Bibelwissenschaft: In dieser Kategorie der Bibelwelt sind Beiträge zusammengefasst, die sich wissenschaftlich mit der Bibel beschäftigen. Ich mache dabei keine grundsätzliche Unterscheidung oder gar Trennung zwischen dem Alten und dem Neuen Testament, denn das Alte ist nicht durch das Neue überholt, vielmehr bezieht sich das Neue durchwegs auf das Alte als seinen „Wahrheitsraum“ (Frank Crüsemann). Wo es in Gottesdiensten um die Bibel geht, verweise ich auf die Kategorie „Biblische Bücher“.

Adam und Eva – aus Erde gemacht – aus der Rippe gebaut

Schöpfungstheologische Bemerkungen zum Vortrag von Prof. Martin Bergmann: „Woher wir Menschen kommen“. Im Jahr 2010 gab es eine groß angelegte Dinosaurier-Ausstellung im gesamten Stadtgebiet von Gießen. Die Evangelische Paulusgemeinde Gießen beteiligte sich an diesem Ereignis einerseits mit einem Dino-Gottesdienst und andererseits mit einem Vortrag von Prof. Martin Bergmann über die Entstehung des Menschen in der Pauluskirche.

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Zur Forderung einer „bereinigten“ Bibel von Peter Bingel

Zwei Leserbriefe an das Deutsche Pfarrerblatt von Helmut Schütz. Plünderung und Entsorgung des Schatzes der Hebräischen Bibel? Leserbrief von Helmut Schütz zum Beitrag „Tota scriptura?“ von Peter Bingel im Deutschen Pfarrerblatt 2/2008, S. 85f. 597 vor Christus plündern babylonische Truppen den Tempel von Jerusalem. Was der Anbetung des NAMENS des Gottes Israels dienen sollte, wird geraubt, umgewidmet, eingeschmolzen

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Die Suche nach dem Garten Eden

Die Erzählung vom Paradies stellt nach Karl Barth „den inneren Grund des Bundes“ dar. Gott hat Adam zwar aus Staub gemacht, aber mit Lebensgeist von sich selbst ausgestattet und ihm Heimat im Garten Gottes gegeben; der Mensch mag vergessen, dass ihm diese Würde verliehen wurde, aber Gott vergisst sein Geschöpf nie.

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Winkelried Gähler: „Israel hat zwei Väter“

Versuch eines Gesprächs mit Helmut Schütz, seinen Kritikern und Befürwortern (1) Pfarrer Winkelried Gähler stellte mir die folgende Stellungnahme zu meinem Aufsatz Marie, die reine Magd im Deutschen Pfarrerblatt vom März 1998 zur Verfügung. Erst sieben Jahre später habe ich sie (damals noch im alten Layout der Bibelwelt) veröffentlicht und auch eine verspätete Antwort dazu geschrieben.

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Warum beten wir Christen den Gott Israels an?

Gottes Wort – in neuer Zeit neu ausgelegt – schon im 5. Buch Mose. Feindesliebe lernt der, der Rachegefühle überwinden konnte. Ich glaube, so hat es der Gott Israels gemacht: in Jesus Christus ringt er sich durch zur Liebe zu Völkern, die seine Feinde waren. Wir kommen in Demut hinzu zum Gott Israels, weil er ohne Vorbedingung auch uns liebt.

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„Gerechte Sprache“ in der Bibel?

Pfarrer Helmut Schütz wünscht sich Förderung einer Bibelübersetzung. Aus dem Juni-Gemeindebrief 2004 der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen: Der Anlass ist erfreulich: Am 8. Juli 2004 jährt sich die Ordination des Pauluspfarrers Helmut Schütz zum 25. Mal, und er hat einen Wunsch zum Jubiläum: dass die Paulusgemeinde sich an der Förderung der Bibelübersetzung „in gerechter Sprache“ beteiligt.

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Klaus Berger: Wider das Contrafaktische

Zum Aufsatz „Marie, die reine Magd“. Anfang 2003 fiel mir ein Beitrag von Prof. Klaus Berger in die Hände, in dem er zu meinem Aufsatz „Marie, die reine Magd“ im Deutschen Pfarrerblatt vom März 1998 Stellung nahm und den er mir mit diesen Worten zusandte: Lieber Herr Kollege, hier sehen Sie, wie Ihre Anregung in mein Denken eingeflossen ist.

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Reinthaler-Oratorium im Herbst 2001 bedrückend aktuell

Leserbrief zum Verriss eines Oratoriums von Carl Martin Reinthaler im Gießener Anzeiger. Gehört das im Herbst 2001 aus der Vergessenheit hervorgeholte Werk „Jephtha und seine Tochter“ von Carl Martin Reinthaler wirklich in die Rumpelkammer der Musikgeschichte? Ob das vernichtende Urteil Michael Treutweins musikalisch gerechtfertigt ist, kann ich als Nichtfachmann nicht beurteilen.

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Leserbriefe zu „Marie, die reine Magd“

Engagierte Reaktionen auf einen Artikel im Deutschen Pfarrerblatt. Die ersten Reaktionen auf meinen am 19.3.1998 erschienenen Aufsatz waren persönlicher Art – Kontakte auf der Straße in Alzey und per Telefon. Menschen, die mich als Kollegen und Seelsorger kannten, reagierten überwiegend positiv, andere mit zum Teil großer Erbitterung. Hier habe ich die Leserzuschriften bis zum Beginn des Jahres 2000 gesammelt

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