Mit ungeteiltem Herzen

Vollkommen sein heißt nicht, perfekt und ohne Fehler zu sein. Das würde uns überfordern. Jesus meint mit „vollkommen“ das Gleiche wie „thammim“ oder „schalem“ im Alten Testament: Wir sind als Person „ganz“ und dürfen „im Frieden“ leben, nicht zerrissen zwischen egoistischen Wünschen und fremden Ansprüchen. Aufrecht dürfen wir gehen auf Gottes Wegen, denn Gott traut uns zu, barmherzig zu sein.

Die bisherigen und künftigen Mitglieder des Paulus-Kirchenvorstands im Gottesdienst der Pauluskirche

Die bisherigen und künftigen Mitglieder des Paulus-Kirchenvorstands im Gottesdienst der Pauluskirche

#predigtGottesdienst mit der Verabschiedung des Kirchenvorstands der Amtsperiode 2003-2009 und der Einführung des neuen Kirchenvorstands am Beginn der Amtsperiode 2009-2015 am 21. Sonntag nach Trinitatis, 1. November 2009, 10.00 Uhr in der evangelischen Pauluskirche Gießen
Orgelvorspiel und Einzug des Kirchenvorstandes

Guten Morgen, liebe Gemeinde!

Im Namen des Kirchenvorstandes, der am 21. Juni gewählt wurde und dessen Amtszeit gestern am Reformationstag begonnen hat, begrüße ich Sie herzlich zum Abendmahlsgottesdienst in der Pauluskirche.

Heute ist ein Tag des Abschieds, an dem wir dankbar auf sechs arbeitsreiche und erfüllte Jahre des bisherigen Kirchenvorstands zurückblicken, und zugleich ein Tag des Neubeginns, denn Herr Pfarrer Schütz wird den neugewählten Kirchenvorstand heute offiziell in sein Amt einführen.

Wir freuen uns, dass ein Quartett des Belcanto-Studios unter der Leitung von Frau Beate Achtner unsere Feier musikalisch bereichert, und danken ihr und den Sängerinnen und Sängern herzlich dafür.

Den Sonntag nach dem 31. Oktober begehen wir in unserer evangelischen Kirche als Reformationssonntag. Wir beginnen mit dem gemeinsam gesungenen Lied 362 von Dr. Martin Luther:

1. Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen. Der alt böse Feind mit Ernst er’s jetzt meint; groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist, auf Erd ist nicht seinsgleichen.

2. Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; es streit‘ für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott, das Feld muß er behalten.

3. Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht‘: ein Wörtlein kann ihn fällen.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Wir beten den Psalm 46, im Gesangbuch steht er unter 725. Die Männer sprechen mit mir gemeinsam bitte die linksbündigen Teile, die Frauen die nach rechts einrückten Verse:

2 Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.

3 Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken,

4 wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.

5 Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.

6 Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie festbleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.

7 Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt.

8 Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz.

9 Kommt her und schauet die Werke des Herrn, der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet,

10 der den Kriegen steuert in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt.

11 Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden.

12 Der Herr Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz.

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Wenn Gott bei uns drinnen ist, dann sind wir eine Stadt Gottes. Wir feiern gemeinsam das Abendmahl und gehören zusammen als Leib unseres Herrn Jesu Christi. Wir sind mit Gottes Geist beschenkt, mit Liebe, mit Vergebung. So sind wir herausgefordert, als Gemeinschaft der Heiligen zu leben.

Aber nicht immer gelingt uns das. Nicht immer erreichen wir alles, was wir uns vornehmen. Manchmal treffen wir Entscheidungen mit Folgen, die wir nicht gewollt haben und doch nicht rückgängig machen können. Nicht immer sind wir fähig, über unseren eigenen Schatten zu springen.

Wir sind nicht perfekt, wir machen Fehler, und manchmal bleiben wir einander etwas schuldig oder laden sogar schwere Schuld auf uns. Mit dem, was uns belastet, kommen wir zu dir, Gott, denn unsere Sorge, Last und Schuld dürfen wir auf dich werfen.

