Daniel ist in der christlichen Bibel der vierte große Prophet. Seine Botschaft ist aber eher apokalyptisch als prophetisch: die Welt, wie sie ist, muss untergehen, damit eine menschliche Welt entstehen kann. In der hebräischen Bibel bildet Daniel das erste Buch vom zweiten Teil der Schriften (das aus insgesamt vier Büchern besteht). In den so genannten Apokryphen gibt es einige zusätzliche Stücke zum Buch Daniel, zum Beispiel die Erzählung von Susanna und den Gesang der drei Männer im Feuerofen.

Hiob, Daniel und die Weisheit der Bibel

von Artwork: Otto Rahm, copyright holder: Thomas Zlodi (Own Photo of original artwork) [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Gottesdienste zu den Schriften, der dritten Abteilung der hebräischen Bibel. Zu den Schriften gehören in der Bibel der Juden zwei Teile zu je vier Büchern: Im ersten stehen nach den Psalmen die Bücher der Sprüche, Hiob und die Fünf Rollen (Hohelied, Ruth, Klagelieder, Prediger, Esther). Im zweiten folgen das apokalyptische Buch Daniel, die Bücher Esra und Nehemia sowie die Chronik.

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„Gott ist ein schützendes Dach“

Gott, wenn wir in der Bibel hören, dass du ein schützendes Dach bist, dann erkennen wir, dass ein Dach auch ein Bild ist, das uns vielleicht viel zu sagen hat. Bilder sind oft vielschichtig, haben verschiedene Seiten. Lass uns in diesem Gottesdienst über Geschichten der Bibel nachdenken, in denen Dächer vorkommen, lass uns durch diese Geschichten dich besser verstehen.

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Jona im Wal und Daniel in der Löwengrube

Was für ein „großer Fisch“ hätte den Jona verschlingen können, ohne ihm sämtliche Knochen im Leibe zu zerbrechen? War Jona vielleicht nicht im Magen, sondern in der Maulhöhle eines Pottwals? Wie konnte Daniel mit seinem unerschütterlichen Gottvertrauen in der Löwengrube überleben? Beide Errettungen im Vertrauen auf Gott bleiben wunderbar, auch wenn man sie auf natürliche Weise erklären kann.

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Meinungen

Dem Apostel Paulus geht es nicht um ein und dieselbe Meinung im Blick auf jede beliebige Streitfrage. Es geht ihm um Einigkeit in dem, was zentral dem Willen und Befehl Gottes entspricht. Nicht um Rechthaberei, nicht um eine Einheitsmeinung geht es, sondern darum, der Liebe und dem Frieden nachzujagen, auch im Miteinander der Konfessionen.

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Hoffnung: Brauchen wir eigentlich Gott?

Wie viele unserer Konfis haben wohl gesagt, dass Menschen Gott brauchen? Von den 18, die da waren, haben 14 geantwortet, dass Menschen Gott brauchen, und 12, dass Menschen Gott nicht brauchen. Zählt man das zusammen, kommt 26 heraus. Also haben 8 Konfis gemeint, dass beides stimmt. Begründung: es gibt Menschen, die Gott brauchen, und andere, die Gott nicht brauchen.

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Gottes Ehre und die Erhöhung Jesu am Kreuz

Nicht einmal zehn göttliche Zeichen konnten den Ausbeuter und Sklavenhalter damals im Pharaonenreich in einen Befreier verwandeln. Verstockung ist die Verhärtung eines Herzens durch den vergeblichen Versuch, dieses Herz zu erweichen. Das wiederholt sich nun, meint Johannes. Wer lässt sich auf den Weg dieses Messias Jesus ein, der über Mose hinaus um die Befreiung aller gequälten und verzweifelten Menschen ringt?

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Auferstehen „am Ende der Tage“

Um das Ende soll es in dieser Andacht gehen, das im Lied „selig“ genannt wird, das mit einem neuen, herrlichen Anfang zu tun hat, mit dem Eintritt in Gottes Ewigkeit. Auferstehung: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Unrecht, Sünde, Verzweiflung sind überwunden durch die Liebe Jesu Christi. Wir leben in der Hoffnung auf unsere eigene Auferstehung von den Toten.

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Finden und Gefundenwerden

Jesus findet Philippus. Philippus findet Nathanael und sagt dem, dass er Jesus gefunden habe, obwohl doch Jesus ihn gefunden hat. Sind das belanglose Wortspielereien? Geht es vielleicht um das Problem, wie wir überhaupt Gott finden können? Haben nicht viele moderne Menschen die Suche nach Gott sogar aufgegeben, weil er, wenn es ihn gäbe, sich doch mehr um uns kümmern müsste?

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„So weit die Wolken gehen“

Indem die Wolke Jesus unsichtbar macht, macht sie zugleich etwas sichtbar: Er ist jetzt der, der mit Gott im Himmel regiert; er hat uns etwas zu sagen. So wie der Mensch Jesus auf dieser Erde gelebt und geliebt hat, gelitten und gestorben ist, so ist Gott für uns da. Gott begegnet uns sozusagen mit dem menschlichen Gesicht Jesu.

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Die Toten werden hören

Wie wir mit Tod und Trauer umgehen, hängt mit der Art zusammen, wie wir unser Leben führen. Man kann mitten im Leben tot sein, wenn man innerlich zerrissen ist und im Unfrieden mit sich und Gott und der Welt lebt. Ein Wunder ist es, wenn ein solcher lebendig Toter endlich doch die Stimme der Liebe an sich heranlässt.

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