Träume geben Hoffnung

Von einem Menschen, der viele Träume hatte und der auch Träume anderer Leute verstehen konnte, hören und sehen wir in unserer interreligiösen Feier eine Stabpuppengeschichte. Dieser Mensch hieß Josef, und von ihm werden in der Bibel (Genesis 30-50) und im Koran (Sure 12: „Yusuf“) eine Menge Geschichten erzählt.

Interreligiöse Feier am Sonntag, 6. April 2014, um 16.00 Uhr im Gemeindesaal des Pauluszentrums Gießen
Alevitisches Gebet, gespielt von Kemal Deniz auf der Saz

Alevitisches Gebet, gespielt von Kemal Deniz auf der Saz

Musikstück auf der Saz (Kemal Deniz)
Begrüßung durch die Kita-Ausschuss-Vorsitzende Sabrina Stratil

Begrüßung durch die Kita-Ausschuss-Vorsitzende Sabrina Stratil

Begrüßung (Sabrina Stratil)

Herzlich willkommen im Gemeindesaal der Paulusgemeinde!

Mit Musik, die er auf der Saz gespielt hat, hat Kemal Deniz unsere Feier eingeleitet. Vielen Dank!

Sabrina Stratil ist mein Name, ich bin die Vorsitzende vom Paulus-Kita-Ausschuss und begrüße Sie und euch alle zu einer Interreligiösen Feier für Menschen aller Religionen.

„Träume geben Hoffnung“ ist dieses Mal das Thema. Alles dreht sich um die Josefsgeschichten, die in der Bibel und im Koran stehen.

Bei der Vorbereitung waren Mütter und Erzieherinnen der Paulus-Kita beteiligt. Zum ersten Mal wirken Mitglieder der Alevitischen Gemeinde sehr aktiv mit. Wieder mit dabei sind Herr En-Nosse und Pfarrer Schütz, Mitglieder der Türkisch-Islamischen Gemeinde und Lehrerinnen und Schüler der Georg-Büchner-Schule.

Damit alle gut verstehen können, was gesagt und gesungen wird, bitten wir, während der Feier keine Gespräche zu führen und die Handys stummzuschalten. Wer Fotos machen will, darf das gerne tun.

Die Lieder, die Herr Pfarrer Schütz mit der Gitarre begleitet, können von allen mitgesungen werden. Beim ersten Lied gibt es sogar einen Kehrvers, den wir in mehrere Sprachen übersetzt haben: Türkisch, Russisch, zwei Arten Kurdisch, Arabisch, Hebräisch und Englisch: „Es kommt die Zeit, in der die Träume sich erfüllen“.

Pfarrer Helmut Schütz erläutert den mehrsprachigen Kehrvers des ersten Liedes

Pfarrer Helmut Schütz erläutert den mehrsprachigen Kehrvers des ersten Liedes

Es kommt die Zeit, in der die Träume sich erfüllen

Kehrvers

Deutsch: Dann gehen Gott und die Menschen Hand in Hand.
Türkisch: O zaman Allah elinden tutar.
Russisch: I bay dud boch iludi ruka obruku.
Kurdisch (türk.): Gel de che bu chode.

Kurdisch (syr.): Am har isan u chode des u des.
Arabisch: Wa Allahu ma’anaa yadun fii yad.
Hebräisch: We Adonay El ‚immanu yad beyad.
Englisch: Then God and mankind are going hand in hand.

Pfarrer Schütz begleitet auf der Gitarre das Lied "Dann gehen Gott und die Menschen Hand in Hand"

„Dann gehen Gott und die Menschen Hand in Hand“

Einführung „Träume“ (Abderrahim En-Nosse und Helmut Schütz)

Ja, liebe Kinder, liebe große Leute aus verschiedenen Religionen, ich fand, das hat gut geklappt mit der einen Liedzeile in verschiedenen Sprachen. Ich danke nochmals allen, die bei den Übersetzungen geholfen haben! Wenn Gott mit uns ist, wenn Menschen mit ihm Hand in Hand gehen, dann gehen sie auch miteinander Hand in Hand, ganz gleich, von wo sie herkommen und zu welcher Religion sie gehören: jüdisch, christlich, muslimisch, alevitisch, jezidisch, buddhistisch oder vielleicht auch keiner Religion.

