Im Körper von Kurt Konfi: „Ohren an Großhirn!“

In der christlichen Gemeinde saß der Reiche neben dem Armen, der Sklave neben dem Freien, der Jude neben dem Griechen. Sicher gab es manchmal auch Streit. Darum sagt Paulus: Ihr gehört zusammen, wie die Körperteile in einem Körper zusammengehören. Aber was wäre, wenn die Körperteile eines Menschen in Streit gerieten? Die Spielszene „Im Körper von Kurt Konfi“ soll das klären.

Das Großhirn als Schaltzentrale im menschenlichen Körper (Bild: pixabay.com)

Das Großhirn als Schaltzentrale im menschenlichen Körper (Bild: pixabay.com)

#predigtKonfi-Taufgottesdienst am Sonntag Okuli, den 19. März 2006, um 10.00 Uhr in der evangelischen Pauluskirche Gießen

Guten Morgen, liebe Gemeinde!

Ich begrüße alle herzlich in der Pauluskirche zu einem Taufgottesdienst der ganz besonderen Art. Heute taufen wir nämlich drei Konfirmandinnen und einen Konfirmanden, und die gesamte Konfi-Gruppe war an der Vorbereitung des Gottesdienstes beteiligt: Einige haben die Lieder aus dem Gesangbuch ausgesucht und das Schlussgebet formuliert, andere haben eine Spielszene eingeübt und werden sie nachher vorführen.

Lied 334: Danke für diesen guten Morgen

Heute taufen wir vier unserer Konfis im Namen Gottes. Gott ist EINER, und er begegnet uns auf drei verschiedene Weisen: Er ist über uns, unsichtbar, allmächtig, so nennen wir ihn Schöpfer und Vater im Himmel. Er ist in Jesus auf der Erde Mensch geworden, sichtbar, zum Anfassen, so nennen wir Gott den Sohn. Und er ist in uns, unsichtbar und doch stark, wenn wir Vertrauen spüren, Hoffnung haben, liebevoll handeln. So nennen wir Gott den Heiligen Geist.

Im Namen dieses Gottes feiern wir Gottesdienst: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Wir haben im Konfirmandenunterricht über die Taufe gesprochen. Johannes tauft die Leute, um sie von Sünden reinzuwaschen. Jesus lässt sich taufen, weil er nichts Besseres sein will als andere Menschen: er stellt sich in eine Reihe mit uns allen. Wir haben gehört, dass Jesus bei seiner Taufe den Heiligen Geist empfängt. Er hört die Stimme Gottes, die zu ihm sagt: „Dies ist mein Sohn, ich habe ihn lieb.“ Und Jesus selbst? Er selber tauft niemanden, aber als er stirbt und aufersteht, sehen seine Jünger ihn noch ein paarmal und hören seine Stimme. Da sagt er ihnen: „Tauft die Menschen und lehrt sie, auf meine Worte zu hören.“

Wer getauft werden will, bekommt es mit Jesus zu tun. Der bekommt Jesus als Begleiter für sein Leben. Wer getauft ist, den lässt Jesus nicht los. Wer getauft ist, den lässt Gott niemals fallen.

Unsichtbar ist sein Heiliger Geist bei uns. Er beschützt uns und schenkt uns seine Kraft und seine Liebe. Und wer auf die Worte von Jesus hört oder sie in der Bibel nachliest, der kann sich davon anreden, bewegen, herausfordern und überzeugen lassen.

Jetzt zu euch vier Konfis, die ihr euch heute taufen lasst. Ihr habt euch jede und jeder selber einen Taufspruch aus der Bibel ausgesucht, der euch in eurem Leben als Christen ganz persönlich begleiten kann.

Ich finde, ihr habt eine sehr gute Wahl getroffen, denn diese vier Taufsprüche sagen viel darüber aus, worauf es ankommt, wenn man als Christin oder Christ leben möchte.

Ich lese jetzt eure Taufsprüche vor und sage noch ein paar Worte dazu. Nach jedem der vier Taufsprüche singen wir eine Strophe aus dem Lied 209.

Zuerst dein Taufspruch, liebe … . Er steht im Psalm 51, 12:

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

Dein Spruch drückt einfach genial aus, dass wir es aus eigener Kraft nicht schaffen, ein guter Mensch zu sein. Aber wir können Gott um ein reines Herz bitten, damit unser Leben gelingt. Wir können um Beständigkeit bitten, damit man sich auf uns verlassen kann. Wir können Gott um den Geist bitten, der in Jesus war und ist, damit unser Leben neu wird.

Lied 209, 1: Ich möcht‘, dass einer mit mir geht

Jetzt zu deinem Taufspruch, liebe …, der im Psalm 23, 6 steht:

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang.

