Bild: Helmut Schütz

Leben unterwegs – wie in einem Zelt

Ein Zelt steht für das wandernde Gottesvolk. Eine Kirchengemeinde sollte aber keine Gerüchteküche sein, in der aufgeschnappt und in Umlauf gebracht wird, was hinter dünnen Zeltwänden verborgen bleiben sollte. Besser ist es, die Zeltplane zurückzuschlagen und das persönliche Gespräch zu suchen, um Spannungen und Meinungsverschiedenheiten zu bewältigen. Auch können Gemeindezentren Schutzräume sein, wenn es im Leben drunter und drüber geht.

Mamma mia – Muttertag!

Markus hatte von Maria erzählt, dass sie draußen vor der Tür stehen bleibt, weil sie ihren Sohn Jesus nicht loslassen will. Johannes zeichnet das Bild einer Mutter, die ihren Sohn seinen eigenen Weg gehen lässt, mit mütterlichem Stolz und mütterlicher Wehmut. Viel lieber würde sie den Sohn vor allen Gefahren bewahren, aber dazu hat sie kein Recht und keine Macht.