„Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“

Der Trauspruch aus den Seligpreisungen Jesu ermutigt dazu, barmherzig sein zu können, mit dem Partner und mit sich selbst, in den eigenen Ehrgeiz sozusagen eine Notbremse einzubauen, die immer dann wirksam wird, wenn man sich oder den anderen überfordert oder einengt, oder wenn man aus lauter Stress und Reizbarkeit noch ganz anderen Leuten auf die Nerven geht.
Bilder zu diesem Beitrag: Manuel Heinrich und Christoph von Weyhe

Lebenslanges Lernen

Ja, ich möchte meinen bisherigen Lebensweg als Kette von Erziehungsmaßnahmen Gottes begreifen. Wobei ich von Gott weniger väterliche Strenge, sondern eher mütterlichen Trost erfahren habe. Leben in der Begleitung durch Gott bedeutet für mich also: Lebenslanges Lernen. Immer wieder im Vertrauen auf Gott von Altbekanntem Abschied nehmen. Sich auf Neues einlassen. Herausforderungen angehen und bewältigen. Manchmal auch an Grenzen stoßen.

Bild: Werkstattkirche Gießen

Hallo – wir stellen uns vor!

„Grüßen, das ist nicht nur einfach Hallo sagen“, sagt Pfarrer Tim Fink in der Predigt zur Vorstellung der Konfirmanden. „Es ist viel mehr. Ein Gruß ist eine Möglichkeit, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Es ist die Chance, dass Fremde Freunde werden. Ein Gruß ist die Möglichkeit, die Welt zu verändern im ganz Kleinen, immer mehr und hoffentlich immer zum Guten.“

Bild: Helmut Schütz

Das Osterevangelium des Paulus

Wir Menschen des 21. Jahrhunderts müssen nicht Augenzeugen der Auferstehung sein, um an sie glauben zu können. Aber wo wir uns wie Paulus getroffen fühlen von einem Wort Jesu, von der lebendigen Botschaft des einen, befreienden Gottes der ganzen heiligen Schrift, da kann es in uns Ostern werden, auf dass wir aus dieser Osterbotschaft heraus getrost leben und Hoffnung verbreiten.