Bild: Helmut Schütz

Bunte Vielfalt statt Prunken mit Farbe

Durch das Banner bekommt die Pauluskirche auch außen mehr Farbe. Eine bunte Vielfalt hat im Pauluszentrum ihren Platz: Kindergartenkinder und ihre Eltern, Konfis und Senioren; es wird Theater und Capoeira gespielt, Musik gemacht und gesungen. Manchmal finden interreligiöse Feiern statt, denn unsere Kita besuchen Kinder sehr verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Religion.

„Völlig ausgetan“? Auf Diamanten bauen!

Wir können „völlig ausgetan“ sein, zu keinen Taten mehr fähig. Unsere alten Kräfte, unser alter Stolz, die alten Baumaterialien unseres Lebens haben versagt. Neue Kräfte werden frei, wenn wir nicht alles ohne Hilfe ganz allein schaffen müssen. Es mögen nur kleine Kräfte sein, aber sie sind wie Diamanten, die auch klein, aber viel wertvoller sind als Holz, Heu oder Stroh.

Jakob segnet seine Enkel über Kreuz

Josef lässt sich am Ende doch die Überkreuzsegnung seiner Söhne gefallen. Ephraim wird Manasse vorgezogen, aber sprichwörtlich soll in Israel gerade der reiche Segen für beide gemeinsam werden. Es wäre schön, wenn Menschen, die unterschiedlichen Segen empfangen haben, die zum Beispiel als Geschwister sehr verschieden begabt sind, sich ebenfalls gemeinsam von Gott gesegnet fühlen könnten, ohne neidisch aufeinander zu sein.

Brunnen des Streits und Brunnen des Friedens

Am Schwur-Brunnen Isaaks in Beerscheba werden Menschen in dreifacher Weise gesegnet: erstens mit einem Frieden, auf den sie sich verpflichtet haben, zweitens mit lebendigem Wasser aus der Tiefe und drittens, indem sie neidlos mit sehenden Augen sehen, wie Gott auch fremde Menschen segnet. Wer fremde Menschen als von Gott gesegnet betrachten kann, dem bleiben sie nicht länger fremd.

Abschiedsgruß und Heiliger Kuss

Paulus sagt: „Lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen!“ Zurechtbringen, dieses Wort kann im Griechischen auch bedeuten: „reparieren, flicken“. Lasst Gott zusammenflicken, was in euch kaputt ist. Damit meint Paulus: „Du bist zu mehr im Stande, als du denkst. Gerade wenn du ehrlich zu deiner Angst, deiner Schuld, deiner Schwachheit stehst, wird dir das bisschen Kraft geschenkt werden, das du brauchst.“