…Im Epheserbrief wird dazu aufgerufen, ein „Band des Friedens“ zu knüpfen – von solchen Schritten des Friedens, die in der Gießener Nordstadt gegangen werden, erzähle ich in einer Andacht im Kirchenvorstand.

Texte und Themen rund um das meist gelesene Buch der Welt
Texte und Themen rund um das meist gelesene Buch der Welt

…Im Epheserbrief wird dazu aufgerufen, ein „Band des Friedens“ zu knüpfen – von solchen Schritten des Friedens, die in der Gießener Nordstadt gegangen werden, erzähle ich in einer Andacht im Kirchenvorstand.

…Im Konfi-Gottesdienst spielen Konfis eine Szene vom Friedenskönig Jesus, der seinen Freundinnen und Freunden erklärt: Friede fängt da an, wo wir nach den Geboten Gottes leben. Außerdem stellen sie Elfchen-Gedichte vor, in denen es um die Fragen geht: Warum wird ein Gebot Gottes nicht befolgt? Wie schlimm ist das? Wie kann ich, wie können wir nach diesem Gebot leben?

…Wenn wir auf gemeinsamen ökumenischen Wegen manchmal auch etwas mutlos werden, können uns Bibelworte Mut machen. Gideon darf Gott nach einem Zeichen fragen, damit sein Glaube gestärkt wird. Thomas darf sehen wollen, obwohl Jesus diejenigen selig preist, die nicht sehen und doch glauben.

…Wenn wir wach sind für das, was uns geschenkt werden kann, können wir besser ertragen, was wir Schmerzliches erleben, denn wir müssen es nicht allein durchmachen. Wir werden dann auch wachsamer sein für das Leid, das andere Menschen zu tragen haben. Der Gott, der uns wie eine Mutter tröstet, der will von uns, dass wir uns gegenseitig nicht allein lassen.

…Die von Martin Luther so hochgelobte Buße ist auch für uns aktuell: denn es fehlt bei uns an dieser Art von Buße und Umkehr – die eigene Verantwortung wahrzunehmen, statt immer den anderen die Verantwortung zuzuschieben, Jesus um Vergebung für die eigene Schuld zu bitten und um die Kraft, ein geschwisterliches Leben führen zu können.

…Gottes Liebe ist für uns da wie frisches Regenwasser. Nicht alles hängt von unserer Tatkraft ab, aber auch unsere Tatkraft ist ein wertvolles Geschenk Gottes. Und wenn wir manchmal denken, dass unsere Kirche zu wenige aktive Mitglieder hat, dann sagt uns Jesus: „Ich bin es doch, der euch versammelt, wie es eine Hennenmutter mit ihren Küken macht.“

…Warum gehen wir mit Laternen durch die Nacht? Weil die Laternen das Dunkel ein bisschen hell machen. Wenn du Angst hast oder sehr traurig bist und dann die Mama dich in den Arm nimmt, dann ist das so, als wenn jemand ein Licht angezündet hat. Gott möchte auch, dass es bei uns und in uns Menschen nicht immer dunkel ist.

…Paulus ist also nicht ein Judenfeind, der die Juden als verstocktes Volk verurteilt und das Erbe der Juden an die ehemaligen Heiden verteilt. Er will, dass von den Augen und Herzen aller Menschen die Decke weggenommen wird, die Juden und Nichtjuden, Christen und Heiden daran hindert, die Worte des alten Bundes richtig zu verstehen.

…Was sieht Mose, als er Gott hinterherschauen darf? Es ist Gottes Name, der ihn am meisten beeindruckt! Zwei Mal ruft er ihn aus: HERR, HERR! Dabei weiß er, das ist kein x-beliebiger Herr, wie es Tausende von Herrschern und Diktatoren unter den Menschen gibt. Gott ist der Herr, der frei macht, der die Menschen liebt. Nur dieser Herr ist Gott.

…Beim Interreligiösen Erntedankfest predigt Pfarrer Schütz über den Hebräerbrief. Wir sollen Gott loben mit Lippen, die „seinen Namen“ bekennen. Gottes Name lautet: „Ich bin für euch da“, und Jesu Name bedeutet: „Befreiung“. Im Islam kennt man 99 Namen Allahs. Abderrahim En-Nosse spricht von der Neunundneunzigfaltigkeit Gottes, was Helmut Schütz an die christliche Dreifaltigkeitslehre erinnert.