Wir rufen zu dir, Gott:

Herr, erbarme dich! „Herr, erbarme dich, Christe, erbarme dich, Herr, erbarm dich über uns!“

Heute denken wir an die vergangenen sechs Jahre, in denen unsere Gemeinde geleitet und geprägt wurde durch die Frauen und Männer unseres bisherigen Kirchenvorstandes. Wir danken dir, Gott, dass du durch sie die Paulusgemeinde gesegnet hast. Von Herzen dankbar sind wir für alles, was ihnen mit deiner Hilfe gelungen ist, für die Zeit und Kraft und Kreativität, die sie in den Aufbau unserer Gemeinde investiert haben. Besonders freuen wir uns über den sachlichen und herzlichen Umgangsstil im Kirchenvorstand.

Zugleich blicken wir voll Freude und Hoffnung auch nach vorn, in Dankbarkeit für zehn Gemeindemitglieder, die in den kommenden Jahren im Kirchenvorstand Verantwortung für die Leitung unserer Paulusgemeinde übernehmen werden.

Lasst uns Gott lobsingen! „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen. Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende“.

Der Herr sei mit euch „und mit deinem Geist.“

Geist Gottes, leiser, zärtlicher Atem und starker kräftiger Sturmwind, komm und belebe uns neu. Geist Gottes, fege hinein in unser Leben und unsere Kirche, fege hinweg, was darin falsch und verlogen ist. Geist Gottes, kehre in uns ein, damit wir einsehen, wo wir umkehren und neu anfangen müssen. Geist Gottes, leuchte uns, damit wir klar sehen, wo unser Licht und unser Dunkel ist. Geist Gottes, entzünde uns neu, damit das Feuer in uns wieder brennen kann und der Funke überspringt, auf den es ankommt. Geist Gottes, berate uns gut, damit wir erkennen, was zu tun und zu lassen ist. Geist Gottes, treib uns an, damit wir neuen Antrieb in uns haben. Geist Gottes, beflügele uns, damit wir es wagen zu träumen und uns trauen, für das Gute zu kämpfen. Um all das bitten wir dich im Namen Jesu Christi, unseres Herrn. „Amen.“

Wir hören die Schriftlesung aus dem Evangelium nach Matthäus 5, 38-48. Diese Worte Jesu aus der Bergpredigt werden nachher in der Predigt ausgelegt:

38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«

39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar;

40 wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel;

41 wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.

43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« und deinen Feind hassen.

44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,

45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?

47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?

48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

Herr, dein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege. Halleluja. „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Glaubensbekenntnis
Belcanto Quartett: „Wohlan, alle die ihr durstig seid“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Liebe Gemeinde, am Ende einer Amtsperiode nehmen wir Abschied von einem Kirchenvorstand in einer bestimmten Zusammensetzung. Vier von zehn Mitgliedern werden dem Leitungsgremium nicht weiter angehören, die anderen sechs machen heute gemeinsam mit den erstmalig gewählten einen neuen Anfang.

Im Jahr 2003 hat ein Kirchenvorstand seinen Dienst begonnen, der volle sechs Jahre fast vollständig personell so geblieben ist wie am Anfang. Nur Karen Becks verließ den Kirchenvorstand, als sie aus der Gemeinde wegzog, für sie wurde im Jahr 2006 Erich Dritsch nachgewählt. Alle anderen haben volle sechs Jahre der Amtsperiode im Kirchenvorstand mitgearbeitet: Ulrich d‘Amour, Irena Burk, Sonja Jesse, Paula Kallus, Rainer Kern, Jürgen Klimas, Lieselotte Schau, Bettina Weber und Christoph von Weyhe.

