Elisa begleitet Elia „über den Jordan“

Auf wunderbare Weise teilt sich das Wasser des Jordan. Mose teilte ein Meer, um das Volk Israel vor todbringenden Verfolgern zu retten. Für Elia wird der Übergang zum Tod ein Durchgang zu etwas Neuem. Den Tod selbst wird Elia allein erleben, aber auf dem Weg des Sterbens darf Elisa ihn begleiten, in den Wassern des Todes müssen beide nicht versinken.

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„Du darfst hier rein!“

Wenn der Türsteher sagt: „Du kommst hier nicht rein!“, fängt vielleicht einer an zu provozieren: „Bist du Rassist, oder was – soll ich mit deinem Chef sprechen?“ Wer ist Türsteher vor der Tür zum Leben? Und welchem Chef gehört dieser Laden? Für Paulus ist klar: Wer glücklich leben will, muss sich an die höchste Adresse wenden, an Gott selbst.

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Der Abstieg des Lebendigen zu den Toten

Kirchenfenster erzählen die Bibel. Im Jubiläumsjahr des 100 Jahre alten Neuen Friedhofs Gießen steht das dreiteilige Kirchenfenster der Kapelle im Mittelpunkt einer Bildmeditation. Angeschaut werden: Jesu Abnahme vom Kreuz durch Jesu Mutter Maria und Josef von Arimathäa, der Abstieg Jesu ins Totenreich sowie die Verkündung seiner Auferstehung durch einen Engel an zwei Marien und Salome.

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Offen für Verantwortung

Offener Himmel und offene Ohren. Wenn ich taub für Gott bin, dann steht vielleicht meine Bibel im Schrank, ich kriege aber nicht mit, dass im dicken Buch Worte drinstehen, die mich ansprechen und herausfordern könnten. Oder ich sitze im Gottesdienst und höre von vorn irgendwelches Blabla, ohne zu merken, was der Mann in Schwarz vielleicht mir persönlich sagen will.

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Weltverantwortung und der Himmel

Unsere Haut wird im Alter welk wie eine Blume, unser Körper hinfällig, wir sind sterblich. Viele Menschen stellen sich den Tod wie einen finsteren Abgrund oder verschlingenden Schlund vor, das grauenvolle Nichts. Paulus dreht dieses Bild um; er weiß von einer Hoffnung, von der die Schönheitsfanatiker nichts ahnen: „Das Sterbliche wird vom Leben verschlungen.“

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Der Himmel – ein Alptraum?

„Stell dir vor: es gibt keinen Himmel!“ So beginnt der berühmte Song „Imagine“ von John Lennon, der nach 30 Jahren seine Faszination nicht eingebüßt hat und von einer Welt ohne Krieg, ohne Grenzen und ohne Habgier träumt. Doch warum gleich am Anfang diese Absage an den Himmel: „Imagine there’s no heaven“? Über diese Zeile stolpere ich.

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