicht dazu führen müssen, dass die kindlich empfundene Konkurrenz zur Mutter den Vater wirklich dazu veranlasst, die Tochter als Partnerin zu missbrauchen, und auch mit ihrer erwachenden Sexualität, die nichts Böses ist und die nicht unterdrückt werden muss.

Ein Patient wies darauf hin: Wenn Jesus sagt, gebt ihr zu essen, vielleicht ist sie magersüchtig. Eine Teilnehmerin konnte sich auch mit ihren eigenen Essproblemen in der Tochter wiederfinden und Jesu Erlaubnis annehmen, gut für sich zu sorgen, ihre Bedürfnisse zu spüren, die nun mal bei Hunger und Durst beginnen. „Aus Angst vor der eigenen Triebhaftigkeit kann ein Mädchen, um nicht eine Frau werden zu müssen, den Körper durch strikte Nahrungsaufnahme immer mehr aushungern“ (vielleicht richtiger noch: aus Angst vor dem Begehren des Vaters, das sie zu provozieren meint), während sie sich zugleich „nach außen besonders freundlich und angepasst gerade gegenüber demjenigen Menschen zu verhalten sucht, von dem (sie) in Wahrheit am meisten loskommen möchte.“ Es ist ein Konflikt, der mit diesen fatalen Konsequenzen nur dort auftritt, wo das Kind in eine falsche Alternative zwischen reiner unschuldiger Kindlichkeit und bösem sexuellen Erwachsensein gedrängt wird (27).

Anmerkungen

(1) Anne-Els Stadler, „Ich wurde gebraucht und ließ mich missbrauchen“. Über den versteckten Missbrauch in der Familie, S. 178. In: Ulrike Lehmkuhl (Hg.), Familie und Gesellschaftsstruktur, München 1994, S. 177-182.

(2) Michael B. Buchholz, Eltern, Kinder, Sexualität. Szenen zum Thema, S. 240. In: Almuth Massing und Inge Weber (Hg.), Lust und Leid. Sexualität im Alltag und alltägliche Sexualität, Berlin / Heidelberg / New York 1987, S. 222-243.

(3) Sándor Ferenczi, Die Elastizität der psychoanalytischen Technik (1928), S. 240. In: Sándor Ferenczi, Schriften zur Psychoanalyse II, Frankfurt am Main 1972, S. 237-250.

(4) Diana Ecker, Bettina Graf, Sigurd Mempel, Brigitte Scheidt und Helga Tempel-Griebe, Ausgewählte Problembereiche in der Behandlung sexuell missbrauchter und vergewaltigter Frauen im Rahmen eines stationären Settings: Diagnostische Aspekte, gruppentherapeutische Erfahrungen und Probleme der BehandlerInnen, S. 120. In: Praxis der Klinischen Verhaltensmedizin und Rehabilitation, Heft 14, 1991, S. 116-124.

(5) Es war der Workshop „Body Scripts“ (= Lebensprogrammierungen, die sich in Form körperlicher Verspannungen und eingeschliffener Haltungsformen ausdrücken) von Joseph Cassius auf der 8. jährlichen Konferenz der European Association of Transactional Analysis (EATA) in Willingen (Sauerland).

(6) Katharina Rutschky, Erregte Aufklärung. Kindesmissbrauch: Fakten & Fiktionen, Hamburg 1992, S. 63f.

(7) Ursula Wirtz, Seelenmord. Inzest und Therapie, Zürich 1989, S. 141.

(8) Ursula Wirtz, Seelenmord. Inzest und Therapie, Zürich 1989, S. 142.

(9) Ursula Wirtz, Seelenmord. Inzest und Therapie, Zürich 1989, S. 143f.

(10) Ursula Wirtz, Seelenmord. Inzest und Therapie, Zürich 1989, S. 21.