Wenn der eine mit uns geht und uns begleitet, der das Leben kennt, weil er genau so verletzbar ist wie wir, dann kann es zwar schwere Zeiten im Leben geben, aber wir werden auch immer Gutes erfahren, vor allem Liebe. Und ein anderes Wort für die Liebe, die wir von Gott bekommen, ist „Barmherzigkeit“. Jesus will, dass wir mit uns selber und mit den anderen Menschen barmherzig umgehen.

Lied 209, 2: Ich wart‘, dass einer mit mir geht

Dein Taufspruch, lieber …, steht auch in einem Psalm, nämlich in Psalm 103, 2:

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

Auch du hast dir einen Spruch ausgesucht, der an das Gute in der Welt erinnert. Das finde ich stark. Denn viele Menschen sehen immer nur das Schlechte und sind unzufrieden, obwohl sie jeden Tag auch schöne Dinge erleben. Wer Gott für Gutes danken kann, wird sein Leben genießen können und auch anderen Gutes gönnen. Und wenn er feststellt, dass manches in der Welt nicht gut ist, kann er ja auch dazu beitragen, dass es besser wird.

Lied 209, 3: Es heißt, dass einer mit mir geht

Zuletzt zu deinem Taufspruch, liebe … . Er steht im Neuen Testament, im Brief des Paulus an die Römer 1, 16 (nach der katholischen Einheitsübersetzung):

Ich schäme mich des Evangeliums [von Jesus Christus] nicht, [denn] es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.

Dieses Bibelwort erinnert daran, dass es mutig ist, sich taufen zu lassen und auch dazu zu stehen, dass man zur Kirche gehört und christlich leben will. Das Evangelium von Jesus ist zwar eine Frohe Botschaft, aber nicht jeder versteht es schon als junger Mensch, was damit eigentlich gemeint ist. Wer getauft ist, muss in seinem Leben immer wieder neu lernen, wie das mit dem Christsein ist, woher man die Kraft zum Glauben bekommt und wie diese Kraft Gottes unser Leben rettet.

Lied 209, 4: Sie nennen ihn den Herren Christ

Ich frage euch nun …: Wollt ihr im Namen Gottes, des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werden? Dann antwortet: „Ja.“

Glaubensbekenntnis
Lied 552: Einer ist unser Leben
Taufen

Als Lied nach der Taufe habt ihr das Lied 200 ausgewählt; wir singen die Strophen 1, 2 und 6:

1. Ich bin getauft auf deinen Namen, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist; ich bin gezählt zu deinem Samen, zum Volk, das dir geheiligt heißt. Ich bin in Christus eingesenkt, ich bin mit seinem Geist beschenkt.

2. Du hast zu deinem Kind und Erben, mein lieber Vater, mich erklärt; du hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt; du willst in aller Not und Pein, o guter Geist, mein Tröster sein.

6. Lass diesen Vorsatz nimmer wanken, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist. Halt mich in deines Bundes Schranken, bis mich dein Wille sterben heißt. So leb ich dir, so sterb ich dir, so lob ich dich dort für und für.

So, jetzt sind alle unsere Konfis getauft, die einen schon als kleine Kinder, die anderen jetzt in eigener Entscheidung als fast erwachsene Christen. Jetzt wollen wir in diesem Gottesdienst noch etwas mehr über die Taufe nachdenken.

Taufe bedeutet auch, dass man Mitglied der Kirche wird. Aber was heißt das: Mitglied der Kirche sein? In der Bibel gibt es einen Text von Paulus, in dem er das in einem sehr schönen Bild beschreibt. Herr d‘Amour liest uns diesen Text vor.

Wir hören im Paulusbrief 1. Korinther 12, 13-27, wie Paulus die christliche Gemeinde mit einem Leib vergleicht, der von Gottes Geist zu einem zusammengehörigen Ganzen geformt wird (Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 by Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart):

13 Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

14 Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern.

15 Wenn der Fuß sagt: Ich bin keine Hand, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört er doch zum Leib.

16 Und wenn das Ohr sagt: Ich bin kein Auge, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört es doch zum Leib.

17 Wenn der ganze Leib nur Auge wäre, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur Gehör wäre, wo bliebe dann der Geruchssinn?

18 Nun aber hat Gott jedes einzelne Glied so in den Leib eingefügt, wie es seiner Absicht entsprach.

19 Wären alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib?

20 So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib.

21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich bin nicht auf dich angewiesen. Der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen: Ich brauche euch nicht.

22 Im Gegenteil, gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich.

23 Denen, die wir für weniger edel ansehen, erweisen wir um so mehr Ehre, und unseren weniger anständigen Gliedern begegnen wir mit mehr Anstand,

24 während die anständigen das nicht nötig haben. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem geringsten Glied mehr Ehre zukommen ließ,

25 damit im Leib kein Zwiespalt entstehe, sondern alle Glieder einträchtig füreinander sorgen.