Sie haben die Interessen der Gemeinde vertreten, sie verwaltet und geleitet. Sie trugen Verantwortung für unsere evangelische Kindertagesstätte. Sie haben viele Entscheidungen treffen müssen, in denen es ums Geld ging. Sie haben Personal eingestellt, zum Beispiel eine neue Sekretärin und einen neuen Hausmeister sowie neue Mitarbeiter im Küster- und Reinigungsdienst, für die Kindersonntagsarbeit und die Kirchenmusik. Sie haben die Erweiterung unserer Kita zum Familienzentrum zu planen begonnen, damit unsere Paulusgemeinde noch gezielter auf die besonderen Herausforderungen gerade in der Gießener Nordstadt antworten kann. Sie haben das Profil der Paulusgemeinde, das schon von jeher bibeloffen, weltoffen, und das heißt: für Menschen offen war, noch einmal bestärkt und ausgebaut in Richtung Integration: Wir wollen bewusst als evangelische christliche Gemeinde Integration fördern, sowohl zwischen den Generationen als auch zwischen Menschen verschiedener sozialer, kultureller und religiöser Herkunft in der Nordstadt.

Ein dreifacher Dank liegt mir als Pfarrer am Herzen.

Erstens: Ich danke dem gesamten Kirchenvorstand, dass Sie nicht nur selbstbewusst die Gemeinde geführt haben und mir als dem Pfarrer ein kritisches und rückenstärkendes Gegenüber waren, sondern dass jeder und jede einzelne von Ihnen auch aktiv in der Gemeinde und im Gottesdienst mitgearbeitet haben.

Zweitens: Ich danke besonders den beiden, die die meiste Zeit in die Kirchenvorstandsarbeit investiert haben: Jürgen Klimas und Christoph von Weyhe, die nacheinander den Vorsitz innehatten, jeweils für drei Jahre. Verbunden damit ist auch der Dank an ihre Ehefrauen, die wohl manchmal versucht waren, für ihre Männer eine Vermisstenanzeige aufzugeben, wenn sie wieder einmal „Überstunden“ für die Kirche geleistet haben.

Mein drittes Dankeschön gilt in besonderer Weise den zwei Kirchenvorsteherinnen und zwei Kirchenvorstehern, die in Zukunft nicht mehr dem Vorstand angehören werden.

Frau Burk ist leider heute wegen der Teilnahme an einem Seminar verhindert. Wir sind ihr dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz während der letzten sechs Jahre im Kirchenvorstand, in der Nordstadtarbeit. Besonders froh waren wir über ihre kreativen Ideen zur Gestaltung von Festen und Feiern und bei der Vorbeitung der Abendgottesdienste „um halb 6 in Paulus“.

Herr d‛Amour verlässt den Kirchenvorstand nach achtzehn Jahren. Drei Amtsperioden lang haben Sie sich vor allem im Bereich der Jugendarbeit und als Vertreter der Paulusgemeinde in der Dekanatssynode engagiert, waren aber auch musikalisch aktiv, im Kirchenchor und im Instrumentalkreis an der Geige. Mit Besonnenheit und Klarheit in der Argumentation bildeten Sie einen ruhenden Pol in unserem Kirchenvorstand.

Was die Jahre der Mitgliedschaft im Kirchenvorstand angeht, steigern wir uns weiter. Vier Amtsperioden hindurch, seit 1985, hat sich Herr Kern mit Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit dafür eingesetzt, dass die Paulusgemeinde bei der Bewältigung ihrer Aufgaben mit Augenmaß vorging und nicht die Bodenhaftung verlor. Mit Ihrer praktisch orientierten Art Christ zu sein, passten und passen Sie mitten hinein in das Profil unserer Paulusgemeinde, und ich denke, ich werde in Zukunft im Kirchenvorstand unter anderem Ihre Art vermissen, uns mit humorvollen Anekdoten Szenen aus vergangenen Jahren plastisch vor Augen zu führen. In der Verbandsvertretung sowohl des Kirchengemeindeverbands als auch der Regionalverwaltung Gießen werden Sie uns weiter vertreten.

