Ein offenes Gefäß für Gottes Liebe

Der natürliche Mensch, wie ihn Paulus sieht, will sich nichts schenken lassen, ist zu stolz, um liebebedürftig zu sein oder Hilfe anzunehmen. Umgekehrt: Wer etwas annehmen kann, Hilfe, Liebe, Vergebung, in dem verändert sich eine Menge, der lässt sich erfüllen von einem anderen Geist, vom Heiligen Geist. Anders gesagt: Ein geisterfüllter Mensch ist wie ein offenes Gefäß für Gottes Liebe.

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Grafik: Helmut Schütz

Verlassen

Verlassen sein, andere verlassen, uns nicht verlassen können auf Gott – dieser Teufelskreis wird durchbrochen, wo wir’s machen wie Jesus. Alles können wir Gott anvertrauen. Auf Gott können wir uns verlassen. Er versteht, was wir fühlen. Er hält es sogar aus, wenn wir wütend auf ihn sind. Verlassen wir uns auf ihn, selbst wenn wir uns von Gott verlassen fühlen.

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Rechtfertigungslehre – ein alter Hut?

Vortrag in St. Albertus Gießen im Rahmen einer Ökumenischen Themenwoche. Kaplan Dr. Thomas Weiler referierte anschließend zum Thema „Ablass“.

Ein Kirchenvorsteher erzählte mir, er sei beinahe nicht konfirmiert worden, weil er den Kernsatz zur Rechtfertigung von Paulus nicht auswendig lernen wollte: „So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.“…

„Feuerschein und Wolke“

Gewaltige Wolken und Feuersäulen am Himmel müssen nicht automatisch Gottvertrauen erwecken, sie können auch bedrohlich wirken. Die Israeliten murren gegen Gott trotz der Wolken und des Feuers, sie erkennen diese Zeichen nicht als Beweis für Gottes Nähe an. Mose hält ihnen entgegen: Das ist Gottes Wolkensäule, das ist seine Feuersäule. In dem, was uns geschieht, ist Gott am Werk.

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