Opfer bringen für Gott?

Mit dieser Ermahnung des Paulus schließt sich der Kreis: „Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er’s gern.“ Das eigene Leben für Christus hinzugeben, ist kein Opfer, das man sich abquält. Wer Barmherzigkeit erfahren hat, soll das nachmachen. Unser vernünftiger Gottesdienst sieht so aus: Leben in Dankbarkeit, Hilfe, die man gern leistet, Einsatz füreinander und für die Gemeinde mit Lust und Liebe.

Bild: Helmut Schütz

Leben unterwegs – wie in einem Zelt

Ein Zelt steht für das wandernde Gottesvolk. Eine Kirchengemeinde sollte aber keine Gerüchteküche sein, in der aufgeschnappt und in Umlauf gebracht wird, was hinter dünnen Zeltwänden verborgen bleiben sollte. Besser ist es, die Zeltplane zurückzuschlagen und das persönliche Gespräch zu suchen, um Spannungen und Meinungsverschiedenheiten zu bewältigen. Auch können Gemeindezentren Schutzräume sein, wenn es im Leben drunter und drüber geht.