Zu guter Letzt komme ich zu Ihnen, liebe Frau Kallus. Sie sind noch einmal zehn Jahre länger im Kirchenvorstand gewesen als Herr Kern. Insgesamt 34 Jahre lang, das sind genau zwei Drittel von den 51 Jahren, die die Paulusgemeinde alt ist. Da Sie bereits 1960 mit ihrem Mann in die Paulusgemeinde gezogen waren, haben Sie alle Pfarrer der Gemeinde persönlich gekannt und sind mit allen auch in ihrer Weise gut ausgekommen. Sie haben uns Jüngeren oft Einblick in den Schatz Ihrer Erinnerungen gegeben, damit wir erfahren konnten, wie es damals zugegangen ist, denn Sie waren von Anfang an dabei. Bis zuletzt haben Sie sich nicht nur im Kirchenvorstand, sondern auch in der Dekanatssynode, im Diakonieausschuss und im Ausschuss für Mission und Ökumene engagiert, und Sie wollen auch weiterhin in der ökumenischen Verbindung mit der Nachbargemeinde St. Albertus mitarbeiten.

Kommen Sie bitte jetzt alle hier vor dem Altar zusammen, die in den letzten sechs Jahren dem Kirchenvorstand angehört haben:

Ulrich d‘Amour
Erich Dritsch
Sonja Jesse
Paula Kallus
Rainer Kern
Jürgen Klimas
Lieselotte Schau
Bettina Weber
Christoph von Weyhe

Lasst uns beten: Gott, du Anfang und Ziel unseres Lebens. In deine Hände legen wir diese sechs Jahre, das Gelungene und das Unvollendete. Nimm unser Stückwerk und ergänze, was fehlt. Wir danken dir für diese Menschen, die Kraft und Zeit eingesetzt haben, um deiner Gemeinde zu dienen. Sei du weiterhin bei ihnen auf ihrem Lebensweg. Amen.

So segne euch nun der barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Mit einer Urkunde und diesem kleinen Buchgeschenk dankt Ihnen die evangelische Paulusgemeinde für Ihre Arbeit.

Die ausscheidenden Mitglieder verabschieden wir in der Zuversicht, dass sie auch in Zukunft in der Gemeinde mitarbeiten werden und uns im künftigen Kirchenvorstand als kritische Begleiter und Rückenstärker erhalten bleiben.

Im Wechsel mit dem Belcanto-Quartett singen das Lied 369. Der Chor beginnt mit Strophe 1, gemeinsam singen wir die Strophe 4, dann singt der Chor die 2. Strophe und wir die 5., worauf der Chor mit der letzten Strophe schließt:

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

4. Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir’s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, dass du von Gott verlassen seist und dass ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Gott gebe uns ein Herz für sein Wort und Worte für unser Herz. Amen.

Liebe Gemeinde! Ich wiederhole aus dem Predigttext, den Herr Klimas vorhin gelesen hat, nur einen Vers (Matthäus 5, 48):

Ihr [sollt] vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!

Vollkommen sein. Was ist das für ein Anspruch Jesu an uns? Ganz schön krass. Ich halte es eigentlich eher mit dem Ausspruch „Nobody is perfect“. Oder wie der koreanische Künstler Nam June Paik es einmal formulierte: „If too perfect, lieber Gott böse.“ Wer zu perfekt sein will, übertreibt es gern und wird unbarmherzig zu andern und sich selbst.

Der Zusammenhang, in dem Jesus Vollkommenheit fordert, macht es uns auch nicht leichter, seinen Worten zu folgen: „Widerstrebt nicht dem Übel. Haltet die andere Wange hin. Wenn euch jemand erpresst, gebt ihm freiwillig mehr. Liebt eure Feinde!“ Wenn das die vollkommene Liebe ist, die Jesus vorgelebt hat und nun auch von uns fordert, wer außer ihm ist dazu überhaupt fähig?

Das Problem mit der Bergpredigt ist: Viele finden ihre Forderungen großartig. Und auch vollkommen. Nämlich vollkommen realitätsfremd.

Allerdings gibt es auch das eine oder andere Missverständnis aus dem Weg zu räumen, wenn wir auf die Bergpredigt Jesu hören. Fangen wir mit dem Wort „vollkommen“ an. Wir hören dieses Wort wie die alten Griechen und denken an Menschen, die ihre Ideale in vollkommener Weise verkörpern und nie auch nur den geringsten Fehler machen. Dabei vergessen wir, dass das Griechisch im Neuen Testament immer verkleidetes Hebräisch ist.

