„Sie breiteten das Wort aus“

Es reicht nicht, dass die Weihnachtsgeschichte passiert ist. Es muss auch gesehen und gehört werden, was geschehen ist, das Kind muss gefunden und erkannt werden. Nach dem für alle Menschen bedeutenden Ereignis geht es jetzt um die Öffentlichkeitsarbeit. Ein wenig erinnert mich das, was die Hirten jetzt tun, an die Arbeit von rasenden Reportern, von Berichterstattern für die Zeitung.

„Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein!“

Das Lied „Jauchzet, ihr Himmel“ des Dichters Gerhard Tersteegen will mit seinem Jubel hoch hinaus: Alle Himmel werden aufgefordert, in höchster Freude zu jauchzen. Denn Gott kehrt zu den Verlorenen um, und wir werden aufgefordert: „Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein!“ In der Begegnung mit Jesus, mit seinen geringsten Geschwistern, begegnen wir dem Vater im Himmel.

Bild: Helmut Schütz

Marias Lied

„Gott hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen“, singt Maria. Als ich mit Konfis diesen Text las, war den meisten das Wort „Magd“ unbekannt. Ein Mädchen fragte: „Ist eine Magd eine Putze?“ Die Richtung stimmt; „Magd“ meint „Dienstmädchen“ oder „Mädchen für alles“. Maria nennt sich „Sklavin Gottes“, eine Frau, die stolz darauf ist, Gott einen großen Dienst erweisen zu können.

Friedenskönig

Im Konfi-Gottesdienst spielen Konfis eine Szene vom Friedenskönig Jesus, der seinen Freundinnen und Freunden erklärt: Friede fängt da an, wo wir nach den Geboten Gottes leben. Außerdem stellen sie Elfchen-Gedichte vor, in denen es um die Fragen geht: Warum wird ein Gebot Gottes nicht befolgt? Wie schlimm ist das? Wie kann ich, wie können wir nach diesem Gebot leben?