Abderrahim En-Nosse legt dar, was die islamische Tradition zum Thema „Träume“ zu sagen weiß

Abderrahim En-Nosse legt dar, was die islamische Tradition zum Thema „Träume“ zu sagen weiß

Von Träumen, die sich erfüllen, haben wir gesungen: von Frieden, Freude, Gerechtigkeit, von der Versöhnung der Völker, denn die Welt ist ein einziges Haus für alle Geschöpfe Gottes, und schließlich von einer grünen Erde, auf der Menschen und Tiere genug zum Essen und Trinken haben.

Pfarrer Helmut Schütz spricht von den Träumen Josefs, die in der Bibel und im Koran eine Rolle spielen

Pfarrer Helmut Schütz spricht von den Träumen Josefs, die in der Bibel und im Koran eine Rolle spielen

Von einem Menschen, der viele Träume hatte und der auch Träume anderer Leute verstehen konnte, werden wir jetzt etwas hören und sehen. Dieser Mensch hieß Josef, und von ihm werden in mindestens zwei heiligen Büchern eine Menge Geschichten erzählt. In der Bibel stehen seine Geschichten gleich am Anfang, in den Kapiteln 30 bis 50 vom 1. Buch Mose – Genesis. Im Koran ist es die ganze Sure 12, die auch „Yusuf“ heißt, in der von Josef erzählt wird. So fängt dort die Geschichte an:

Als Yūsuf zu seinem Vater sagte: „O mein Vater, ich sah elf Sterne und die Sonne und den Mond, ich sah sie sich vor mir niederwerfen.“

Kinder, was ist das für ein Traum! Da verbeugen sich Sonne, Mond und Sterne vor dem Josef, und alle wissen sofort, was mit Sonne und Mond gemeint ist, das sind nämlich Papa und Mama, und die elf Sterne, das sind seine Brüder. Der Josef ist der zweitjüngste in der Familie, und als er seinem Vater Jakob erzählt, was er geträumt hat, da schimpft der Papa mit ihm: „Was, du willst mehr sein als deine Eltern und alle deine Brüder? Das kann nicht gut gehen. Du bist mir am liebsten von allen meinen Kindern, aber das geht zu weit!“ Ja, Josef war wirklich das liebste Kind vom Jakob gewesen, er hatte besonders schöne Anziehsachen von ihm bekommen. Darum waren seine Brüder sowieso schon neidisch und eifersüchtig auf ihn. „Der Papa mag den Josef lieber als uns alle“, sagten sie. „Und jetzt träumt er auch noch, dass er der Bestimmer ist, nicht nur über uns, sondern auch über Papa und Mama. Der spinnt doch!“

Ein Muslim und ein Christ halten miteinander eine Dialogpredigt

Ein Muslim und ein Christ halten miteinander eine Dialogpredigt

Es half nichts, dass Josef sagte: „Aber der Traum kam doch von Gott. Ich kann nichts dafür, dass ich ihn geträumt habe.“ Warten wir mal ab, was danach passiert ist. Das sehen und hören wir im Stabpuppenspiel „Josef und seine Brüder“.

Sinan Cem von der alevitischen Gemeinde liest die Josefsgeschichte vor

Sinan Cem von der alevitischen Gemeinde liest die Josefsgeschichte vor

Stabpuppenspiel: „Josef und seine Brüder“

Auf diesem und den folgenden Bildern sind im Hintergrund Berge und eine heiße Wüstensonne zu sehen, im Vordergrund ein Beduine und eine PalmeJosefs 12 Brüder sind neidisch auf ihn, weil ihr Vater (Jakob) Josef bevorzugt und ihm immer die besten Sachen gibt.

Josef hütet das Vieh und hat in seinen Träumen Vorahnungen.

Josefs Brüder sind neidisch

Seine Brüder hecken einen Plan aus, um Josef los zu werden. Als Josef zu ihnen zum Viehhüten kommt, lassen sie ihn ganz alleine.

Im Vordergrund ein Beduine mit einem KamelEinige Zeit später kommt eine Karawane, die Josef mitnimmt.

