Wiedergeboren „zu der Seelen Seligkeit“

Wiedergeboren sind wir zu einer lebendigen Hoffnung. Wir haben von Gott etwas zu erben: inneren Reichtum, die Fähigkeit, zu vertrauen, zu hoffen, zu lieben. Seligkeit ist das Gefühl, in Gottes Armen geborgen zu sein, zu wissen, dass man niemals tiefer fallen kann als in seine Hände. Seligkeit verbindet uns auch mit anderen Menschen, denn auch sie sind Gottes geliebte Kinder.

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Vor Gott mit leeren Händen

Jesus sagt auch zu uns: „Selig seid ihr, die ihr geistlich arm seid.“ Selig seid ihr Konfirmanden, die ihr zum Konfi geht, weil es so üblich ist, denn Gott wartet auf euch. Selig seid ihr, die ihr unzufrieden seid mit der Kirche, denn Gott braucht eure Kritik. Selig seid ihr Verzweifelten, denn Gott schenkt euch neuen Mut.

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Selig werden – mit Furcht und Zittern?

Grund zum Zittern vor Gott hätten wir, wenn wir meinen, es gäbe keinen Gott und keine Liebe und unser Leben hätte sowieso keinen Sinn. Oder wenn wir schwere Schuld auf uns geladen haben. Dann müssen wir die Folgen fürchten. In beiden Fällen jagt uns nicht Gott selbst Furcht und Schrecken ein, sondern unser Versuch, ohne Gott zurechtzukommen, lässt uns zittern.

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Führt Gott uns in Versuchung?

Böse werden wir, wenn wir anfangen, Gott für böse zu halten. Ein Mensch, dem Gott fremd geworden ist, sucht verzweifelt nach einem Ersatz. So entsteht die Begierde, deren Kind nach Jakobus die Sünde ist. Sünde wiederum ist die Haltung des grundsätzlichen Misstrauens gegen Gott, eines Lebens, als ob es Gott nicht gäbe oder als ob Gott böse wäre.

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Wer glaubt, wird selig

Von echtem Glauben im „unechten Markus-Schluss“. Es gibt für jeden Hoffnung. Auch für alle, die meinen, sie sind völlig verlassen. Gott lässt niemanden im Stich, auch wenn jemand ganz am Ende ist, kann Gott ihm helfen. Es ist wahr: „Wer glaubt, wird selig werden“, das ist keine fromme Leistung, dieser Glaube, das ist einfach ein Sich-Fallen-Lassen in Gottes Liebe hinein.

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Wir sind geistlich arm

Geistlich arm zu sein, hat einen großen Vorteil. Gelassen und voller Ruhe können wir sein, wie beim tiefen Ausatmen. Und ganz von selbst, so wie nach dem Ausatmen das Einatmen folgt, ohne unser Zutun, so folgt auf die geistliche Armut Gottes Geist. Gott kommt zu uns, rührt uns an, bewegt uns, vielleicht gerade dann, wenn wir von ihm wenig erwarten.

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Lachen ohne Furcht und Zittern?

„Wenn ihr Liebe spürt und Liebe gebt, dann braucht ihr euch nicht zu fürchten!“, ruft uns Paulus zu. „Dann habt ihr Grund, euch zu freuen! Nur wer von Gott nichts erwartet und der Liebe nichts zutraut, sollte das große Zittern bekommen, denn bei einem Leben ohne Gott kommt am Ende nichts anderes heraus als ein sinnloser Tod und unvergebene Schuld.“

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