Interreligiöser Dialog: In dieser Kategorie der Bibelwelt sind Beiträge zusammengefasst, die das Gespräch und die Zusammenarbeit zwischen Menschen verschiedener Religionszugehörigkeit betreffen, zum Beispiel zwischen Aleviten, Buddhisten, Christen, Jesiden, Juden und Muslimen. Dabei bedeutet Interreligion nicht Religionsvermischung, sondern Begegnung auf Augenhöhe.

Jesus: Abbild der Liebe Gottes für Juden und Nichtjuden

Judenmission oder gemeinsame Umkehr? Am Anfang der folgenschweren Entfremdung zwischen Juden und Christen, die nach einer jahrhundertelangen Periode des kirchlichen Antijudaismus in den Holokaust mündete, steht die Gestalt des Juden Jesus. Von seinen jüdischen Anhängern als der Messias Israels, von der Kirche als der Heiland der Welt gepriesen, ist er zur Ursache der Feindschaft zwischen Juden und Christen geworden.

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Umkehr zum wahren Leben

Umstrittene Botschaft Jesu und die Krise der Kirche. Umstritten war von Anfang an die Botschaft des Juden Jesus von Nazareth, den seine Anhänger bis heute als den Christus und Heilbringer verehren, nach dem sich weltweit die „christlichen“ Kirchen nennen, der aber gleichzeitig von den Oberen der Juden als Gotteslästerer ausgestoßen und ans Kreuz geschlagen und samt seinen Anhängern abgelehnt wurde

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Antisemitismus und Holokaust

Im Anschluss an die Rede des Friedenspreisträgers Martin Walser ist ein verwirrender und den Frieden zwischen Juden und Nichtjuden in unserem Land erheblich gefährdender Disput entbrannt, dessen Ursache nicht zuletzt in einer fatalen Vermischung unterschiedlichster Argumente und Unklarheit über die jeweils vertretenen Standorte zu suchen ist. Hier soll versucht werden, etwas Klarheit in diese Gesprächssituation zu bringen.

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Petrus lernt Toleranz

Von der zu-fälligen Begegnung des Kornelius mit Petrus. Die beiden könnten kaum verschiedener sein. Petrus, ein Jude, Kornelius ein Römer. Petrus, der ehemalige Fischer, der jetzt die Gemeinde der Christen in Jerusalem leitete. Und Kornelius, ein Offizier der Armee des römischen Weltreiches. Keinesfalls durfte Petrus nach dem Gesetz des Mose mit ihm zusammen essen. Er hätte sich unrein gemacht.

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Mishmash

Religious Education in Multi-Cultural Britain. A Study in Metaphor. The expression ‘mishmash’ has been used rather effectively to suggest that something disgusting and even dangerous is taking place in British classrooms. But those who use these metaphors of disgusting food seldom offer calm and detailed explanations of exactly what it is they are warning the public about.

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Auserwählung: Warum gerade Jakob?

Gott wird nach Jesaja einmal alle Menschen zusammenführen. Schon jetzt können wir anfangen, zueinanderzukommen – evangelische und katholische Christen, auch Menschen, denen es gut geht, und Menschen, die Probleme haben. Könnte es nicht in Kirchengemeinden eine Stelle geben, wo man hingehen kann, wenn man seelisch am Ende ist? Wo nicht gleich einer sagt: So darf man sich nicht gehen lassen!

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Eifer-sucht? Heimge-sucht!

Das 1. Gebot – Gesetz eines eifersüchtigen, grausamen, strafenden Rachegottes? Den Gott, der uns Liebe schenkt, kränken wir unendlich, wenn wir ihm sein Geschenk mit Hartherzigkeit gegen andere, ebenfalls unendlich viel geliebte Menschen auf dieser Erde vergelten. Das ist der „Eifer“ des eifernden Gottes. Und im Wort „heimsuchen“ steckt der Wunsch Gottes, dass wir wieder zu ihm nach Hause kommen.

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