Das Wort „vollkommen“ wird nun aber in der griechischen Übersetzung des hebräischen Alten Testaments meistens für zwei Wörter gebraucht, die eine etwas andere Bedeutung haben. Erstens für „schalem“, das hängt mit dem Wort „Schalom“ zusammen, das kennen wir, es bedeutet: „Frieden“. „Schalem“ heißt „ungeteilt“, „vollständig“, „sicher“, „im Frieden“. Wenn einer „schalem“ ist, dann bleibt er mit ungeteiltem Herzen bei Gott, dann ruht er in sich, indem er genau weiß, auf wen er vertraut und was er zu tun hat.

Im alten Israel wurde besonders von Königen gefordert (1. Könige 8, 61):

Euer Herz sei ungeteilt bei dem HERRN, unserm Gott, dass ihr wandelt in seinen Satzungen und haltet seine Gebote.

Heute könnten wir sagen: Das ist die wichtigste Voraussetzung, um eine Gemeinde leiten zu können, als Kirchenvorstand, als Pfarrer: dass wir mit ungeteiltem Herzen bei Gott sind, bei dem, was Gott uns schenkt und uns zutraut. Wir sind nicht aus eigener Kraft vollkommen oder perfekt oder heilig. Aber wenn wir als dankbare Menschen leben, als geliebte Kinder Gottes, die schuldig werden können und Vergebung erfahren dürfen, dann kann aus unserer Gemeinde auf wunderbare Weise so etwas wie eine Gemeinschaft der Heiligen werden, in der Menschen ein offenes Ohr und einen Ort finden, an dem sie aufblühen und ihre Gaben entfalten können. Ja, wir sollen eine Gemeinschaft der Heiligen werden, das sage ich ganz bewusst am Gedenktag „aller Heiligen“, der für heute auch in unserem evangelischen Kirchenjahreskalender steht.

Noch ein anderes Wort im Hebräischen wird mit „vollkommen“ übersetzt: „thammim“. Das wird immer benutzt, wenn es um fehlerlose Opfertiere im Tempel geht. Damit wird die Haltung abgewehrt: Für meinen Sonntagsbraten nehme ich das beste Stück Fleisch, für Gott reichen die Abfälle. Nein, für Gott ist nur das Beste gut genug. Auch die Menschen im Volk Israel werden im 5. Buch Mose – Deutoeronomium 18, 13 aufgefordert:

Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott.

Untadelig, vollkommen, wörtlich steht da „thammim“ = „ungeteilt“. Ungeteilt sollen wir uns an Gott halten, ohne hin- und herzuschwanken zwischen unserem guten Willen und nicht so guten Taten.

Aber wie können wir „thammim“ sein, uns so ungeteilt und als ganze Menschen Gott zuwenden? Weil zuerst Gott selber „thammim“ ist (5. Buch Mose – Deuteronomium 32, 4):

Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er.

„Thammim“, auf Gott bezogen, meint genau das, was Martin Luther in seinem Lied gedichtet hat: „Ein feste Burg ist unser Gott!“ Es ist wunderbar, auf den Gott vertrauen zu können, der uns trägt und hält, ganz gleich, was geschieht, und der uns zugesagt hat, dass er alles Böse mit Gutem überwindet. Auf den Gott, der „thammim“ ist, geradlinig, klar, treu, zuverlässig, auf den kann man vertrauen und bauen. Und so vollkommen, so geradlinig, so zuverlässig, so treu sollen auch wir sein für Menschen, die uns anvertraut sind, in der Familie, in der Gemeinde, in unserem Beruf.

