…In einer Andacht zur Tageslosung geht es darum, dass der Mensch sich fürchtet, als Gott IHM ruft – was ruft Gott ihm zu? Warum fürchtet er sich? Muss, ja kann er sich vor Gott verstecken, weil er ein Sünder ist?

Texte und Themen rund um das meist gelesene Buch der Welt
Texte und Themen rund um das meist gelesene Buch der Welt

…In einer Andacht zur Tageslosung geht es darum, dass der Mensch sich fürchtet, als Gott IHM ruft – was ruft Gott ihm zu? Warum fürchtet er sich? Muss, ja kann er sich vor Gott verstecken, weil er ein Sünder ist?

…Die Mauer, die Deutschland geteilt hatte, ist auf friedliche Weise „zerschmissen“ worden, und auch die Mauer der Apartheid in Südafrika wurde weitgehend ohne Blutvergießen überwunden, weil Menschen wie Nelson Mandela sich im Geist der Bergpredigt gegen die Rassentrennung aufgelehnt hatten. Wenn unser Herz so hart ist wie ein Felsen, dann kann Gottes Wort wie ein Schmiedehammer diese Härte aufbrechen.

…Gott will mit den Menschen nicht nach Lust und Laune machen, was er will. Er will unsere Angst beruhigen. Seine Größe und Allmacht ist eine erlösende Macht; sie gibt uns Halt wie ein Fels in der Brandung. Wer sich an diesem Felsen festmacht, kann aufrecht durchs Leben gehen und in der Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen sein Leben führen.

Können Menschen verschiedener Religion in guter Nachbarschaft zusammenleben? Im Alltag gelingt das mehr oder weniger gut, nicht anders als mit Nachbarn gleicher Religion oder Kulturzugehörigkeit.
Menschen, denen ihre Religion wichtig ist, die – je nachdem – in die Kirche, in die Moschee oder in den Tempel gehen, leben häufig nebeneinander her.…

…Das Pfingstwunder begeht Gott an einem „kleinen trostlosen Häuflein“. Ich finde das tröstlich. Oft kommen wir uns in unserer Kirche mit ihren 200 Sitzplätzen auch so vor. Ein wunderschönes Pfingstlied von Ambrosius Blarer wird in der Predigt ausgelegt und lässt die Pfingstbotschaft zu Herzen gehen. Und die „Aktion Kirchenmosaik“ wird eröffnet.

…Ich sitze im Bus auf dem Weg zu einer Trauerfeier, da spricht mich eine Frau an: „Das ist aber nicht schön, eine Beerdigung bei dem schönen Wetter!“ Da dreht sich eine andere Frau um, die fünf Todesfälle in der Verwandtschaft hat verkraften müssen. Sie meint: „Manchmal wird es einem erst auf dem Friedhof bewusst, wie kostbar das Leben ist.“

…Gottlosigkeit ist im Psalm 1 nicht eine Haltung des Atheismus. Gottlos war einer, der ohne Gottes Gebote leben wollte. Wenn ich nicht erwischt werde, bestehle ich meinen Chef auf der Arbeit. Über meine Nachbarn verbreite ich die übelsten Gerüchte. So etwas ist gottlos. Ich kenne Atheisten, die in diesem Sinne nicht gottlos sind, sondern eher christlich leben.

…Es ist, als ob wir mit unserer ganzen Welt in einer riesengroßen Eierschale drinstecken. Und wenn wir sterben, erwachen wir mit neuen Augen in einer für uns neuen Welt – so wie es ein Küken empfinden muss, das aus der Eierschale schlüpft. So stelle ich mir Auferstehung vor, Auferstehung in die Welt Gottes hinein, die unsere irdische Welt unsichtbar umgibt.

…Nach unserem Tod dürfen wir unverwesliches, unvorstellbar anderes Leben erwarten, Leben in ewigem Frieden, in unzerstörbarer Erfülltheit. Und schon vor unserem Tod dürfen wir uns verwandeln, weil Jesus die Sünde besiegt hat: Statt in Gleichgültigkeit oder Hass oder zerfressen von Vorurteilen zu leben, dürfen wir Liebe leben, eine Haltung des unverdorbenen Einstehens füreinander, einfach weil alle Menschen Kinder Gottes sind.

…Paulus beschreibt sehr schön, was Kinder des Tages sind. Wer Glaube und Liebe als Panzer trägt, der braucht nicht mehr das dicke Fell, das uns unempfindlich macht gegen Angriffe von außen, aber auch gegen jedes menschliche Leid. Wer die Hoffnung auf Gottes Schalom als Helm auf dem Kopf trägt, wird nicht so leicht vor angeblichen Sachzwängen resignieren.