„Der Mensch setzt sich’s wohl vor im Herzen…“

Schwierig ist es, sich wenig vorzunehmen – das aber könnte dann um so besser gelingen! Vor allem, wenn man es im Vertrauen auf Gott unternimmt. Wann gefallen dem Herrn unsere Wege? Richtig – wenn wir barmherzig miteinander und mit uns selbst umgehen! Ich könnte mir vorstellen, dass wir dann auch wie von selbst mit manchem anderen Menschen viel besser auskommen.

Petri Meerwandel und Jesu ausgestreckte Hand

In unserem Bibelkreis war einmal eine Alkoholikerin, die sagte zu diesem Text: „Wenn Jesus mir die Hand hingestreckt hätte, um mich rauszuziehen – ich hätte wahrscheinlich draufgehauen!“ Sie hätte sich gedemütigt gefühlt, wenn sie ihre Hilfsbedürftigkeit zugegeben hätte. Das größte Wunder in unserer Geschichte ist, glaube ich, dass Petrus sich einfach von Jesus aus dem Dreck rausziehen lässt.

Menschenwürde für einen Sklaven

Vielleicht ist Paulus doch ein Revolutionär, aber nicht das System will er umstürzen, sondern die innere Haltung der Menschen zueinander. Unter denen, die an Christus glauben, gibt es keine Unterschiede mehr, auch nicht den Unterschied zwischen Sklaven und freien Menschen. Das ist eine Umwandlung freiwilliger Art, zu der sie nicht durch einen gewaltsamen Umsturz gezwungen werden.