Später berichten die Brüder ihrem Vater, Josef sei beim Viehhüten von wilden Tieren gefressen worden.

Wanderung nach Ägypten

Ein Beduine und mehrere KameleDie Karawane bringt Josef nach Ägypten. Dort deutet er Träume und diese werden wahr.

Die Träume des Pharao

Eines Nachts hat der Pharao einen Traum von 7 fetten Kühen und sieben großen Ähren, ein anderer Teil des Traumes zeigte sieben magere Kühe und sieben verdorrte Ähren.

Der Pharao in seinem kostbaren GewandKeiner seiner Weisen des Pharaos weiß Rat, er bittet Josef um Hilfe.

So kommt Josef zum Pharao und deutet seinen Traum: Es soll sieben Jahre gute Ernten geben und danach sieben Jahre lang eine Hungersnot folgen. Josef rät dem Pharao einen Speicher anzulegen und so wird es getan. Ein Fünftel aller Erträge werden gespeichert.

Der Pharao und viele Säcke mit GetreideEs geschah so, wie es Josef vorher gesagt hatte.

Die Belohnung

Der Pharao macht aus Dank Josef zum Statthalter über das ganze Land. Josef bekommt 2 Söhne: Manasse und Ephraim.

Die Hungersnot bricht ein und ganz Ägypten kommt zu Josef und er verkauft das gesammelte Getreide.

Josefs Brüder

Als die Hungersnot im Lande war, kamen auch seine Brüder zu ihm, doch sie erkennen ihn nicht. Aber Josef erkennt sie.

Josefs Brüder kommen zu ihm und bitten um Hilfe in der HungersnotEr verzeiht ihnen und befiehlt seinen Brüdern, die ganze Familie zu holen und gibt ein großes Fest. Sein Vater Jakob ist glücklich, seinen totgeglaubten Sohn Josef wieder zu sehen.

Der Pharao gibt der Familie von Josef das beste Land in Ägypten.

Jakob holt seinen Vater und seine Brüder nach ÄgyptenDer Vater sagt zu seinen Söhnen, die den Josef alleine ließen: „Seht her, ihr wart neidisch und habt eurem Bruder Schlechtes angetan, er hat durch euer Verhalten viel Leid ertragen. Doch er ist so liebevoll und verzeiht euch.“

Pfarrer Schütz und die Kornsäcke von der BühneVielen Dank an Sinan Cem, den Vorleser und an unsere Puppenspieler, die Paulus-Kita-Kinder! Danke auch an die Puppen- und Kulissenbauerinnen Olga Bagrij, Gül Hasan, Yesim Kantekin, Natascha Kononova und Sabrina Stratil, die sich so große Mühe gegeben haben!

Jetzt hören wir ein Lied von Schülern der Georg-Büchner-Schule, das genau zu unserem Puppenspiel passt:

„Seht euch mal den Josef an!“
Wer von euch träumt was? Wunschträume und was aus ihnen wird… (Helmut Schütz und Abderrahim En-Nosse)
Pfarrer Schütz fragt die Teilnehmenden der Feier, welche Träume sie haben

Pfarrer Schütz fragt die Teilnehmenden der Feier, welche Träume sie haben

Ein Mädchen erzählt von einem Traum, den Gott ihr geschickt hat

Ein Mädchen erzählt von einem Traum, den Gott ihr geschickt hat

Jetzt haben wir viel von dem Josef gehört und gesehen. Sein Traum, der er als Junge geträumt hat, ist am Ende in Erfüllung gegangen. Er wurde wirklich ein Bestimmer in Ägypten, aber ein guter Bestimmer, der vielen Menschen zu essen gegeben und ihnen das Leben gerettet hat. Auch seinen Eltern und seinen Brüdern hat er geholfen. Er hätte die Brüder auch bestrafen können; die waren ja böse zu ihm gewesen. Aber das tat er nicht, er war gut zu ihnen. Er sagte: „Ihr habt mir Böses tun wollen, aber Gott lässt alles gut werden. Darum will ich euch auch nichts Böses tun.“

Jetzt frage ich mal Sie und euch: Wer hat Träume, beim Schlafen oder beim Wachsein, oder wer hatte sie früher? Träume, die Gott uns schickt, oder Wunschträume, die man sich selber ausdenkt? Wovon träumen Sie? Was träumt ihr?

