Politik: In dieser Kategorie der Bibelwelt sind Beiträge zusammengefasst, die in einem weiten Sinn mit Politik zu tun haben, insbesondere mit den Themen Gerechtigkeit, Krieg und Frieden und Verantwortung für die Umwelt.

Johannes – Evangelium einer neuen Schöpfung

Der KOSMOS als Lebensraum der Menschen und als Römische Weltordnung. Erich Dorns Artikel „Welt oder Schöpfung: KOSMOS – ein Schlüsselbegriff im johanneischen Schrifttum“ nehme ich zum Anlass, um eine Auslegung des Johannesevangeliums in die Diskussion zu bringen, die in Kirche und Hochschule bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist, nämlich die jüdisch-messianische Lektüre des biblischen Theologen der Amsterdamer Schule, Ton Veerkamp.

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Jesu Busenfreund: Freundschaft mit Adele Reinhartz

Der Geliebte Jünger antwortet auf eine jüdische Lektüre des Johannesevangeliums. Die kanadische Professorin Adele Reinhartz hat versucht, mit dem impliziten Autor des vierten Evangeliums Freundschaft zu schließen. Hier geht der Busenfreund des Messias (indem ich seine Feder führe) auf ihr Freundschaftangebot ein, indem er darum wirbt, ihn als jüdisch-messianischen Kämpfer für die Befreiung Israels von der römischen Weltordnung ernstzunehmen. To […]

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Solidarität gegen die Weltordnung

Eine politische Lektüre des Johannesevangeliums über Jeschua Messias von ganz Israel. Ton Veerkamp veröffentlichte seine Auslegung ursprünglich unter dem Titel „Der Abschied des Messias“ in der exegetischen Zeitschrift Texte & Kontexte (2006/2007). Hinzugefügt wurden hier seine Übersetzung des Johannesevangeliums aus dem Jahr 2015 und weitere Auszüge aus anderen Heften dieser Zeitschrift.

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Ton Veerkamp: Politische Exegese

Bild: Helmut Schütz

Ton Veerkamp ist auf der Bibelwelt mit seiner Auslegung des Johannesevangeliums unter dem Titel „Solidarität gegen die Weltordnung“ vertreten, außerdem mit dem Beitrag „Gott – nur Stimme“. Weiterhin habe ich hier eine Zusammenfassung seines Buches „Die Welt anders“ veröffentlicht und mich unter dem Titel „Bibelauslegung – politisch UND fromm“ unter anderem auch mit Ton Veerkamps politischer Theologie und Exegese auseinandergesetzt.

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Lichtschwerter in vorgerückter Nacht

Paulus fordert uns nicht auf, wörtlich genommen mit blauen oder grünen Lichtschwertern gegen die roten Lichtschwerter des Bösen vorzugehen. Er fordert schlicht, dass wir „dem Nächsten Böses NICHT antun“. Alle Bestimmungen der heiligen Wegweisung Gottes sind für Paulus erfüllt, wenn wir nur das Böse, unter dem unser Nächster leidet, NICHT bewerkstelligen. Doch was tun wir an Bösem: unbewusst und unabsichtlich?

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Die Reue des Judas und der Töpferacker

Mitten in die Leidensgeschichte Jesu schiebt der Evangelist Matthäus eine knappe Erzählung von Verrat und Reue und ihren Folgen ein und lässt erahnen, in welche Welt von Unrecht, Gewalt, Schuld und Verzweiflung Jesus als Befreier hereingekommen ist. Dabei verweist er zwischen den Zeilen auf Worte der Propheten Israels, die die Hoffnung nicht aufgeben, dass Menschen zur Umkehr fähig sind.

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Buchbesprechung: „Die Entdeckung der Urmatrix“

Ein über 1000seitiges Werk über Bibel und Kabbala, Alchimie und Hermetik, altägyptische Weisheit und Medizingeschichte versucht den Nachweis zu erbringen, dass es einen Bibelcode gibt, der Jahrtausende alte gentechnologische Erkenntnisse und Verfahren verschlüsselt, mit denen schon bald menschliche Organe geklont und menschliches Leben in erheblichem Ausmaß verlängert werden kann. Nichts davon ist beweisbar – trotzdem hat mich die Lektüre fasziniert!

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Roman Landau: „Fakten die jeder kennen sollte“

Bild: Dr. Roman Landau

Dr. Roman Landau beansprucht, Fakten bereitzustellen, um aktuelle „Dämlichkeiten und Idiotismen“ besser verstehen zu können. Tatsächlich enthält sein Buch viele Zitate, vorwiegend aus Zeitschriften, die allerdings nur selten ein Faktum wirklich belegen können, sondern hauptsächlich ein Stimmungsbild der pauschalen Abwertung bestimmter Ideologien und ganzer Gruppen von Menschen erzeugen.

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Ralph Davidson: „Kapitalismus, Marx und der ganze Rest“

Ralph Davidson vertritt die These, dass der Marxismus als ein System staatlicher Moral scheitern musste. Der bis heute erfolgreiche Kapitalismus hatte seinen Ursprung in einem „jüdischem Liberalismus“ und konnte sich durchsetzen, nachdem mittelalterliche Dogmen wegfielen, die den „Kredit und vor allem die Kreditzinsen“ als „zutiefst unsittlich“ gebrandmarkt hatten. Meine Besprechung seines Buches setzt an einigen Stellen kritische Fragezeichen.

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Berufung auf den radikalen Weg der Liebe

Nachdem Frank-Tilo Becher am 28. Oktober 2018 als Direktkandidat der SPD in den Hessischen Landtag gewählt und von seinen Pflichten im kirchlichen Dienst entbunden wurde, gab er in seiner Abschiedspredigt als Dekan des Evangelisches Dekanats Gießen eine spannende Antwort auf die Frage, ob er damit seiner Berufung zum Pfarrer untreu werde oder einer neuen Berufung folge.

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