Bild: Helmut Schütz

Dankbarkeit

Eine recht junge Frau, ohne Angehörige und auf Hartz IV angewiesen, war monatelang schwer krank. Am Ende wurde die Wohnung aufgelöst, sie lag unbeweglich im Pflegeheim. Ihre Internetfreundinnen organisierten einen Besuchsdienst, sammelten Geld für einen Laptop, bezahlten ihr die Flatrate für ein Jahr. Ihr erster Beitrag im Chat war: „Ist die Tastatur wasserdicht? Ich bin die ganze Zeit am Heulen.“

Im Körper von Kurt Konfi: „Ohren an Großhirn!“

In der christlichen Gemeinde saß der Reiche neben dem Armen, der Sklave neben dem Freien, der Jude neben dem Griechen. Sicher gab es manchmal auch Streit. Darum sagt Paulus: Ihr gehört zusammen, wie die Körperteile in einem Körper zusammengehören. Aber was wäre, wenn die Körperteile eines Menschen in Streit gerieten? Die Spielszene „Im Körper von Kurt Konfi“ soll das klären.

Dem soll ich helfen?

Wie soll ich heute erkennen, wer mein Nächster ist? Der Verletzte an unserem Wegrand ist nicht immer einer, der in seinem eigenen Blut schwimmt. Es gibt auch Worte, die verletzen. Kann ich um Entschuldigung bitten? Manchmal sind Konfis unsere Nächsten für uns im Konfi-Team. Wir sind gefordert, ihnen Grenzen zu setzen und manchmal auch nachsichtig zu sein.