Die Bücher Ruth, Esther und Judith (neuerdings meist ohne h geschrieben) sind die einzigen biblischen Bücher, die nach Frauen benannt sind. Ruth und Esther gehören in der jüdischen Bibel zu den Fünf Rollen, die zu bestimmten Festen gelesen werden und an vierter Stelle des ersten Teils der Schriften stehen. In der christlichen Bibel hat man das Buch Ruth chronologisch hinter das Richterbuch eingeordnet und das Buch Esther ans Ende der geschichtlichen Bücher. Das Buch Judith gehört zu den so genannten Apokryphen.

Hiob, Daniel und die Weisheit der Bibel

von Artwork: Otto Rahm, copyright holder: Thomas Zlodi (Own Photo of original artwork) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Gottesdienste zu den Schriften, der dritten Abteilung der hebräischen Bibel. Zu den Schriften gehören in der Bibel der Juden zwei Teile zu je vier Büchern: Im ersten stehen nach den Psalmen die Bücher der Sprüche, Hiob und die Fünf Rollen (Hohelied, Ruth, Klagelieder, Prediger, Esther). Im zweiten folgen das apokalyptische Buch Daniel, die Bücher Esra und Nehemia sowie die Chronik.

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Wir können viele Freunde haben!

Im Mittelpunkt der interreligiösen Feier steht das Bilderbuch „Freunde“ von Helme Heine mit von Kindern gemalten Kulissen und Stabpuppen, vorgelesen von Yesim Kantekin. Pfarrer Helmut Schütz lässt die Handpuppen Fischli und Jamal etwas über Freundschaft in der Bibel und im Koran erzählen. Und der Alevitische Frauenchor singt unter anderem das Lied „Dostum dostum“ – „Mein Freund“.

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Abraham ist Gottes Freund

Handpuppenspielszene im Stuhlkreis der Paulus-Kita-Kinder. Nappi: Hallo Kinder! Kennt ihr mich noch? Ich bin Nappi, das kleine Krokodil. Und ich bin traurig. Gabi: Warum bist du denn traurig? Nappi: Weil keiner mein Freund sein will. Lutz: Das stimmt doch gar nicht. Ich will gerne dein Freund sein. Aber nicht, wenn du immer mit meinen grünen Stiften malst.

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Petrus – Augenzeuge einer Stimme vom Himmel

Nach dem 2. Petrusbrief ist es nicht entscheidend, was Petrus auf dem Berg der Verklärung sehen kann. Im modernen Sinn ist er gar kein Augenzeuge. Vielmehr hört er eine Stimme vom Himmel her. Durch sie empfängt Jesus Herrlichkeit – vom dem Gott, der stark ist, ohne zu verletzen, der unendlich groß ist und sich zugleich ins kleinste Lebewesen einfühlen kann.

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Tanztheatergottesdienst „Schönheit“

Sehr gut geschaffen sind wir alle, zum Ebenbild Gottes sogar. Wir sollten schön sein wie Gott in seiner Liebe. Nur dort, wo wir diese Liebe in uns verleugnen, sie nicht leben, sie uns selber und unseren Mitmenschen verweigern, da verzerren wir das Bild, das wir sein könnten und machen uns selber hässlich, was ja wörtlich hassenswert bedeutet.

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Tamar: Opfer von Doppelmoral

Beiden Tamars wurde übel mitgespielt. Die eine befreit sich aus ihrer Opferrolle, die andere schafft das nicht. Indem die Bibel von beiden erzählt, würdigt sie beide als Menschen, denen von angesehenen Mitgliedern einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft Unrecht angetan wurde. Es spricht viel dafür, einem Raum den Namen Tamar zu geben, in dem sich Menschen etwas von der Seele reden können.

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Danke – für alles!

Auch wir machen uns manchmal Sorgen um unser Essen. Z. B. wenn in der Zeitung etwas von Gift in der Nahrung steht. Was können wir tun? Vor lauter Sorgen und Angst das Danken vergessen? Nein! Als es den Menschen früher noch schlechter ging, da haben sie gerade Gott gedankt, für jeden Bissen Brot, den sie essen konnten.

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