Das Doppelgebot der Liebe und die Flüchtlinge

Jesus würde vielleicht sagen: „Lest im 3. Buch Mose, wenn ihr wissen wollt, was Liebe zu Gott, was Nächstenliebe ist. Die Bibel ist nicht so verstaubt, wie ihr denkt. Das Alte Testament ist nicht veraltet. Es ist konkret. Es spricht in eine bestimmte Zeit hinein. Aber es kann in einer neuen Zeit, in eurer Zeit, ganz neu zu euch reden.“

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Blinder Jünger Jesu

„Sehende Augen für die Blinden?“ John Hull sagt zu Jesus: „Ich lebe immer im Dunkeln. Aber wer im Dunkeln lebt, ist für dich der Inbegriff des Bösen. Auch ich will Kind des Lichts sein, wenn mit diesem Licht Gottes Liebe gemeint ist! Du musst mich nicht heilen, aber würdest du mich als deinen Jünger annehmen, auch wenn ich blind bleibe?“

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Blind Disciple of Jesus

John Hull argues with Jesus: „I always live in the dark. But for you, people who live in the dark are the evil incarnate. Me too, I want to feel as a child of light, if this light means God’s love! You need not heal me, but would you accept me as your disciple even if I remain being blind?“

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Aufstehen – unmöglich?

Die Menschenmenge ist für den Gelähmten eine zusätzliche Behinderung. Sie könnten ihn durchlassen. Tun sie aber nicht. Jeder will den vordersten Platz. Je größer eine Menschenmenge, je anonymer eine Gesellschaft, um so verlorener kann sich ein Einzelner in ihr vorkommen. Aber gegen diese Verlorenheit ist ein Kraut gewachsen: Phantasie und Zivilcourage. Die vier Helfer des Gelähmten betätigen sich als Dachabdecker.

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Nicht im eigenen Saft schmoren

Am Tag der Kirchenvorstandswahl sollten wir das Gleichnis nicht als Jammervorlage nutzen nach dem Motto: „Die Leute kommen nicht mehr in die Kirche, die Wahlbeteiligung bei der Kirchenvorstandswahl wird auch immer niedriger, ist es nicht schrecklich!“ Jesus macht uns vielmehr einen Vorschlag, um neuen Mut zu gewinnen: „Bleibt offen und werdet noch offener!“

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Auf eigenen Füßen stehen

Der Gelähmte erinnert mich an einen Mann, der mich oft auf dem Wochenmarkt fragt: „Ham Sie ein bisschen Kleingeld für mich?“ Und jedes Mal denke ich: Er bekommt Unterstützung vom Staat. Er bettelt sich was dazu. Sollte ich ihn einmal ansprechen, ähnlich wie Petrus? „Sie wissen doch, dass ich Ihnen kein Geld gebe. Wo drückt Sie denn wirklich der Schuh?“

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Herzlich willkommen auf der Erde!

Jesus blickt tiefer in die Seele des Kranken, als der je zu schauen gewagt hätte: unbewusst, ohne böse Absicht, hatte er ein für ihn bequemes Spiel gespielt: Ich bin sowieso zu nichts nütze, dann bin ich auch für nichts verantwortlich. Das will Jesus nicht unterstützen. Mit genug Ermutigung und Rückenstärkung kann der Gelähmte nämlich durchaus auf eigenen Füßen stehen.

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Stell dir vor, es ist Abendmahl – und keiner geht hin!

Das Gleichnis von den Festverweigerern. Wenn wir den Wechsel von Alltag und Festtag brauchen, ist es gut, dass wir hier in der Kirche regelmäßig Feste feiern. Gedacht ist jede Feier hier in der Kirche als ein kleiner Ausstieg aus dem Alltag, um Abstand von ihm zu gewinnen und mit neuer Kraft und neuem Mut wieder in ihn einsteigen zu können.

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