Vollkommen sein heißt also nicht, perfekt und ohne Fehler sein zu müssen. Das würde uns überfordern. Jesus meint mit „vollkommen“ das Gleiche wie „thammim“ oder „schalem“ im Alten Testament: Wir sind als Person „ganz“ und dürfen „im Frieden“ leben. Wir bleiben nicht zerrissen zwischen egoistischen Wünschen und fremden Ansprüchen, sondern gehen mit aufrechtem Gang auf Gottes Wegen, denn Gott liebt uns und traut uns zu, barmherzig zu sein mit uns und anderen und unserer Welt. So können wir uns gelassen auf das konzentrieren, was uns von Gott anvertraut ist, wozu wir herausgefordert ist. Vollkommen wie Gott, mit ungeteiltem Herzen bei Gott sind wir, wenn wir dankbar leben.

Wer dankbar, gelassen, im Frieden leben kann, mag den einen oder anderen Impuls aus der Bergpredigt Jesu noch einmal ganz anders lesen.

Wo alle Welt bei Gewalt zuerst an Vergeltung denkt, regt Jesus an, nicht den Feind zu vernichten, sondern die Feindschaft zu überwinden.

Er meint übrigens nicht, dass man dem Bösen nichts entgegensetzen soll. Wenn er sagt: „Ihr sollt dem Übel nicht widerstreben“, dann stehen im Hintergrund wieder einmal Erinnerungen an das Alte Testament. Wörtlich sagt Jesus: „Nicht standhalten dem Bösen!“ Dieses Wort kommt zum Beispiel im Buch Josua 7, 13 vor. Da sagt Josua zum Volk (Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 by Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart):

Du kannst dem Angriff deiner Feinde nicht standhalten, solange ihr nicht alles, was dem Untergang geweiht ist, aus eurer Mitte entfernt habt.

Israel hatte Beute gemacht im Krieg, Nutzen gezogen aus der Verteidigung gegen Feinde, und das war gegen Gottes Willen. Wenn sich Jesus darauf bezieht, dann meint er: So lange ihr selbst nicht ohne Hintergedanken seid, könnt ihr dem Bösen nicht wirklich widerstehen. So lange ihr selbst nur in Bahnen von Gewalt und Gegengewalt denkt, habt ihr dem Bösen nicht wirklich etwas entgegenzusetzen. Jesus weiß: Es ist schwerer, Böses im eigenen Innern zu bekämpfen als einen äußeren Feind. Aber schaffe ich es, meiner selbst Herr zu werden, dann überwinde ich auch leichter Feindschaft und Gewalt. Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Nelson Mandela waren Menschen, die so etwas sogar in politische Taten umgesetzt haben. Hören wir Jesu Worte so im Zusammenhang der ganzen Bibel, dann fordert er nicht unbedingt einen prinzipiellen Pazifismus. Klar muss die Polizei in begrenzter Weise Gewalt einsetzen. Staaten kommen bislang nicht ohne militärische Kräfte aus, um in ihrem Gebiet und an ihren Grenzen Gewalt wenigstens einzudämmen. Aber Jesus warnt davor zu meinen, dass wir dem Bösen allein durch Gewalt widerstehen könnten, wenn wir nicht zugleich mit allen Kräften für Versöhnung, für Gerechtigkeit, für Frieden arbeiten. Jede als notwendig betrachtete Gewalt zur Abwehr des Bösen kann sich verselbständigen, ist immer nur Notlösung, muss darauf angelegt sein, am Ende sich selbst überflüssig zu machen. Der Kampf gegen das Böse außerhalb von uns fängt damit an, dass wir dem Bösen in uns selbst widerstreben.

Wir sind herausgefordert, in unserem eigenen Umfeld mit ungeteiltem Herzen bei dem Gott zu sein, der voll und ganz mit ungeteiltem Herzen bei uns ist und uns beisteht. Dann werden wir es auch schaffen, mit Konflikten umzugehen, mit langem Atem unser Familienzentrum aufzubauen, uns weiterhin konstruktiv in die Nordstadtarbeit einzubringen, unseren Kindern und Konfis gerecht zu werden. Am wichtigsten ist, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem man sich zu Hause fühlen kann. Wie kann das aussehen: im Gottesdienst auftanken, im Bibelkreis Glaubensfragen klären, in Konfi reinschnuppern in die Kirche und sehen, ob der Glaube auch was für junge Menschen ist, vielleicht auch einmal im Gespräch eine Last abladen. Wer sich besonders zu Hause fühlt in der Paulusgemeinde, der arbeitet sogar ehrenamtlich mit. Zum Beispiel auch im neu gewählten Kirchenvorstand, den wir heute ins Amt einführen. Amen.

Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben. Amen.
Lied 269: Christus ist König, jubelt laut!

Liebe Gemeinde, am 21. Juni 2009 fanden Kirchenvorstandswahlen statt. Dabei haben viele Menschen aus unserer Gemeinde ihre Zeit, Kraft und Phantasie zur Verfügung gestellt. Ich danke dem Benennungsausschuss, dem Wahlvorstand und allen, die sich an der Wahl beteiligt haben, sowohl als Kandidatinnen und Kandidaten als auch als Wählerinnen und Wähler. In den neuen Kirchenvorstand wurden gewählt:

Ulrich d‛Amour, Sandra Baker, Irena Burk, Sonja Jesse, Karin Jung, Jürgen Klimas, Regina Risken, Lieselotte Schau, Ingrid Walpert und Christoph von Weyhe.

Die drei erstgenannten, Herr d‛Amour, Frau Baker und Frau Burk haben inzwischen aus verschiedenen Gründen erklärt, dass sie ihr Amt heute doch nicht antreten wollen. An ihrer Stelle rücken folgende Personen nach: Erich Dritsch, Christopher Sehrt und Bettina Weber.

Heute führen wir den neuen Kirchenvorstand in sein Amt ein. Es macht Mut zu sehen, dass es auch in unserer Gemeinde Menschen gibt, die sich für die Kirche einsetzen und ihre Geschicke in die Hand nehmen wollen.

Kommen Sie nun bitte nach vorn:

Erich Dritsch
Sonja Jesse
Karin Jung
Jürgen Klimas
Regina Risken
Lieselotte Schau
Christopher Sehrt
Ingrid Walpert
Bettina Weber
Christoph von Weyhe.

Es ist schön, dass Sie bereit sind, unsere Paulusgemeinde zu leiten. Was das bedeutet, hat unsere Kirchenordnung in Artikel 6 beschrieben: „Der KV leitet nach der Schrift und gemäß dem Bekenntnis die Gemeinde und ist für das gesamte Gemeindeleben verantwortlich. Er hat darauf zu achten, dass in der Gemeinde das Wort Gottes lauter verkündet wird und die Sakramente recht verwaltet werden. Er soll die Sendung der Gemeinde in die Welt ernstnehmen und auch die Gemeindeglieder dazu anhalten. Geeignete Gemeindeglieder soll er zur Mitarbeit ermuntern und vorhandene Gaben in der Gemeinde wirksam werden lassen.“

Gemeinde und Gemeindeleitung braucht das Miteinander. Darum schreibt der Apostel Paulus (Römer 12, 4-6a:

4 Wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben,

5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied,

6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.

Sie werden Ihre Gaben einbringen in die Arbeit des Kirchenvorstands. Auch Sie haben unterschiedliche Gaben: Organisationstalent, Weitblick, Intuition, die Fähigkeit zu vermitteln, theologische Interessen. Die einen beschäftigen sich gern mit Finanzen, andere mit Personalfragen, einer interessiert sich für die Umwelt oder für die Förderung der Evangelischen Pflegezentrale, andere setzen sich für unsere erweiterte Kita und das Familienzentrum ein.

Bringen Sie ein, was Ihnen liegt und was Sie gern tun; üben Sie auch beherzt Kritik, wo dies nötig ist. Es gibt nicht nur viele verschiedene Gaben, sondern auch viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzusetzen.