Es wurde u. a. gesagt, dass es gute und schlechte Träume gibt, dass manche Träume wahr werden.

Und manche haben tatsächlich erlebt, dass Gott ihnen Träume geschickt hat.

Pfarrer Schütz vor dem Spruchbanner "Träume geben Hoffnung"

Pfarrer Schütz vor dem Banner „Träume geben Hoffnung“

Anschließend sang der Imam der Türkisch-Islamischen Gemeinde Gießen, Hayri Cihangeri, das folgende Lied in türkischer Sprache, das von seinem Sohn Ahmet ins Deutsche übersetzt wurde:

Imam Hayri Cihangeri singt ein Lied von Jakob in türkischer Sprache

Imam Hayri Cihangeri singt ein Lied von Jakob in türkischer Sprache

Ağlar Yākub

Ben bir Yākub idim kendi hālimde
Mevlānin ismi var idi dilimde
Aldırdım Yûsüf‘ü Kenān ilinde
Ağlar Yākub ağlar, Yûsüf‘üm deyu

Akardı Yākub‘un gözünün yaşı
Ah çektikçe eritir o dağı taşı
Yûsüf‘üm kuyuya attı kardeşi
Ağlar Yākub ağlar, Yûsüf‘üm deyu

Attılar kuyuya şehid kastına
Cebrāil yetişti Mevlā dostuna
İhlās ile çıktı suyun üstüne

Imam Hayri Cihangeri wird von seinem Sohn auf der Saz begleitet

Imam Hayri Cihangeri wird von seinem Sohn auf der Saz begleitet

Ağlar Yākub ağlar, Yûsüf‘üm deyu

Bezirgān geçip giderken yoldan
Yûsüf‘ü bulup çıkardı kuyudan
Yûsüf sonra oldu Mısır‘a sultan
Ağlar Yākub ağlar, Yûsüf‘üm deyu

Yûsüf‘ün gömleğin aı kan ettiler
Kurtlar yedi diye bühtān ettiler
Yûsüf‘ü götürüp bilmem nettiler
Ağlar Yākub ağlar, Yûsüf‘üm deyu

Kenan‘ın kurtları toplanıp geldi
Biz yemedik diye içtiler andı
Yākub‘un feryādı arşa dayandı
Ağlar Yākub ağlar, Yûsüf‘üm deyu

In dem Lied geht es um die Trauer Jakobs um seinen Sohn Josef

In dem Lied geht es um die Trauer Jakobs um seinen Sohn Josef

Jakob weint

Ahmet Cihangeri übersetzt das Lied seines Vaters

Ahmet Cihangeri übersetzt das Lied seines Vaters

Ich, Jakob, lebte ruhig und zurückgezogen
Den Namen des Erhabenen pries meine Zunge
Ließ Josef mitnehmen ins Gebiet von Kanaan
Jakob weint, sagt „Josef“ und weint

Es fließen Jakobs Augentränen
Seufzend lässt er schmelzen Berge und Steine
Josef von den Brüdern in den Brunnen geworfen
Jakob weint, sagt „Josef“ und weint

Geworfen in den Brunnen um ihn zu töten
Gabriel eilt zum Freunde des Erhabenen
Steigt herab in Reinheit und Klarheit
Jakob weint, sagt „Josef“ und weint

Ein Händler kommt vorbei auf seinem Wege
findet Josef und befreit ihn aus dem Brunnen
Josef den späteren Sultan Ägyptens
Jakob weint, sagt „Josef“ und weint

Sie nehmen Josefs Hemd und beschmieren es mit Blut
„Die Wölfe haben ihn getötet“, lügen sie
Sie haben ihn verschwinden lassen
Jakob weint, sagt „Josef“ und weint

Die Wölfe von Kanaan versammeln sich
Sie schwören: „Wir haben ihn nicht getötet“
Jakobs Schreien erreicht den Thron
Jakob weint, sagt „Josef“ und weint

