Sara und Hagar – Frauenbefreiung im 1. Buch Mose

Männliche Ausleger des Alten Testaments behaupteten von den Frauen der Erzväter des Volkes Israel, dass sie in den Überlieferungen des 1. Buchs Mose keine ursprüngliche, wesentliche, selbstständige Rolle gespielt hätten. Irmtraud Fischer wies 1994 in ihrem Buch „Die Erzeltern Israels“ nach, dass die Bibel ganz im Gegenteil ursprünglich vor allem an den Befreiungsgeschichten von Sara, Hagar und anderen interessiert war.

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Von Josua bis zum König David

Die Bücher Josua und Richter sowie das 1. und 2. Buch Samuel erzählen aus der Zeit vom Einzug ins Gelobte Land bis zum Königtum Davids, wie Gottes Wegweisung im Leben des Volkes Israel im Land Kanaan Fuß fasst und ob sich auch die Könige den Maßstäben dieser Tora unterwerfen.

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Tamar: Opfer von Doppelmoral

Bild: Helmut Schütz

Beiden Tamars wurde übel mitgespielt. Die eine befreit sich aus ihrer Opferrolle, die andere schafft das nicht. Indem die Bibel von beiden erzählt, würdigt sie beide als Menschen, denen von angesehenen Mitgliedern einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft Unrecht angetan wurde. Es spricht viel dafür, einem Raum den Namen Tamar zu geben, in dem sich Menschen etwas von der Seele reden können.

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Männer und Frauen im Stammbaum Jesu

Bild: Helmut Schütz

Es tut der Heiligkeit Jesu keinen Abbruch, wenn Tamar und Rahab, Ruth und Bathseba zu seinen Urgroßmüttern zählen, hat er doch auch als erwachsener Mann die Huren nicht verachtet und die Ehebrecherin nicht gesteinigt. Weil bei Gott nichts unmöglich ist, kam er im unehelichen Sohn der Maria zur Welt, dessen Herkunft ungeklärt war.

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