Hieroglyphen

Erzählungen in Strichzeichnungen aus dem Alten Testament von Abraham bis David.

Eine Schülerin aus Korea, die an meinem Religionsunterricht teilnahm, machte sich viel Mühe, die Geschichten des Alten Testaments in Hieroglyphen umzusetzen, wie sie es nannte. In drei Bildergalerien sind sie hier zu sehen.

Von Abraham und Sara bis Josef

Die erste zeigt die Geschichte von Abraham und Sara bis zum Tod Josefs. Die Zahlen auf den Bildern sind Hinweise darauf, dass bei Abraham und Isaak nicht der erstgeborene, sondern der zweitgeborene Sohn den Segen Gottes weiterträgt. Bei den Kindern Jakobs beeindruckt mich, dass die Zeichnerin neben den 12 Stammvätern nicht das 13. Kind, die Tochter Dina, vergessen hat (in der Reihenfolge der Geburten war sie die Nr. 11). Josef wird mit der Zahl 13 symbolisiert (was biblisch nicht ganz korrekt ist, er war das zwölfte Kind Jakobs, denn nach ihm kam noch der jüngste Sohn Benjamin):

Mose führt Israel aus Ägypten in die Freiheit

Die folgende Bildergalerie handelt von den Nachkommen Jakobs, der auch Israel hieß. Sie sind in Ägypten zu einem ganzen Volk herangewachsen und werden inzwischen vom ägyptischen König, dem Pharao, hart unterdrückt. Mose wird von Gott beauftragt, das versklavte Volk Israel in die Freiheit zu führen:

Zehn Gebote für ein Leben im Land der Freiheit

In der dritten und letzten Bildergalerie geht es um Israels Zug durch die Wüste bis zum Sinai. Dort bekommt es die Zehn Gebote, die dem Volk helfen sollen, in einem neuen Land die Freiheit für alle Bewohner zu bewahren. Auch der jeweilige König muss sich an die Gebote halten.

Bei der letzten Bildergalerie erscheinen mir einige Bilder rätselhaft. Vielleicht weiß jemand von Ihnen, welche Geschichte gemeint sein könnte?

Das Mädchen, das die Bilder gemalt hat, kann ich nicht mehr fragen. Sie ist schon vor Jahren nach Korea zurückgegangen. Zum Abschied schrieb sie mir einige nette Zeilen:

Abschiedsbrief einer koreanischen Schülerin

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.