Bild: Helmut Schütz

„Der Tod ist verschlungen vom Sieg“

Nach unserem Tod dürfen wir unverwesliches, unvorstellbar anderes Leben erwarten, Leben in ewigem Frieden, in unzerstörbarer Erfülltheit. Und schon vor unserem Tod dürfen wir uns verwandeln, weil Jesus die Sünde besiegt hat: Statt in Gleichgültigkeit oder Hass oder zerfressen von Vorurteilen zu leben, dürfen wir Liebe leben, eine Haltung des unverdorbenen Einstehens füreinander, einfach weil alle Menschen Kinder Gottes sind.

Ostern im Alltag erfahren

Zum Sattwerden trägt beides bei: Wir werden versorgt, und wir versorgen uns selbst. Zwischen beidem besteht kein Gegensatz. So versorgt uns Gott in der Regel: er schenkt uns die Kraft und die Fähigkeiten, selber gut für uns zu sorgen. Und wenn manche Menschen weniger Chancen haben als andere, dann sind diejenigen mit größeren Chancen dazu aufgerufen, ihnen zu helfen.

Auferstehung des Leibes

Wir bleiben in Gottes Erinnerung aufbewahrt, so wie wir wirklich sind. Er bewahrt alles auf, was uns in Liebe verbindet mit anderen Menschen. Er weiß, in welche Orte und Zeiten wir eingebunden sind und welche Erfahrungen uns zu diesem unverwechselbaren Individuum geprägt haben. Wenn wir auferstehen werden, dann bleiben wir die einmalige Person, die wir nun einmal sind.

Wiedergeboren „zu der Seelen Seligkeit“

Wiedergeboren sind wir zu einer lebendigen Hoffnung. Wir haben von Gott etwas zu erben: inneren Reichtum, die Fähigkeit, zu vertrauen, zu hoffen, zu lieben. Seligkeit ist das Gefühl, in Gottes Armen geborgen zu sein, zu wissen, dass man niemals tiefer fallen kann als in seine Hände. Seligkeit verbindet uns auch mit anderen Menschen, denn auch sie sind Gottes geliebte Kinder.