Demut und Stolz

Demut ist ein anderes Wort für das Vertrauen zu Gott. Demütig sind wir, wenn wir das für uns annehmen können: Gott hat mich lieb! Und hochmütig wären wir, wenn wir sagen würden: Ich brauche Gottes Liebe nicht, ich bin alleine immer stark genug. Ich kann stolz auf eine Leistung sein, aber ich bin nicht nur durch meine Leistungen etwas wert.

„Suchet das Gute und nicht das Böse“

Wieder sagt Amos „Suchet“, dieses Mal aber nicht „sucht Gott“, sondern „sucht das Gute“. Wer Gott sucht, muss das Gute suchen, wer das Gute sucht, wird Gott finden, der hier der „HERR Zebaoth“ genannt wird, „der Umscharte“. Gott hat seine Engelmächte um sich, die mit ihm für Gerechtigkeit kämpfen und barmherzig den Menschen beistehen, die nach seinen Geboten leben.

 …

Abschied von der Verantwortung?

Unser Leben ist sinnvoll und kostbar, gerade indem es kurz ist. Daher handeln biblische Mythen von sterblichen Menschen. Von den Göttermythen anderer Völker mit ihren unsterblichen Halbgöttern, den „Helden der Vorzeit, den hochberühmten“, hält die Bibel überhaupt nichts. Für sie sind die heroischen Gestalten der griechisch-römischen Mythologie nur „Riesen“ und „Monster“, die aus Seitensprüngen angeblich unsterblicher Götter hervorgegangen sein sollen.