Zukunftsmusik

Wo wir um geliebte Menschen Tränen vergießen können, ist diese Welt nicht verloren. Wer eine Schulter findet, um sich auszuweinen, kann unerträgliche Schmerzen und Traurigkeiten vielleicht doch ertragen. Wo uns Bosheit und Unrecht nicht kalt lassen oder wo sogar Tränen der Reue fließen, besteht Hoffnung auf Menschlichkeit.

„Wir leben dem Herrn“

Christliche Individualität ist das Gegenteil von individua­listischer Beliebigkeit und Vereinzelung. Als christliche Individuen leben wir dem Herrn, wir sind aufeinander angewiesen und füreinander verantwortlich. Wir sind einmalige, un­ver­wech­sel­bare Individuen, denn wir sind geliebt. Ebenso sterben wir zwar als Christen unseren Tod als einzelne Menschen, aber wir sterben dem Herrn und gehen im Tod nicht verloren.

Liebe zulassen

Liebenswert ist ein Mensch nicht, wenn er so tut, als sei er perfekt, sondern weil er von Gott geliebt ist und sich so annehmen darf, wie er ist. Liebenswerte Menschen brauchen und ergänzen einander, nehmen einander in Anspruch und gehen sich auch auf die Nerven. Manchmal stehen wir mit leeren Händen da und wünschen, dass uns die Hände gefüllt werden.

Engel, die uns begleiten

Nach Umfragen glaubt mehr als die Hälfte der Deutschen an Engel. Das ist unverfänglicher als an Gott zu glauben. Aber sind die Engel wirklich das, was sich die Leute unter ihnen vorstellen? Sind sie immer niedlich, nützlich und nett anzusehen? In der Bibel sagen Engel, wenn sie Menschen begegnen, meistens erst einmal: Fürchte dich nicht! Sind Engel denn zum Fürchten?