Frank-Tilo Becher war bis 2002 als Pfarrerkollege mit mir (Helmut Schütz) gemeinsam in der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen tätig. Seit 2002 wirkt er ebenso segensreich als hauptamtlicher Dekan des Evangelischen Dekanats Gießen.

Eine grausame Geschichte aus dem Buch der Richter

Eine Fastenpredigt über eine unfassbar grausame Geschichte aus der Bibel – sie kann uns helfen, die Augen zu öffnen für nicht minder grausame Schicksale in unserer heutigen Wirklichkeit. Aber kann es auch gelingen, dieser Realität Stand zu halten und ihr Hoffnung entgegenzusetzen? Gehalten wurde die Predigt bereits in der Passionszeit 2016 – aktuell ist sie auch drei Jahre später!

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Berufung auf den radikalen Weg der Liebe

Nachdem Frank-Tilo Becher am 28. Oktober 2018 als Direktkandidat der SPD in den Hessischen Landtag gewählt und von seinen Pflichten im kirchlichen Dienst entbunden wurde, gab er in seiner Abschiedspredigt als Dekan des Evangelisches Dekanats Gießen eine spannende Antwort auf die Frage, ob er damit seiner Berufung zum Pfarrer untreu werde oder einer neuen Berufung folge.

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Aus der Angst in eine neue Freiheit

Reformationspredigt am 31. Oktober 2015 in der evangelischen Petruskirche Gießen. Gott gibt uns Seligkeit in das ängstlich geöffnete Herz. Deshalb können wir beginnen, die Angst und Ungewissheit, die für Millionen Menschen, die auf der Flucht sind, ganz alltäglich ist, in neuer Weise zu teilen. Wir lassen uns von Seligkeit entängstigen und tun mit Gottvertrauen, was wir tun können.

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30 Jahre Jugendzentrum Holzwurm

Was hat es nicht alles gebraucht, in den vergangenen 30 Jahren, um fehlendem Urvertrauen hinterherzugehen – kuschelige Ecken mit Sofas, zuhörende Menschen, verlässliche Öffnungszeiten – damit der Glaube wachsen kann, dass ich nie verlassen bin, immer mit einem Ort der Zuflucht. Und mit wieviel Dankbarkeit darf heute auf alle Momente geblickt werden, in denen genau das im Holzwurm gelungen ist.

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Gemeinde kann Gegensätze aushalten

Die Gabe der Zugehörigkeit zueinander ist leicht annehmbar, wenn wir uns auch äußerlich einig sind. Aber die Einigkeit im Geist Gottes befreit zu einer Hoffnung, die über Traditionen und Ansichten, über Ideologien und Herkunft hinwegreicht. Wir können und dürfen beieinander bleiben in allen Gegensätzen. Wir tun dies, wenn wir Schulter an Schulter beim Abendmahl stehen.

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