Heute erzähle ich euch eine Geschichte,
die ist am Anfang sehr traurig.
Erst ganz am Ende ist sie dann auch wieder schön.
Es ist eine Geschichte von Jesus.…
Texte und Themen rund um das meist gelesene Buch der Welt
Texte und Themen rund um das meist gelesene Buch der Welt

Heute erzähle ich euch eine Geschichte,
die ist am Anfang sehr traurig.
Erst ganz am Ende ist sie dann auch wieder schön.
Es ist eine Geschichte von Jesus.…

…Abraham sehnt sich nicht zurück nach der Großstadt Ur am Euphrat. Die Stadt, die Gott baut, existiert dort, wo Gott dem Abraham in seinem Zelt Zuversicht gibt für den nächsten Tag, wo er ihm hilft, Frieden zu bewahren. Im Glauben wohnt er schon in der Stadt Gottes. Glücklicher könnte er gar nicht sein als in diesem Getragensein von seinem Gott.

…Die Hexe tritt in Aktion. Sie ist der letzte Mensch, der dem König Saul freundlich begegnet; im Verhalten dieser Frau begegnet ihm die Barmherzigkeit Gottes, die er durch Orakel und Betrug und Totenbeschwörung nicht gewinnen konnte. Einen Tag später wird er tot sein. Doch heute hat er noch einmal unerwartete Liebe erlebt, in der Aufmerksamkeit einer menschlich fühlenden Totenbeschwörerin.

Seit Aschermittwoch ist Fastenzeit, für katholische Christen nach den „tollen Tagen“ eine Zeit des Verzichts. In evangelischer Tradition heißt sie Passionszeit und soll der Besinnung auf das Leiden Jesu dienen. Wird man diesen Wochen bis Ostern gerecht, wenn man „seinen Kopf hängen lässt wie Schilf und in Sack und Asche sich bettet?“ (Jesaja 58, 5)…

…Wie eine Fastenprozession beschreibt der Prophet das, was geschieht, wenn wir zu teilen bereit sind. Das Leben ist nicht grau in grau, wie wenn man in Sack und Asche geht, sondern bunt und leuchtend wie das Morgenrot. Unsere Seele, von Gottes Liebe angerührt und infiziert, schreitet voran auf dem Weg ihrer Heilung von Unrecht und Einsamkeit, von Bitterkeit und Selbstwürfen.

…Jabez bittet: „Segne mich!“ Ohne Sinn für falsche Bescheidenheit. So gut geht es ihm einfach nicht. Er braucht Gottes Segen. Warum bittet er nicht: „Gib mir, was ich will“? Er lässt offen, auf welche Weise das Gute zu ihm kommt. Er vertraut darauf, dass Gott besser weiß, was gut für ihn ist.

Kinderandacht mit Lutz, Gabi und Fischli in der Kita der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen

…Alle stehen mit leeren Händen vor Gott. Alle können sie sich von ihm mit Liebe füllen lassen. Alle – Juden und Heiden. Auch uns, den christlich gewordenen Heiden, redet Paulus ins Gewissen: Erst dann könnt ihr gegenüber Juden ein glaubwürdiges Zeugnis von Jesus ablegen, wenn ihr einseht, dass es unrecht war, 2000 Jahre lang den Juden mit Feindseligkeit zu begegnen.

Pfarrer: Hallo Kinder! Kennt ihr noch Gabi, das kleine Engelchen? * * * Und den Lutz, das kleine Teufelchen? * * * Und Fischli, den ganz ganz kleinen Pinguin? * * * Diese drei spielen euch heute eine Geschichte vor (nach Genesis 4, 1-16).…

…Auch über die Protestaktion der jungen Leute, die an Heiligabend unseren Gottesdienst störten, habe ich noch einmal nachgedacht. Sie scheinen etwas von uns erwartet zu haben. Wollten sie uns aufrütteln: Steht ihr für oder gegen die Gewalt in dieser Welt? Könnt ihr Lichter der Hoffnung anzünden? Oder verurteilt ihr uns nur als Ruhestörer?