Danken, Brotbrechen, Teilen

Gott in seinem Sohn stirbt, damit wir leben. Muss Gottes Zorn durch ein blutiges Opfer versöhnt werden? Der Kern des Geheimnisses besteht darin: Gott ist ein Gott, der unser Leid mitleidet und uns so tröstet. Gott ist ein Gott, der unsere Schuld mitträgt und sie uns vergibt. Gott ist ein Gott, der unseren Lebenshunger mitspürt und ihn durch Liebe stillt.

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Kirchentag und Kirchen-Alltag

Ein Monat ist schon wieder vergangen seit dem Frankfurter Kirchentag. Was wird von ihm bleiben, wenn nach den Sommerferien der Kirchen-Alltag wieder einkehrt? Es ist ja immer wieder gesagt worden, dass vom Kirchentag her zu wenig „rüberkomme“ in die Arbeit der Gemeinden. Ist er eine Art freischwebende Sonderveranstaltung für alle möglichen Arten von „Kirchentagschristen“

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„Wollt ihr auch weggehen?“

Ich will nicht über den sinkenden Kirchenbesuch jammern, sondern über Jesu Frage nachdenken: „Wollt ihr auch weggehen?“ Er droht und befiehlt nicht, er lässt jedem die Entscheidung ganz offen. Wollen wir weggehen oder bleiben? Was könnte uns veranlassen, so oder so zu entscheiden? Was können wir von Jesus Christus erwarten? Petrus gibt die Antwort: „Du hast Worte des ewigen Lebens.“

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„Höre die Stimme meines Gunsterflehns!“

Ich habe einmal bewusst die Übersetzung von Martin Buber gewählt. Fremd klingt dieser Stil: „Ich stöhne zu dir!“ oder „Du schweigst mich ab!“ Ähnlich ist es mit der Musik wie hier mit dem Text eines alten Liedes: auch Musik lässt sich nicht vollständig in Worte übersetzen, sie vermag oft besser zu trösten oder zu ermutigen als ein Zuspruch mit Worten.

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„Gott wohnt in vielen Häusern“

Auf dem Plakat ist eine Kirche drauf. Aber in den anderen Häusern wohnt Gott auch. In denen, die dort wohnen und arbeiten, zur Schule gehen oder ihre Freizeit verbringen, wohnt auch Gottes Geist der Liebe, wenn sie ihm Raum in sich lassen. In der Fabrik und im Einfamilienhaus, im Hochhaus und Kino, im dörflichen Fachwerkhaus und sogar im Geräteschuppen.

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Zur Hoffnung berufen

Wir hoffen alle – dass endlich der Frühling auf Dauer durchbricht, dass die nächste vor uns liegende Aufgabe gelingt, dass wir gesund bleiben oder werden, dass uns Katastrophen und Kriege erspart bleiben und … und … und… Der diesjährige evangelische Kirchentag steht unter dem Motto: „Zur Hoffnung berufen“. Das Wort „berufen“ mutet in diesem Zusammenhang merkwürdig an

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