Evangelium heißt Frohe Botschaft. Die vier Bücher, die so heißen, sind verfasst worden, um nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 über das Vertrauen auf Jesus angesichts dieser Katastrophe neu nachzudenken. Johannes verfasst sein Evangelium, damit sich die zerstreuten Kinder Israels in eben dieser Diaspora (Zerstreuung) um den Messias Jesus neu zusammenfinden.

Ist es so neu, die Evangelien als Heide zu lesen?

Der katholische Bibelwissenschaftler Marius Reiser liest die Anfänge der Evangelien mit den Augen des römischen Schriftstellers Plutarch als vier miteinander zusammenstimmende Lebensbilder des Gottessohnes Jesus. Unter Berufung auf Andreas Bedenbender, Frans Breukelman und Ton Veerkamp plädiere ich dafür, endlich den jüdischen Hintergrund des Neuen Testaments ernst zu nehmen, da die Evangelien lange genug einseitig heidenchristlich ausgelegt worden sind.

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Jesus wa(h)r menschlich. Irrtümer im Neuen Testament?

Ein Buch von Walter-Jörg Langbein regt dazu an, sich mit Irrtümern auseinanderzusetzen, die angeblich oder wirklich im Neuen Testament vorhanden oder aber ihm als Bibelkritiker unterlaufen sind. Jesus verkörpert jedenfalls auch als Mensch, der irren konnte, die wahre Menschlichkeit, nach der Gott uns alle zu seinem Ebenbild der Liebe erschuf, ist er doch wahrer Gott UND wahrer Mensch zugleich!

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„Blutstrahl der Gnade“

Bild: Constantin Beyer (Cranach-Altar Stadtkirche Weimar)

Am Aschermittwoch 2019 veröffentliche ich einen Karfreitags-Gottesdienst, den ich vor vier Jahren in der Pauluskirche Gießen hielt. Im Mittelpunkt der Predigt stand der Cranach-Altar in der Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) Weimar. Der Evang-Luth. Kirchengemeinde Weimar bin ich dankbar für die Genehmigung, das Altarbild (Fotograf: Constantin Beyer) in diesem Zusammenhang (auch in Ausschnitten) zeigen zu dürfen.

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Jesu Wundertaten

Gottesdienste zu den Wundergeschichten der vier Evangelien. Die Bibel handelt von der wunderbaren Verwandlung des menschlichen Lebens unter dem Einfluss von Gottvertrauen, Liebe und Hoffnung.  In den folgenden Gottesdiensten geht es um Geschichten, in denen Taten Jesu geschildert werden, die man in besonderer Weise als „Wunder“ bezeichnet und die in der Regel damit zu tun haben, dass Menschen heil werden.

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Jesu Auferstehung nach Johannes

Gottesdienste zu den Ostergeschichten im vierten Evangelium. Johannes erzählt von der Auferstehung Jesu, indem er sich auf sehr persönliche Begegnungen des Auferstandenen mit Osterzeugen konzentriert: Maria Magdalena, die eine ähnliche Erfahrung wie Elisa bei der Himmelfahrt des Elia macht. Thomas, dem Jesus hilft, seinen Zweifel zu überwinden. Petrus, der Vergebung anzunehmen lernt und mit der Leitung der Gemeinde beauftragt wird.

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Das letzte Abendmahl und Jesu Leiden und Sterben

Gottesdienste zur Passionsgeschichte Jesu in den Evangelien. Bereits in Jesu Lehre spielte das Thema des Leidens eine große Rolle. In der Karwoche spitzen sich die Ereignisse zu. Jesus wird von einer Frau gesalbt, er feiert mit seinen Jüngern zum letzten Mal das Fest der Befreiung, dann wird er verraten und gefangen genommen, verlassen und verleugnet, gefoltert und gekreuzigt.

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Jesu Lehre in den Bildworten des Johannes

Gottesdienste zu den Worten, in denen Jesus sich selbst bildhaft beschreibt. Neben den sieben Ich-bin-Worten Jesu findet man im Johannesevangelium weitere Bildworte, die benutzt werden, um zu beschreiben, wie Jesus die Liebe Gottes für alle Menschen verkörpert und ausstrahlt: Brot und Fleisch, Licht und Wasser, Weg und Wahrheit, Guter Hirte und Weinstock.

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Jesu Lehre nach Johannes

Gottesdienste zu den Worten und Reden Jesu im vierten Evangelium – außer den Bildworten. Johannes stellt Jesu Lehre ganz anders als die anderen Evangelien in ausführlichen Reden und Gesprächen zusammen, in denen häufig hart gestritten wird, auch mit „den“ Juden. Dabei hat Jesus unterschiedliche Gesprächspartner: seine Jünger, den Pharisäer Nikodemus, die Samariterin am Jakobsbrunnen sowie weitere Pharisäer und Schriftgelehrte.

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Jesu Versuchung, erste Jünger, erstes Wirken

Gottesdienste zum Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu. Bevor Jesus als Wanderprediger in die Öffentlichkeit geht, muss er der Versuchung widerstehen, ein Messias des Teufels zu werden. Von der ersten Wirksamkeit Jesu und der Berufung seiner ersten Jünger erzählen die vier Evangelisten auf unterschiedliche Weise.

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Johannes der Täufer und Jesus

Gottesdienste zur Taufe Jesu und zu anderen Geschichten um Johannes den Täufer. Alle vier Evangelisten erzählen, allerdings in unterschiedlicher Weise, dass Johannes der Täufer auch Jesus getauft hat. Herodes lässt Johannes ins Gefängnis werfen und schließlich auf Wunsch seiner Tochter enthaupten; zuvor stellt Johannes aus dem Gefängnis heraus an Jesus die Frage, ob er tatsächlich der verheißene Messias ist.

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