Vater und Sohn beim gemeinsamen Gesang zur Saz

Vater und Sohn beim gemeinsamen Gesang zur Saz

Gebete

Nun wollen wir beten. Wir wenden uns an Gott, so wie wir ihn verstehen, jeder auf seine Weise. In der alevitischen Gemeinde betet man oft, indem man singt oder die Saz spielt. Nachher zum Schluss hören wir Klänge der Saz von Kemal Deniz, eine Musik, in der sich Menschen mit dem Himmel verbunden wissen. Herr En-Nosse spricht nun ein Gebet aus der islamischen Tradition:

Islamisches Gebet (Abderrahim En-Nosse)
Abderrahim En-Nosse spricht ein Gebet aus der islamischen Tradition

Abderrahim En-Nosse spricht ein Gebet aus der islamischen Tradition

Psalm 71 aus der Bibel (Helmut Schütz)

 

Pfarrer Schütz spricht den Psalm 71 aus der Bibel

Pfarrer Schütz spricht den Psalm 71 aus der Bibel

Nun spreche ich ein Gebet aus der jüdisch-christlichen Tradition, den Psalm 71. Ich bete ihn in einer Übertragung, die hoffentlich leicht zu verstehen ist:

1 Gott, ich vertraue auf dich, lass mich nie verloren sein.

2 Errette mich, weil du gerecht bist. Wenn es mir schlecht geht, höre mir zu! Wenn ich in Not bin, hilf mir heraus!

3 Du bist stark wie ein Felsen, zu dir kann ich immer fliehen.

4 Mein Gott, hilf mir aus der Hand böser Menschen.

5 Denn du, Gott, bist meine Hoffnung, seit ich ein Kind war.

6 Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; es ist, als ob du selbst mich aus dem Bauch meiner Mutter gezogen hast.

9 Lass mich nicht allein, wenn ich alt bin, bleibe bei mir, wenn ich schwach werde.

17 Gott, ich habe viel von dir gelernt, als ich klein war. Jetzt erzähle ich anderen, was du Wunderbares tust.

18 Wenn ich alt und grau bin, will ich von dir erzählen, wie stark du bist: Kindern und Enkeln und allen, die noch kommen sollen.

19 Gott, deine Gerechtigkeit reicht bis zum Himmel; du tust große Dinge. Gott, wer ist so groß wie du?

20 Bist du es, der mir manchmal große Angst macht? Wenn ich mich fühle, als wäre ich tot, machst du mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde.

21 Du machst mich sehr groß und tröstest mich wieder.

22 So will ich dir danken mit Liedern auf der Gitarre, weil du mir treu bist, weil du alle Menschen liebst.

23 Du hast meine Lippen und meine Seele erlöst. Beide sollen fröhlich sein und dir lobsingen.

Amen.

Pfarrer Schütz begleitet mit der Gitarre ein gemeinsames Lied

Pfarrer Schütz begleitet mit der Gitarre ein gemeinsames Lied

Lied: „Dass ich springen darf und mich freuen“ (Gitarre: Helmut Schütz)
Segensworte (Helmut Schütz und Abderrahim En-Nosse)
Ein gespieltes Gebet auf der Saz von Kemal Deniz

Ein gespieltes Gebet auf der Saz von Kemal Deniz

Musik auf der Saz (Kemal Deniz)
Kaffee, Tee, Wasser, Saft und Plätzchen im Gemeindesaal

Das Banner „Träume geben Hoffnung“ hat später noch einmal eine Rolle gespielt, als Mitglieder der Evangelischen Paulusgemeinde es zur Einweihung des Christoph-Rübsamen-Stegs am 1. Mai 2014 mitnahmen. „Wogegen demonstriert ihr denn?“ wurden wir gefragt. „Nicht gegen etwas, sondern für etwas“, haben wir gesagt. „Nämlich dass man die Träume der Hoffnung niemals aufgeben soll.“ Schließlich war auch die Brücke zwischen der Nordstadt und der Weststadt in Gießen ein Traum gewesen, der erst nach 100 Jahren in Erfüllung gehen sollte.

Hier noch eine kleine Bildergalerie von unserem Banner am 1. Mai 2014 und einer spontanen Begegnung von Abderrahim En-Nosse mit Ministerpräsident Volker Bouffier, dem er etwas über das Suppenfest in der Nordstadt erzählte, das in diesem Jahr über der Lahn stattfand:

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