26 Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm.

27 Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an ihm.

Liebe Gemeinde, Mitglied in der Kirche sein, heißt: wir alle bilden zusammen den Leib Christi. Das ist nicht selbstverständlich, weil wir Menschen so verschieden sind, auch in der Kirche. Damals bei Paulus gab es in einer Gemeinde plötzlich Leute, die sonst nie zusammenkamen: Nie hätte vorher ein strenggläubiger Jude mit einem zusammen gegessen, der kein Jude war; er hätte sich vielleicht versehentlich unreine Speisen essen können. Oder welcher freie Bürger hätte sich mit einem Sklaven an einen Tisch gesetzt? In der christlichen Gemeinde saß der Reiche neben dem Armen, der Sklave neben dem Freien, der Jude neben dem Griechen, und sicher gab es manchmal auch Probleme und Streit zwischen den verschiedenen Gruppen. Darum sagt Paulus: Haltet Frieden untereinander – ihr gehört zusammen, wie die Körperteile in einem Körper zusammengehören.

Lied 425: Gib uns Frieden jeden Tag! Lass uns nicht allein

Liebe Konfis, liebe Gemeinde, jetzt stellen wir uns einmal vor: Was wäre, wenn die Körperteile eines Menschen wirklich in Streit gerieten? Ich will darüber aber keine Predigt halten – zu euren Taufsprüchen habe ich schon genug gesagt, und ihr mögt ja auch keine langen oder langweiligen Predigten, erst recht nicht dann, wenn wir uns zufällig auf dem Rodtberg treffen.

An Stelle der Predigt steht heute eine Spielszene, die von einem Streit der Körperteile handelt. Sie heißt: „Im Körper von Kurt Konfi“. Um sie zu spielen, müssen wir zuerst den PC hier vorn in Gang setzen…

Die Mitspieler sind: Kurt Konfis OhrenGroßhirnAugenFingerGewissenFüßeBauchPopo.

Wir befinden uns im Körper von Kurt Konfi. Kurt sitzt am Computer und spielt seit Stunden das Computer-Spiel: „Erde gegen Aliens“. Seine Finger tippen wie wild auf die Tasten. Seine Augen kleben am Bildschirm. Hin und wieder rutscht er mit dem Gesäß auf seinem Stuhl hin und her. Da melden sich plötzlich seine Ohren.

Ohren: Ohren an Großhirn! Ohren an Großhirn! Das Computerspiel hat Alarm ausgelöst. Level 199 immer noch nicht geschafft.

Großhirn: Großhirn an Ohren: Wie konnte das passieren?

Ohren: Ohren an Großhirn: Keine Ahnung. Augen fragen.

Großhirn: Großhirn an Augen: Warum wurde Alarm ausgelöst?

Augen: Augen an Großhirn: Die Finger tippen einfach zu langsam!

Finger: Finger an Augen: Ihr spinnt wohl. Wir kriegen schon eine Hornhaut vom Tippen, so schnell sind wir. Ihr Augen seid selber schuld. Ihr könnt ja nicht mal einen Alien von einem Erdbewohner unterscheiden!

Augen: Augen an Finger: OK, OK. Man kann ja mal einen Fehler machen. Aber wie soll man sich konzentrieren, wenn dieser blöde Arsch dauert auf dem Stuhl herumrutscht.

Gewissen: Gewissen an Augen: Wenn ich mich mal einschalten darf – wir dürfen unseren Gesamtkörper nicht beleidigen! Bitte ein wenig mehr Respekt vor Kurt Konfi, auch wenn er nicht seine Hausaufgaben macht, sondern nur am Computer spielt.

Augen: Augen an Gewissen: Ey, was mischst du dich ein? Außerdem meinte ich doch gar nicht Kurt, sondern unseren Hintern, und der ist nun mal der Arsch.

Popo: Popo an Augen: Auch ich bitte um Respekt. Ich bin das Gesäß. Hintern lass ich ja noch gelten. Für euch bin ich meinetwegen auch Popo. Auch ich habe meine Würde als Körperteil.

Finger: Finger an Popo: Du willst eine Würde haben? Warum versteckt dich Kurt wohl in seiner Hose, wenn er sich nicht für dich schämen würde?

Popo: Popo an Finger: Das stimmt überhaupt nicht. Er mag nicht, wenn ich von jedem angestarrt werde, und findet es gut, wenn ich gut angezogen bin.

Augen: Augen an Popo: Gut angezogen, dass ich nicht lache. Die Jeans hat ja Löcher! Aber ich würde mich auch schämen, wenn ich dauernd aufs Klo müsste – igitt, igitt!

