Wir sind Gottes Mitschöpfer

Wenn wir unseren Verstand und unsere Hände gebrauchen können – woher kommt das? Gott hat uns so geschaffen. Arbeiten oder zur Schule gehen zu können, ist auch nicht selbstverständlich. Und wenn wir Maschinen und Fabriken bauen, technische Wunderwerke? Wir haben gelernt, die Gesetze von Gottes Schöpfung zu erforschen. Wir nutzen die Möglichkeiten, die Gott schon in seine Schöpfung hineingelegt hat.

Wen wählt Gott?

Wo wir Menschen uns aufmachen, um Gott zu suchen, kommt er uns schon längst entgegen, hat er uns schon gefunden. Seine Liebe zu uns geht immer unserer Liebe zu ihm voraus. Wenn einige unter uns sich leergebrannt fühlten oder unzufrieden sind, können wir einander annehmen und zuhören, eigene Schwächen zugeben. Dann kann aus Unbehagen Freude werden, und aus Ratlosigkeit Zielgerichtetheit.

Rute

Wenn im Zusammenhang mit Gott die Rute erwähnt wird, so wird sie als Ruf zur Umkehr verstanden. Die knechtende Rute der Tyrannen, die Kinder misshandelt und Völker unterdrückt, hat nichts mit Gott zu tun, die kann er nur zerbrechen. Und wie aus einem Baumstumpf eine neue Rute sprossen kann, so wird aus Israel der kommen, der Frieden bringen wird.

Friede macht froh

Der Friede des Christus hebt die Gerichtspredigten der Propheten Israels nicht auf. Wollen wir uns herausrufen lassen aus unserer Verschlossenheit auf den Weg des Friedens, oder sind uns Sünde und Verantwortung egal? Wir können um den Geist Christi bitten. Dann können wir aushalten, was uns die Propheten vom Zustand unserer Erde sagen, und kleine Schritte zum Frieden finden.