(11) Anne-Els Stadler, „Ich wurde gebraucht und ließ mich missbrauchen“. Über den versteckten Missbrauch in der Familie, S. 180. In: Ulrike Lehmkuhl (Hg.), Familie und Gesellschaftsstruktur, München 1994, S. 177-182.

(12) Eugen Drewermann, Das Markusevangelium. Erster Teil: Mk. 1, 1 bis 9, 13, Olten 1987, S. 299.

(13) Die Erziehung der Töchter des Arbeiterstandes in Stadt und Land (ohne Autorenangabe), S. 345. In: Fliegende Blätter aus dem Rauhen Hause zu Horn bei Hamburg. Organ des Central-Ausschusses für die innere Mission der deutschen evangelischen Kirche (herausgegeben von Dr. theol. Johann Hinrich Wichern und Prediger Friedrich Oldenberg), No. 11, 1877, S. 339-358.

(14) Eugen Drewermann, Das Markusevangelium. Erster Teil: Mk. 1, 1 bis 9, 13, Olten 1987, S. 307.

(15) Beate Christ-Ernst, Gott gibt neues Leben! Therapeutische Ansätze bei sexuellem Missbrauch, S. 30. In: Befreiende Wahrheit: Zeitschrift für Seelsorge und Christliche Therapie, Heft 4, 1995, S. 28-33.

(16) Eugen Drewermann, Das Markusevangelium. Erster Teil: Mk. 1, 1 bis 9, 13, Olten 1987, S. 279f.

(17) Die folgenden exegetischen Kommentare begründen rein historisch-kritisch-formal, dass sie ursprünglich getrennt waren:
Joachim Gnilka, Das Evangelium nach Markus. 1. Teilband: Mk. 1 – 8,26, Neukirchen-Vluyn 1978.
Das Evangelium nach Markus. Übersetzt und erklärt von Ernst Lohmeyer, Göttingen 1967.
Das Evangelium nach Markus. Übersetzt und erklärt von Eduard Schweizer, Göttingen 1967.

(18) Claudia Bommert: Körperorientierte Psychotherapie nach sexueller Gewalt, Weinheim 1993, S. 85.

(19) Lutz Besser, Zerbrechende Seelen, fürs Leben geschädigt. Kindesmisshandlung und sexueller Missbrauch, S. 511. In: Ergotherapie & Rehabilitation, Heft 6, 1993, S. 503-514.

(20) Josef Mayer-Scheu, Die Heilung der „blutflüssigen“ Frau – eine Heilungsgeschichte gegen den Geist der Medizin unserer Tage?, S. 413. In: Wege zum Menschen, 36. Jahrgang, 1984, S. 410-418.

(21) Josef Mayer-Scheu, Die Heilung der „blutflüssigen“ Frau – eine Heilungsgeschichte gegen den Geist der Medizin unserer Tage?, S. 414. In: Wege zum Menschen, 36. Jahrgang, 1984, S. 410-418.

(22) Josef Mayer-Scheu, Die Heilung der „blutflüssigen“ Frau – eine Heilungsgeschichte gegen den Geist der Medizin unserer Tage?, S. 417f. In: Wege zum Menschen, 36. Jahrgang, 1984, S. 410-418.

(23) Eugen Drewermann, Das Markusevangelium. Erster Teil: Mk. 1, 1 bis 9, 13, Olten 1987, S. 283f.

(24) Eugen Drewermann, Das Markusevangelium. Erster Teil: Mk. 1, 1 bis 9, 13, Olten 1987, S. 293f.

(25) Thijs Besems und Gerry van Vugt, Wo Worte nicht reichen. Therapie mit Inzestbetroffenen, München 1990, S. 173.

(26) Thijs Besems und Gerry van Vugt, Wo Worte nicht reichen. Therapie mit Inzestbetroffenen, München 1990, S. 31.

(27) Eugen Drewermann, Das Markusevangelium. Erster Teil: Mk. 1, 1 bis 9, 13, Olten 1987, S. 300.

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