Almosen für Gotteslohn?

„Almosen geben“ im Sinne Jesu heißt „Barmherzigkeit tun“, „Gerechtigkeit üben“, es heißt nicht: jemanden mit ein paar Euro abzuspeisen, um ihn möglichst schnell loszuwerden oder sein Gewissen zu beruhigen. „Almosen“ ist die Gerechtigkeit, die wir einem Menschen schuldig sind, der uns braucht. „Almosen“ ist die Barmherzigkeit, die Gott uns schenkt und die er durch uns auch anderen Menschen schenken will.

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Bild: Helmut Schütz

Erntedankkreuz

Ein Kreuz auf einem Grabstein mit drei Ähren, eine davon abgeknickt.Zu guter Letzt …

… stehen uns im Kirchenjahreskalender nach dem an Festen armen Sommerquartal eine ganze Reihe traditioneller Feste im vierten Vierteljahr bevor: vom Erntedankfest über den Reformationstag bis hin zum Volkstrauertag, Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag.

Beim „Gottesdienst unterwegs“ im letzten Juni auf dem Friedhof fielen mir an einer Station Zusammenhänge auf zwischen dem Erntedankfest und dem Ewigkeitssonntag…

Zauberwelten für die „entzauberte Welt“

Das Übersinnliche und Magische hat Hochkonjunktur. Ein Millionenpublikum interessiert sich für phantastische Welten, vom „Herrn der Ringe“ bis zur Zauberwelt des Harry Potter. In Fernsehserien spielen Geister, charmante Hexen und Dämonenjagden eine immer größere Rolle. Unsere aufgeklärte „entzauberte Welt“ (Max Weber) kommt offenbar nicht ohne das Wunderbare aus.…

Lots Töchter

Tue ich dem biblischen Lot Unrecht, wenn ich ihn vergleiche mit Vätern unserer Zeit, die ihre Töchter ausnutzen für den eigenen Trost? Lot sucht Halt an den Töchtern, den er ihnen geben sollte. Wenn es dem Vater recht war, die Töchter zu opfern, ist es den Töchtern billig, sich – hebräisch ausgedrückt – „den Samen des Vaters lebendig zu machen“.

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