Allen „alles“ werden, um „einige“ zu retten

Dem Paulus geht es darum, dass Menschen spüren: Alle sind wir von Gott geliebt – Ausländer oder Deutscher, Evangelischer oder Katholik, Kirchgänger oder Taufscheinchrist. Alle gehören wir durch Jesus Christus zusammen. Und wenn wir uns so zusammengehörig fühlen, dann können wir einander auch leichter etwas Kritisches sagen, statt dass wir mit anderen über einander reden.

Geschenkter Gaul

Schade, wenn Menschen die Religion als lästige Pflichtübung ansehen. Gott will uns etwas Wertvolles schenken. Nämlich seinen Geist. Er will ganz nahe bei uns sein, ja in uns sein. In unserem Gefühl, unserem Geist, unserem Verhalten. Er will uns ein Herz schenken, das fühlt. Einen Verstand, der weiß, was gut und richtig ist, und einen Willen, der sich danach richtet.

Geistgeschichte

Wo wir zu träge zum Guten sind – der Sturm des Geistes fegt uns unsere Ausreden weg. Wo wir zu stolz auf unseren Charakter sind – wie weggeblasen ist der Hochmut, wenn der Geist darüberweht. Wir müssen uns über uns selber nicht belügen: Durch den Heiligen Geist sind wir von Gott beschenkt und vor Gott verantwortlich für unser Leben.

Aufgehoben

Jesus wird aufgehoben in eine Wirklichkeit, die uns vollkommen unbekannt ist. Ein Vater hebt sein Kind auf, wenn es gefallen ist – Gottvater steht zu seinem Sohn. „Aufheben“ heißt außer Kraft setzen – der Kontakt mit dem sichtbaren, körperlich anwesenden Jesus ist zu Ende. „Aufheben“ heißt auch bewahren – was Jesus gesagt und getan hat, davon werden keine Abstriche gemacht.