Interreligiöser Dialog: In dieser Kategorie der Bibelwelt sind Beiträge zusammengefasst, die das Gespräch und die Zusammenarbeit zwischen Menschen verschiedener Religionszugehörigkeit betreffen, zum Beispiel zwischen Aleviten, Buddhisten, Christen, Jesiden, Juden und Muslimen. Dabei bedeutet Interreligion nicht Religionsvermischung, sondern Begegnung auf Augenhöhe.

Wie plausibel war „Toleranz“ im 16. Jahrhundert?

Zum Artikel „Von der Duldung zum Schutz des Gewissens“ im Hessischen Pfarrblatt vom April 2019. Dr. Hendrik Stössel schreibt: „Für die Reformation und ihre Epoche lag der moderne Toleranzgedanke genauso außerhalb des Plausibilitätshorizonts wie das Telefon, die Glühbirne oder der Computer. Staatliche Toleranzpolitik hat eigentlich erst im 18. Jahrhundert begonnen.“

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Biblisch-koranisch erzählen mit Handpuppen

Ein Workshop beim Don-Bosco-Tag 2019 in Limburg zum Thema: „Mission impossible?“ Der Leiter des Amtes für katholische Religionspädagogik im Bistum Limburg hatte mich eingeladen, beim heutigen Fortbildungstag zur Theorie und Praxis des Religionsunterrichts („konfessionell, gemischt, kooperativ, interreligiös, interkulturell?“ über meine interreligiösen Erfahrungen im evangelischen Kindergarten einer Gießener Stadtrandgemeinde zu berichten. Vier Erzieherinnen und eine Grundschullehrerin beteiligten sich an meinem Workshop

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Kain und Abel in drei heiligen Büchern

Am Beispiel der Geschichte von Kain und Abel kann man sehr gut sehen, wie eine Überlieferung der jüdischen Religion im ersten Buch der Bibel in zwei Büchern des christlichen Neuen Testaments und in mehreren Suren des Koran in fruchtbarer Weise kommentiert wird. Am Ende schließt sich der Kreis, indem eine Koransure auf ein jüdisches Sprichwort aus dem Talmud verweist.

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Paulus streitet für den Frieden im Land der Kelten

Mitten in Anatolien haben sich seit 300 v. Chr. Kelten angesiedelt. Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. kann in der römischen Provinz der Kelten die Predigt des Paulus vom friedlichen Zusammenleben zwischen Juden und Heiden im Leib des Messias Jesus Fuß fassen. Als Fanatiker diesen Frieden in Galatien bedrohen, schreibt Paulus in einer heftigen Streitschrift beiden Seiten ins Gewissen.

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Interreligion und Ökumene

Keine Mischreligion, sondern Begegnung von Menschen, die unterschiedlich glauben. In der Rubrik „Ökumene und Interreligion“ versammele ich Beiträge, die zum einen mit den ökumenischen Beziehungen zwischen der katholischen und evangelischen Kirche zusammenhängen, und zum anderen mit dem interreligiösen Dialog zwischen Aleviten, Buddhisten, Christen, Jeziden und Muslimen in ihren jeweiligs wiederum in bunter Vielfalt ausgestalteten Glaubensformen.

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Lebenslanges Lernen

Ja, ich möchte meinen bisherigen Lebensweg als Kette von Erziehungsmaßnahmen Gottes begreifen. Wobei ich von Gott weniger väterliche Strenge, sondern eher mütterlichen Trost erfahren habe. Leben in der Begleitung durch Gott bedeutet für mich also: Lebenslanges Lernen. Immer wieder im Vertrauen auf Gott von Altbekanntem Abschied nehmen. Sich auf Neues einlassen. Herausforderungen angehen und bewältigen. Manchmal auch an Grenzen stoßen.

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Kinder-Andachten

Als Pfarrer im Stuhlkreis in der Kita der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen. Alle 14 Tage verbrachte ich als Pfarrer der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen je eine halbe Stunde im Stuhlkreis der fünf Kindergarten-Gruppen des zur Gemeinde gehörenden Kinder- und Familienzentrums. Meistens erzählte ich bei diesen Kinder-Andachten eine Geschichte, häufig in Verbindung mit Bildern, manchmal auch unterstützt durch Handpuppen.

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„Alles muss klein beginnen“

Abschied der Paulus-Kita-Kinder von Pfarrer Schütz. Fischli, Jamal und Zappi erzählen Geschichten aus der Bibel und dem Koran von Mücken und Fliegen, vom Senfkorn und vom kleinen Volk Israel. Szenen mit allen sechs Handpuppen für die Kita-Kinder des Kinder- und Familienzentrums in der evangelischen Pauluskirche Gießen

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