Aus einem Ende ein neuer Anfang

Schon in der Bibel wurden die Hoffnungen der Christen verspottet. Die Christen der ersten Generation, die fest daran geglaubt hatten, Jesus werde bald wiederkommen und sein Reich des Friedens aufrichten, waren gestorben und schienen im Unrecht gewesen zu sein. Die Zyniker und Lästerzungen äußerten ihre Zweifel immer lauter. Daraufhin redet der zweite Petrusbrief auf seine Weise vom Ende.

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Bild: Anne Shirley McKennett

Anne Shirley McKennett: „Angst wandelt sich“

Anne Shirley McKennett hat schon früh in ihrem Leben sexualisierte Gewalt erfahren. Wie konnte sie ihre Angst aushalten, bewältigen, verwandeln? Unter anderem, indem sie gemalt, geschrieben und fotografiert hat. Sie hat mir erlaubt, die drei Bildergalerien MB – Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt, Schattenerfahrungen, Seelenerfahrungenund das folgende Bild mit dem Gedicht Angst hier zu veröffentlichen.

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Bild: Frank-Tilo Becher

Gemeinde kann Gegensätze aushalten

Die Gabe der Zugehörigkeit zueinander ist leicht annehmbar, wenn wir uns auch äußerlich einig sind. Aber die Einigkeit im Geist Gottes befreit zu einer Hoffnung, die über Traditionen und Ansichten, über Ideologien und Herkunft hinwegreicht. Wir können und dürfen beieinander bleiben in allen Gegensätzen. Wir tun dies, wenn wir Schulter an Schulter beim Abendmahl stehen.

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Zwei Zeugen des Einen Gottes

Hätte die Kirche nicht anders gerade mit ihren jüdischen Geschwistern umgehen müssen, wenn sie wirklich Jesus nachgefolgt wäre? Um für Juden glaubwürdig zu werden, nützt kein Appell: „Nun nehmt doch unseren Glauben an, wir haben mehr zu bieten als ihr!“ Nein, wir müssen lernen, Menschen zu akzeptieren, die anders sind, sogar dann, wenn sie uns ablehnen. Jesus nannte das Feindesliebe.

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