„Ihr seid geistlich, der Geist aber ist Leben“

Ich sitze im Bus auf dem Weg zu einer Trauerfeier, da spricht mich eine Frau an: „Das ist aber nicht schön, eine Beerdigung bei dem schönen Wetter!“ Da dreht sich eine andere Frau um, die fünf Todesfälle in der Verwandtschaft hat verkraften müssen. Sie meint: „Manchmal wird es einem erst auf dem Friedhof bewusst, wie kostbar das Leben ist.“

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Fleisch für das Leben der Welt

Jesus überwindet das tödliche Gesetz von Fressen und Gefressenwerden. Das Gesetz vom Fressen und Gefressenwerden mag in der Natur gelten, unter uns Menschen soll es abgeschafft werden. Unter uns soll das Gesetz einer Liebe gelten, die nicht in Gefühlsduselei besteht, sondern in Respekt und Rücksicht voreinander, in Solidarität gegenüber den Schwächeren. Darum sagt Jesus: Ich bin das Brot des Lebens.

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Nicht fleischlich, sondern geistlich gesinnt sein

Sie streiten – das rote Teufelchen und der kleine weiße Geist. Was würde Paulus sagen? „Ich hab das auch versucht, immer gut zu sein.“ „Genau wie ich!“ ist der kleine Geist ganz stolz. Paulus meint: „Aber das war unmöglich.“ Das Teufelchen fühlt sich bestätigt: „Also ist es egal, was man tut!“ „Nein, nein“, sagt Paulus. Auch das muss er geraderücken.

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Schocktherapie: den eigenen Willen kriegen!

Gott will das Volk mit einer Schocktherapie heilen. Ihr wollt Fleisch haben? Ihr seid unzufrieden mit dem ewigen Manna? OK, ihr kriegt euren Willen. So viel Fleisch kriegt ihr, bis ihr euch davor ekelt! Das Gefühl, satt und zufrieden zu sein, kann nicht durch immer mehr Befriedigungen gestillt werden, wenn man nie gelernt hat, dass es ein „Genug“ gibt.

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Der Missbrauch des Gesetzes und der Schrei nach Liebe

Warum das gute Gesetz Gottes zum Bösen führen kann. Wie kann durch Gottes Gebot die Sünde „überaus sündig“ werden? Vielleicht wenn einer meint, dass er Gott sozusagen in der Tasche hat. Oder einer will lieber auf Liebe verzichten. Dann kann ihn auch keiner enttäuschen oder verletzen, aber er lässt sich auch von niemandem etwas sagen, auch nicht vom Gesetz Gottes.

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„Was der Mensch sät, das wird er ernten“

Für Paulus ist klar: Ein Christ, der sich nicht wie ein Christ verhält, ist kein Christ. Wer wirklich Gott vertraut, der ist Gott so dankbar, dass er selbstverständlich Gutes tut. Der würde sich auch kaum etwas auf seine guten Werke einbilden. Er wird vielmehr erneut dankbar sein, dass Gott ihm durch den heiligen Geist die Kraft gibt, Gutes zu tun.

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