Anbetung der Macht: Bär-Löwen-Panther und Drachenlamm

Ein Mensch macht eine Psychotherapie. Ungeweinte Tränen spürt er wie ein Meer der Verzweiflung. Aus ihm ist, wie ein furchtbares Tier, seine seelische Krankheit aufgestiegen. Ein zweites Tier will ihn hindern, sich vom ersten zu lösen: Du darfst nicht vertrauen, keine Schwäche zulassen. Schreckliche Ängste werden wach. Schließlich war die seelische Krankheit ein Weg gewesen, um bis heute zu überleben.

Tiere aus dem Meer

Kann jedes der vier Tiere, die Daniel in seinem Traum sieht, einem anderen Lebensalter des Menschen zugeordnet werden? Welche Sehnsüchte treiben ihn um, welcher Hunger will unbedingt gestillt werden, was bringt einen Menschen dazu, hart und brutal zu werden, und wie kann ein Mensch zu seiner eigentlichen menschlichen Bestimmung und Erfüllung gelangen?

Gebetshaltungen

„Wir liegen vor dir mit unserm Gebet“, hat der Prophet Daniel einst zu Gott gerufen, „und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“ So lautet der Wochenspruch für die kommende Woche aus Daniel 9, 18 in der Übersetzung Martin Luthers.

Merkwürdig, nicht? Das mit dem Liegen. Wir werfen uns vor Gott nicht auf die Erde.…