Bitte treten Sie nach vorn und legen Sie folgendes Versprechen gemäß der Kirchenordnung ab:

„Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, den mir anvertrauten Dienst sorgfältig und treu zu tun in der Bindung an Gottes Wort, gemäß dem Bekenntnis und nach den Ordnungen unserer Kirche und unserer Gemeinde.“

Wenn Sie bereit sind, im Sinne dieses Versprechens Ihr Amt als Kirchenvorsteherin, als Kirchenvorsteher auszufüllen, dann antworten Sie gemeinsam: „Ja, mit Gottes Hilfe.“

Wir haben das Versprechen der neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gehört. Wir dürfen sie mit ihren Aufgaben nicht alleine lassen. Das bekräftigen wir als Gemeinde mit dem folgenden Versprechen – und stehen dazu auf:

„Wir versprechen, Sie als neuen Kirchenvorstand zu achten, Ihre Verantwortung zu respektieren und Sie zu unterstützen, so dass wir zusammen als Gemeinde leben.“

Liebe Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, ich bestätige Sie in Ihrem Amt. † Gott, der euch berufen hat, diese Gemeinde zu leiten, erleuchte euch durch seinen Heiligen Geist und stärke euch, dass ihr euren Dienst gewissenhaft ausrichtet zur Ehre seines Namens und zum Wohl seiner Kirche. Amen.

Der neue Kirchenvorstand mit Pfarrer Helmut Schütz vor der Pauluskirche

Der neue Kirchenvorstand mit Pfarrer Helmut Schütz vor der Pauluskirche

Alle neugewählten Kirchenvorsteher bekommen eine Beauftragungsurkunde – und die ganz neuen bekommen zum Start in ihren Dienst das gleiche kleine Buchgeschenk wie die bisherigen zum Abschied.

Belcanto-Duett mit Timon Niedecken und Felix-Immanuel Achtner – Psalm 27, 4 von Heinrich Schütz (Kleine geistliche Konzerte):

Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn und seinen Tempel zu betrachten.

Gemeinsam feiern wir an diesem festlichen Tag das Heilige Abendmahl. Denn wir brauchen Kraft für unser Tun. Im Brot schenkt Gott uns den Leib der Liebe Christi. Im Kelch besiegelt Gott seine Treue zu uns, der in Jesus den Tod am Kreuz für Freunde und Feinde auf sich nahm.

Wir wünschen uns Frieden und Gelassenheit, aber sind oft zerrissen, verzagt und in Angst, wissen nicht wohin, sind nicht mit ungeteiltem Herzen bei dem, was Gott von uns will. In der Stille bekennen wir, was unsere Seele belastet:

Beichtstille und Abendmahlsliturgie

Danke, Gott, dass du uns liebevoll angenommen und uns in deinen Dienst gestellt hast. Danke, Gott, für das große Engagement der Mitglieder des bisherigen Kirchenvorstandes, für die viele Freizeit, die sie investiert haben, für die Ideen und Impulse, die sie in die Gemeindearbeit eingebracht haben und für die konstruktive Gesprächskultur in den Sitzungen. Danke, Gott, dass der Einsatz der Kirchenvorsteher auch von ihren Familien und Freunden mitgetragen wurde.

Wir bitten dich auch um einen klaren Blick nach vorn, dass wir gemeinsam mit dem neuen Kirchenvorstand die vor uns liegenden Aufgaben meistern, dass wir weiter am evangelischen Profil der Paulusgemeinde arbeiten, dass für alle Aufgaben immer genug einsatzfreudige Mitarbeiter gefunden werden.

Gott, du schenkst uns Hoffnung. Dafür danken wir dir. Viele Menschen mühen sich um ein gutes Zusammenleben, hier am Ort, in unserem Land, in der Welt, im Wohnblock und in der Reihenhaussiedlung, in der Schule und im Büro, in der Nachbarschaft und an der Arbeits, zwischen Völkern und Kulturen, Konfessionen und Religionen. Lass uns mitwirken, wenn es um Verständigung und Versöhnung geht. Wir sind zuversichtlich, dass die Arbeit des Kirchenvorstandes und der Gemeinde gute Früchte bringen wird. Schenke uns langen Atem. Amen.

Lied 590: Herr, wir bitten: Komm und segne uns
Abkündigungen
Einladung zum Empfang!

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

Orgelnachspiel
Sektempfang mit KV-Bilder-Beamer im Gemeindesaal

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