Collage aus den Covern der besprochenen Bücher

Römerbrief-Blog

Die befreiungstheologische Auslegung des Römerbriefs von Gerhard Jankowski im Gespräch mit dem Evangelisch-Katholischen Kommentar von Michael Wolter.

Gerhard Jankowski rüttelt an der festgefügten Überzeugung des christlichen Mainstreams, der zu Christus bekehrte Paulus habe das Judentum als Religion hinter sich gelassen. In diesem fortlaufenden Blog überprüfe ich seine Auslegung, indem ich sie mit Michael Wolters wissenschaftlichem Kommentar ins Gespräch bringe.

Tipp für Friedenstifter: „Gebt Raum dem Zorn!“

Weihnachtliche Gedanken über Paulus und seine seltsame Friedensermahnung

Paulus ruft nicht zu einem Tun, sondern zu einem Lassen auf: „Gebt Raum dem Zorn!“ Was davor steht, erwartet er selbstverständlich von Menschen, die geliebt sind. Wozu er diese ermutigen will, an Stelle einer von ihnen selbst verübten Rache, ist keine Selbstverständlichkeit: dass sie dem Zorn Raum geben.

Johannes der Täufer auf dem Weg mit Lamm, Hirsch und Schnecke

In der Zeitschrift Publik-Forum Nr. 5 vom 7.3.2025 (S. 43) hat der katholische Theologe Gregor Taxacher eine mittelalterliche Glasmalerei vom Ende des 15. Jahrhunderts vorgestellt, die Johannes den Täufer inmitten einer Landschaft mit Pflanzen und Tieren zeigt. Das Bild regt mich zu Passions- und Ostergedanken an.

Johannes befreiungs­theologisch auslegen!

Seit dem Sommer 2020 beschäftige ich mich intensiv mit dem Johannesevangelium. Hier finden Sie eine Liste meiner Beiträge, die sich um die Frage drehen, ob das vierte Evangelium trotz seiner jüdischen Prägung zutiefst judenfeindlich ist. Ich sehe das anders: Der Evangelist Johannes streitet als Jude mit andersdenkenden Juden darüber, ob Jesus der Messias ist, der Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden herbeiführen …