Der 1. Brief des Paulus an die Thessalonicher ist die älteste Schrift des Neuen Testaments, der 2. ist vermutlich sehr spät und nicht von Paulus selbst, sondern von einem seiner Schüler geschrieben.

2. Thessalonicher – Timotheus – Titus

Gottesdienste zu vier kurzen Briefen von Schülern des Apostels Paulus. Die beiden Briefe an Timotheus und der Titusbrief werden in der neutestamentlichen Wissenschaft als Pastoral­briefe bezeichnet, da sie sich an kirchliche Amtsträger wenden und nicht theologisch, sondern mit der Kirchenordnung gegen Irrlehrer vorgehen. Geschrieben wurden sie erst um das Jahr 100 – wie auch der 2. Thessalonicherbrief.

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1. Thessalonicher – Galater – Philipper – Philemon

Gottesdienste zu den vier kurzen echten Briefen des Apostels Paulus. Der Apostel Paulus ist der Autor von mindestens sieben Briefen. Neben den ausführlichen Schreiben an die Gemeinde in Rom und in Korinth hat er drei kürzere Briefe an die Gemeinden in Thessalonich, Galatien und Philippi verfasst und einem Mann namens Philemon einen persönlichen Brief geschrieben.

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Als Kinder des Tages leben

Paulus beschreibt sehr schön, was Kinder des Tages sind. Wer Glaube und Liebe als Panzer trägt, der braucht nicht mehr das dicke Fell, das uns unempfindlich macht gegen Angriffe von außen, aber auch gegen jedes menschliche Leid. Wer die Hoffnung auf Gottes Schalom als Helm auf dem Kopf trägt, wird nicht so leicht vor angeblichen Sachzwängen resignieren.

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„Das ist der Wille Gottes: eure Heiligung“

In Thessalonich soll es wie zur Zeit der Propheten gerecht zugehen im Geschäfts- und Arbeitsleben. Heiligung steht nicht zufällig mit dem Wort Wertschätzung zusammen. Wir gehören zum heiligen Gott, indem wir den Menschen neben uns und uns selber so wertschätzen, wie Gott es tut: Wir sind kostbare Geschöpfe Gottes und mitverantwortlich dafür, dass kein Geschöpf Gottes unter die Räder kommt.

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Kinder des Tages am Tag des Herrn

Wie ein Dieb in der Nacht kommt der „Tag des Herrn“, sagt Paulus. Bald kommt Jesus zurück auf die Erde. Dann fragt er die Menschen: Was habt ihr gemacht mit dem, was Gott euch anvertraut hat? Mit euren Begabungen? Mit eurer Fähigkeit zu lieben? Mit eurem Geld? Mit eurer Zeit? Wart ihr barmherzig oder habt ihr auf andere Menschen herabgesehen?

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Runderneuerung

„Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch“. Paulus mahnt die Christen in Saloniki: Lasst alles in euch – Geist, Seele, Leib – im Frieden bewahrt bleiben. Wir können danken, statt alles madig zu machen. Auch wenn alle auf dem Schulhof damit prahlen, was sie geklaut haben: trotzdem ehrlich bleiben und die Mutprobe im Edeka nicht mitmachen!

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Gottes Wort läuft – wie ein WM-Fußballer

Ich finde es lustig, dass am Tag des WM-Endspiels nicht nur die Fußballer durch ihre Laufleistung überzeugen sollen. Auch das Wort des Herrn soll seine Kraft erweisen, indem es läuft. Gottes Wort rüttelt auf und tröstet, mutet zu und gibt Mut. Doch all das kann es nur, wenn es läuft – von Mund zu Ohr, von einem Menschen zum andern.

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Paulus liebt die Zahl Drei

Um seinen Missionserfolg in Saloniki zu beschreiben, zählt Paulus drei Dinge auf, die dafür entscheidend waren: Kraft, Geist, Gewissheit. Er lobt die Thessalonicher für das Werk des Glaubens, die Arbeit der Liebe und die Geduld der Hoffnung. Und sie haben das Wort von Jesus in dreifacher Weise aufgenommen: In großer Bedrängnis – mit Freuden – im heiligen Geist.

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