Was ist eigentlich gut?

„Recht tun“ hat für Micha eine klare soziale Zielsetzung. Gott will, dass niemand um die Früchte seiner Arbeit betrogen wird. „Liebe üben“ ist eine Lebenshaltung, die in einzelnen Taten ausgeübt wird – und vielleicht auch eingeübt werden muss. „Demütig sein im Gehen mit deinem Gott“ heißt, dass wir Gott nachfolgen auf dem Weg zu den Menschen, denen er helfen will.

Almosen für Gotteslohn?

„Almosen geben“ im Sinne Jesu heißt „Barmherzigkeit tun“, „Gerechtigkeit üben“, es heißt nicht: jemanden mit ein paar Euro abzuspeisen, um ihn möglichst schnell loszuwerden oder sein Gewissen zu beruhigen. „Almosen“ ist die Gerechtigkeit, die wir einem Menschen schuldig sind, der uns braucht. „Almosen“ ist die Barmherzigkeit, die Gott uns schenkt und die er durch uns auch anderen Menschen schenken will.

Bild: Helmut Schütz

Erntedankkreuz

Ein Kreuz auf einem Grabstein mit drei Ähren, eine davon abgeknickt.Zu guter Letzt …

… stehen uns im Kirchenjahreskalender nach dem an Festen armen Sommerquartal eine ganze Reihe traditioneller Feste im vierten Vierteljahr bevor: vom Erntedankfest über den Reformationstag bis hin zum Volkstrauertag, Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag.

Beim „Gottesdienst unterwegs“ im letzten Juni auf dem Friedhof fielen mir an einer Station Zusammenhänge auf zwischen dem Erntedankfest und dem Ewigkeitssonntag…