Mit Gottes Engeln auf dem (Schul-)Weg

Bild: Helmut Schütz

Bei der Vorbereitung der ersten interreligiösen Segensfeier im Saal der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen wurde unter anderem darüber diskutiert, wie man das unterschiedliche Verständnis von der Bitte um Segen im Islam und der segnenden Handauflegung im Christentum zur Geltung bringen kann, ohne die Kinder bereits am ersten Schultag voneinander zu trennen. Hier kann man einen Eindruck gewinnen, wie das gelungen ist.

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Kapitel 5: Religionspädagogik

Im fünften Kapitel des Buches untersucht Pfarrer Helmut Schütz christliche, muslimische und jüdische Ansätze der Religionspädagogik auf ihre interreligiöse Tragfähigkeit: Religionssensible Erziehung, Dimensionalen Ansatz, Gott in der Krippe – Konzepte von Behr, Alacacioğlu, Sahin, Froese/Yesilhark und Böhringer – Konzeptionen von Brumlik und Wood.

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„Eliteklasse“ für sprachbegabte Kinder?

Liebe Frau …, im Rahmen Ihrer Artikelreihe über Begabtenförderung an Alzeyer Gymnasien haben Sie auch über den geplanten „bilingualen Unterricht“ am Elisabeth-Langgässer-Gymnasium berichtet. Als Mitglied des Schulelternbeirats ist mir aufgefallen, dass Sie die Sache leider verkürzt und verzerrt darstellen.

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„Innerlich ‚frei‘ sein”?

Ich habe nichts dagegen, wenn eine liebe Abiturientin des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums unserem Sohn am Tag ihrer Entlassfeier einen Farbklecks auf die Nase tupft. Ich verstehe auch, wenn Abiturienten ihr äußeres Freigewordensein von neun- oder mehrjährigem Stress auf der „Penne” mit ausgefallenen Gags der Schulöffentlichkeit gegenüber kundtun möchten.

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Keine Chance auf der „schiefen Bahn“?

Die Sonderschüler bringen mich im Religionsunterricht oft an den Rand der Verzweiflung. Aber auch das geschieht: Der schlimmste Rabauke der Klasse erklärt nach langen Debatten über Gott und dass es ihn nicht gibt, in einer stillen Stunde: „Eigentlich glaube ich ja doch an Gott. Es ist nur so schwer zu verstehen, weshalb es so viel Böses in der Welt gibt.“

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„Spärlich und kärglich“

Als Schüler des TMG führten Bernhard, Rudi und ich beim Abi-Ball folgenden Sketch zur Fußball-Weltmeisterschaft 1970 auf. Ich formulierte die Texte in Anlehnung an tatsächliche Zitate und Eigenheiten mehrerer Lehrkräfte bzw. des Hauspersonals an dieser Bildungseinrichtung, der wir nicht nur einen Teil unserer Bildung, sondern auch Spaß durch Real-Satire verdanken.

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