Bild: Helmut Schütz

Erinnern und Loslassen

Erinnerung spielt eine zentrale Rolle in unseren Trauerfeiern. Wir gedenken der Verstorbenen, wir rufen uns ihre Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit ins Gedächtnis, wir betonen, dass wir sie, die wir geliebt haben, nicht vergessen werden. Der Liederdichter Andreas Gryphius meinte: Nur dieser Augenblick gehört uns, dann ist unsere Zeit schon wieder verflogen. Aber im Vertrauen auf Gott vergehen wir nie.

Peter Pueschel: Ein Leben für die Versöhnung von Tieren und Menschen

Peter Pueschel war ein Kämpfer, kein Fanatiker. Er blieb eine Integrationsfigur, er glaubte daran, dass in jedem Menschen Gutes steckt. Er wollte Menschen und Tiere in ihrem Lebensraum miteinander versöhnen. Zu diesem Zweck brachte er auch Menschen an einen Tisch, die nie zuvor miteinander geredet hatten, weil sie sich durch politische oder religiöse Schranken daran gehindert sahen.

Was wissen wir von Gott?

Die meisten Konfis machen gute Erfahrungen mit Gott. „Er beobachtet mich, ob ich traurig bin, dann tröstet er mich.“ „Gott liebt jeden.“ „Man kann Gott vertrauen.“ Zwei üben aber auch Kritik: „Ich glaube manchmal, dass Gott auch böse war, weil er uns so viele gute Menschen von der Erde genommen hat.“ Es ist wichtig, auch solche Gedanken aussprechen zu können.