Popo: Popo an Augen: Irgendwer muss ja die Drecksarbeit machen. Das könnt ihr mir glauben, ich hätte auch lieber euren lauen Job.

Augen: Augen an Popo: Lauer Job? Wir leisten hier oben hochqualifizierte Arbeit und behalten den Überblick. Auf dich könnten wir notfalls auch verzichten, du blöder A…

Gewissen: Einspruch, Einspruch, Gewissen an Augen: Aufhören mit dem A-Wort! Hier wird niemand niedergemacht. Jeder hat hier seine Aufgaben.

Popo: Popo an Füße, Popo an Füße: Genau, und wenn ihr euch jetzt nicht schnell in Bewegung setzt, dann geht hier was in die Hose.

Füße: Füße an Großhirn: Was‘n los? (großes Gähnen!) Wir sind eingeschlafen.

Großhirn: Großhirn an Füße: Aufwachen und Fertigmachen zum Toilettengang, sonst gibt es ein Unglück! Aber bitte Beeilung, nicht so lahm wie eine Schnecke!

Füße: Füße an Großhirn: Erst stundenlang unterm Stuhl eingeklemmt rumhängen, und dann wird man angemotzt und rumgeschubst. Wir streiken!

Popo: Popo an Großhirn: Dann streike ich auch. OK, gibt es eben eine Riesenverstopfung!

Bauch: Bauch an Füße und Popo: Au, au, was tut ihr mir denn an? Könnt ihr euch nicht einigen mit denen da oben? Ich komme vor Schmerzen noch um!

Füße: Füße an Bauch: Tut uns leid, aber leider respektiert man uns hier nicht.

Popo: Popo an Bauch: Unsere Arbeit wird ja wohl nicht gebraucht.

Großhirn: Großhirn an alle: Seid ihr endlich mal wieder friedlich? Ich krieg schließlich auch mit, dass es da unten verdammt weh tut!

Finger: Finger an Popo: OK, OK, war nicht so gemeint. Auch wir Finger müssen uns ja manchmal schmutzig machen. Müllraustragen oder Hasenstallausmisten ist eklig, aber es muss halt sein. OK, Popo, sind wir wieder Freunde?

Popo: Popo an Finger: Alles klar. Kommt halt vor, dass auch mal Finger ins Klo greifen müssen. Popo an Augen: Und was ist mit euch? Wie wär‘s mit ‘ner kleinen Entschuldigung?

Augen: Augen an Popo: OK, tut mir leid! Wenn man so lange auf den Bildschirm starren muss, dann rutscht einem schon mal ein böses Wort raus.

Popo: Popo an Augen: Dann ist wieder alles OK.

Großhirn: Großhirn an Füße: Wie sieht‘s da unten aus? Wieder wach? Die Schnecke nehme ich zurück, aber macht jetzt bitte schnell, damit es allen wieder gut geht!

Füße: Füße an alle: OK, OK, ich renn ja schon!

Bauch: Bauch an alle: Was bin ich froh, dass ihr euch wieder einig seid. Lange hätte ich es nicht mehr ausgehalten.

Vielen Dank an alle Mitspieler! Ich denke, es ist auf humorvolle Weise deutlich geworden, dass man weder in einem menschlichen Körper noch im Leib Christi irgendjemand seine Würde nehmen darf, denn jeder hat von Gott seine eigene Aufgabe, die einen besonderen Wert hat. Davon, wie es in der Kirche zugeht, wenn wir wirklich als Leib Christi zusammenleben, handelt das Lied 632, das wir jetzt miteinander singen:

Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

Gemeinsam mit den heute getauften Konfis bringe ich nun unser Gebet vor Gott.

Herr Jesus Christus, du hast mich gerufen, und ich habe mich entschieden. Darüber bin ich froh.

Gottes Liebe wird für immer in uns sein und uns beschützen, denn wir alle sind Gottes Kinder. Wir bekennen uns seines Glaubens.

Lieber Gott, ich danke dir, dass ich mich taufen lassen kann, um so meinen christlichen Glauben zu verstärken. Ich danke dir für deine Liebe!

Gib mir Mut, und Ausdauer, und wenn ich versage, dann hilf mir.

Barmherziger Gott, hilf uns, als Leib Christi zusammenzuleben, dass wir einander achten und respektieren, so wie wir selber auch von anderen behandelt werden möchten. Lass uns als Erwachsene den Jugendlichen so viel Freiheit wie möglich geben und nur so viele Grenzen wie nötig setzen, aber alles immer in der Liebe, die du uns allen schenkst, ob wir alt oder jung sind. Amen.

Gebetsstille und Vater unser
Lied 171: Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott
Abkündigungen

Wer möchte, ist im Anschluss noch herzlich zum Beisammensein mit Kaffee oder Tee im Gemeindesaal eingeladen. Zuvor empfangt Gottes Segen:

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

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